Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Patellaluxation bzw. lose Kniescheiben - Erfahrungen beim DSH?
#1
Hi,

mich würde mal interessieren, ob jemand schon davon gehört hat speziell beim DSH.

Meines Wissens ist das ein großes Problem bei Kleinhunden, große Rassen sind eher selten davon betroffen - aber es gibt solche Fälle.
Hat das eher was mit Vererbung zu tun, wenn ein Hund einer großen Rasse betroffen ist oder sind solche Fälle eher erworben? Wie stehen die Prognosen nach einer OP?

Würde mich über jede Meldung freuen!

Danke und Gruß, Gaby
Zitieren to top
#2
bei Kleinrassen geht man davon aus, dass es verberbar ist - deshalb haben viele Rassen vor Zuchteinsatz die Verpflichtung auf Untersuchung auf Patellaluxation; ist in verschiedene Grade eingesteilt (wie HD / ED).
Google danach doch mal........
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
Zitieren to top
#3
Hallo,

unsere 1. Hündin hatte mit 6 Jahren einen Knorpelschaden im Knie, der operiert werden musste.
Nach der OP blieb die Kniescheibe nicht mehr in der Führung. Auch nach dem vermeintlichen Abheilung trat keine Besserung ein.
Nach ca. 4 Wochen haben wir uns entschieden die Hündin einschläfern zu lassen, da das Knie zu stark geschädigt war und es vermutlich auf eine Amputation rausgelaufen wäre.

Von angeborenen Problemen habe ich bisher nichts gehört.

Dieter
Zitieren to top
#4
Hi,

gegoogelt habe ich schon, aber da findet man eben nur was über kleine Rassen.

Ich frage, weil ich mit meinem Hund (HD normal, ED fast normal) am Montag beim TA war, nachdem er Freitags nach einer Radtour sehr stark humpelte - beim Abtasten habe ich ein Knacken im Knie gefühlt, aber sonst nichts gefunden. Er lief auch schon am nächsten Morgen wieder fast normal, nur wenn man genau hingesehen hat, merkte man, wie er etwas "unrund" lief.

Der TA hat auf der betroffenen Seite eine extrem lockere Kniescheibe gefunden (er konnte sie deutlich bewegen), auf der anderen Seite hat die Kniescheibe wohl auch etwas Spiel.
Nach seiner Aussage wäre das genau diese Patellaluxation, die bei großen Hunden zwar sehr selten ist, aber auch vorkommt - und aufgrund der "Beidseitigkeit" geht er davon aus, dass es angeboren ist. Das besagte plötzliche Humpeln, das genauso schnell verschwand, führt er darauf zurück, dass die Kniescheibe "rausgesprungen" ist und dann eben wieder zurück....

Ich kann das mit dem Angeboren irgendwie nicht ganz glauben, denn ich habe vorher noch nie davon gehört, dass ein DSH von so etwas betroffen ist. Bei Kleinhunden geht man auch von Vererbung aus, wäre das beim DSH der Fall, dann müßte man doch schon mal was davon gehört haben?

OP-Termin wird noch gemacht, bis dahin soll ich erstmal ganz normal weiter belasten wegen der Muskulatur. Ich war übrigens bei Dr. Sager in Düsseldorf, also ein TA, der wirklich Ahnung hat in Sachen Bewegungsapparat.

Da man im Netz im Zusammenhang mit Patella-Problemen fast nur Beispiele bei Kleinhunden findet, würde mich gerne mehr über solche Sachen bei großen Hunden wissen - ich glaube nicht, dass man Yorkie und DSH unbedingt miteinander vergleichen kann, was Prognosen, OP-Risiken, Nachsorge etc. betrifft...;-)

Grüße, Gaby
Zitieren to top
#5
Wie meist, wenn's um die Gesundheit geht:

http://www.offa.org/patluxstatbreed.html

Nach dieser Statistik mit Fällen von 1974-2009 steht der DSH ganz unten auf der Liste mit 0,8% betroffener Tiere.

