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Parvovirose (akut !!!)
#1
Hallo zusammen,
ich habe heute früh diese Mail erhalten:

"...tränenüberstömt sitze ich am PC und schreibe dir diese mail, da ich im Moment nicht in der Lage bin zu telefonieren. Unser Hund ist seit einer Woche an Parvovirose (Katzenseuche) erkrankt. Das kommt davon, dass er bei den Impfungen keine Antikörper gebildet hat. Das hat man jetzt bei der Blutuntersuchung festgestellt.
Täglich gehen wir zum Tierarzt. Er bekommt Infusionen, Spritze über Spritze, zusätzliche Vitamine, Mineralien diese und jene Tabletten u.s.w. Mal hat er Fieber, mal wieder keins. Am Donnerstag waren die weißen Blutkörperchen bei nur noch 1000 (normal 6 - 12 tausend. Tierarzt hat gemeint ,dass das viel zu wenige sind. Sie würden sich nicht gegen die Krankheit wehren. Am Samstag hatte er dann Gott sie dank 9000 Leukos (positiv.) Sein größtes Problem ist, dass er seit Sonntag letzte Woche nichts mehr gefressen hat. Er spuckt nur Wasser und Galle und es kommt nur noch beim Stuhlgang Wasser.
Wir müssen ihn mittels einer Spritze zwangsernähren. Jedes Mal ein harter Kampf, bis wir ihm die 10 ml Diätfutter in das Maul gespritzt haben. Aber da muss er jetzt durch. Wir hoffen er schafft es!!!!!!!!!!!!!! Zum Glück sauft er bis jetzt genügend. Er trocknet bis jetzt noch nicht aus.
Der Tierarzt gibt ihm die besten und neuesten Medikamente die es gibt auf dem Markt."


Kann mir eventuell jemand Tipps geben, was man vielleicht Homöopatisch tun könnte bzw. anderweitig helfen kann?

Sollte der Junghund (6 Mon.) die Krankheit überstehen, wie kann er wieder aufgebaut werden?

Welche Spätfolgen sind dann eventuell zu erwarten?

Aus welchem Grunde hat er keine Antikörper (nach den Impfungen) gebildet? Gibt es da überhaupt eine Erklärung?

Werde Eure Tip´s dann umgehend weitergeben!

Ich hoffe Ihr könnt da weiterhelfen!
1000 Dank schon im Vorfeld!!!

Grüße Juddel
"Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen."
Ernst R. Hauschka
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#2
hallo juddel,

ich drücke euch fest die daumen, dass er es schafft!!

hatte das mit einer hündin aus dem letzten wurf. die nach erstimpfung in ihr neues zuhause ging und dort mit 10 wochen erkrankte. da erst ein "normaler" tierarzt nur die symtome behandelt hat und der hund erst 1 woche später in die klinik kam. war es leider zu spät.

es kann passieren dass die mutterhündin viele antikörper über die milch weitergibt und die bei der impfung noch aktiv sind, so dass die impfung nicht wirkt! ich hatte das vorher auch noch nie.... bei der ersten impfung sind lt. googlen nur ca. 2/3 der hunde gegen parvo geschützt und nach der 2. mit 12 wochen 90 %. deswegen wird zur 3. impfung mit 16 wochen geraten, weil dann sicher die antikörper die durch die muttermilch weitergegeben worden sind, abgebaut sind.

lg doris
[Bild: bannerneuenk.gif]
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#3
Also meine TA sagt immer einen hundertprozentigen Schutz wird es nie ,bei einem geimpften Hund ,geben.
Bei Welpenimpfung ca. 50% Impfschutz , bei einem geimpften erwachsenen Hund ca. 97%

LG Karola
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#4
so weit ich weiß sind bei überstandener Pavo in diesem Alter Herzprobleme möglich.

Gruß Ossi
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#5
hallo Juddel,

empfehle dem Hundehalter bitte das Buch "Hunde impfen mit Verstand" von Monika Peichl ( http://www.hundeimpfenmitverstand.de ). Darin wird genau beschrieben, wie das Immunsystem funktioniert und aus welchen Gründen Impfungen manchmal nicht funktionieren.

Im Falle dieses Hundes bleibt jetzt nur, daß sein Immunsystem weitmöglichst gestärkt wird. Dabei kann die Homöopathie gute Dienste leisten. Der Hund sollte aber einem erfahrenen Homöopathen vorgestellt werden, in so einem Fall einfach irgendwelche Mittel zu empfehlen macht wenig Sinn.

Trost für den Hundehalter sollte sein, daß der Hund nach überstandener Erkrankung einen starken und lang anhaltenden natürlichen Schutz gegen die Parvovirose besitzen wird.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#6
Zitat:Original von Oswald Stanka
so weit ich weiß sind bei überstandener Pavo in diesem Alter Herzprobleme möglich.

Gruß Ossi

Das ist wohl richtig. Mein inzwischen verstorbener Rüde erkrankte im Alter von 4 Monaten an Parvo und er hatte danach Zeit seines Lebens mit Kreislaufproblemen zu kämpfen.

Mein Hund wurde damals mehrere Tage lang stationär beim TA behandelt. Er lag am Tropf, hat Medikamente bekommen und wurde auch über den Tropf ernährt. Wir haben die Erkrankung damals frühzeitig bemerkt, das war natürlich Glück. Vor allem die "Radikalmaßnahme", den Hund sofort stationär aufzunehmen und über den Tropf zu ernähren usw, wird ihm damals das Leben gerettet haben. Er war drei oder vier Tage beim TA, dann konnten wir ihn wieder mitnehmen und aufpäppeln.

Ich hätte viel zu große Panik, wenn ich meinen Hund mit Parvo zu Hause hätte. Das allerdings liegt daran, dass mein erster Rüde mit 10 Monaten an Parvo verstorben ist und morgens tot im Stall lag. Am Abend zuvor, war ihm nichts anzumerken. Er war sogar noch in der Fährte und hatte gut gearbeitet. Bei Parvo kann's schnell gehen, verdammt schnell.
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#7
Hallo

mein damaliger Rüde erkrankte auch