LG

Peter
Zitieren to top
#6
Hallo Gaby,
ich denke schon, dass die OP-Methode, Nachsorge etc. die gleiche ist - egal ob Mops, Terrier oder DSH. Der einzige Unterschied ist die Verwendung im Sport beim DSH. Hier solltest Du einen TA haben, der sich im Hundesportbereich auskennt und Dich dahingehend beraten kann. Ich würde mich auch an einen Tierphysiotherapeuten wenden.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
Zitieren to top
#7
Trine,'index.php?page=Thread&postID=97215#post97215' schrieb:Hallo Gaby,
ich denke schon, dass die OP-Methode, Nachsorge etc. die gleiche ist - egal ob Mops, Terrier oder DSH. Der einzige Unterschied ist die Verwendung im Sport beim DSH. Hier solltest Du einen TA haben, der sich im Hundesportbereich auskennt und Dich dahingehend beraten kann. Ich würde mich auch an einen Tierphysiotherapeuten wenden.

Dr. Sager in Düsseldorf hat einen sehr guten Ruf, was den gesamten Bewegungsapparat betrifft, für Sporthunde und Diensthunde aus der näheren und weiteren Umgebung ist er eigentlich die erste Adresse. Physio wäre auf jeden Fall nach der OP angesagt, wir haben hier viele gute Adressen. Im Moment bin ich noch unschlüssig, ob ich mir eine zweite Meinung einhole und wenn ja, wo. Bei einem großen Hund wirken ja ganz andere Kräfte auf dem Knie als bei einem KLeinhund, deshalb bin ich mir nicht sicher, ob man Yorkie/Mops etc. wirklich so 1:1 mit einem großen Hund vergleichen kann.

@volpi: Danke für den Link, das finde ich ja schon sehr aufschlussreich - große Rassen sind also gar nicht soooo selten betroffen.

Jetzt ist für mich natürlich die Frage, ist das tatsächlich grundsätzlich vererbt? Oder kann sowas auch erworben sein?

Nach Aussage des TA ist die Knochenrille, in der die Kniescheibe gleitet, nicht tief genug - soweit er das bis jetzt beurteilen kann.

Damit so etwas auftritt ohne erbliche Vorbelastung, müssten entweder massive Aufzuchtfehler vorliegen oder heftige Traumata durch Unfall, Fehlbelastung etc. gewesen sein. Das schließt er bei meinem Hund, so wie er ihn beurteilen kann, eigentlich aus, vor allem, weil die zweite Kniescheibe auch Spiel hat.

Da mein Hund in der Jugendzeit ziemlich ungleichmäßig gewachsen ist und auch bis weit nach der Zahnung extrem lose und schlackrig war (er war auch insgesamt sehr, sehr spät "fertig", mache ich mir halt schon meine Gedanken, ob das nicht mindestens mit eine Rolle spielt. An ausschließlich Vererbung als Faktor kann ich im Moment nicht so ganz glauben - vielleicht will ich das auch nicht, kann auch sein..;-)

Im Moment ist erstmal ein wenig Schonung angesagt, danach gehts wieder wie gewohnt weiter, der TA hat dafür grünes Licht gegeben, solange der Hund keine Beschwerden zeigt. Zu einer OP rät er, um späteren Problemen (Arthrosen etc.) vorzubeugen. Nach einer OP mit entsprechender Rekonvaleszenz wäre der Hund nach seiner Aussage wieder wie neu.....

Grüße, Gaby
Zitieren to top
#8
Hallo,

vielleicht sprichst du vor der OP mal mit einem Physiotherapeuten. Evt. besteht die Möglichkeit durch gezieltes Training das Knie so zu stabilisieren, dass die OP überflüssig wird.

Wie weiter oben geschrieben, haben wir schlechte Erfahrungen mit eine vermeintlich gut gelaufenen OP gemacht.

Ich drücke dir die Daumen

Dieter
Zitieren to top


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste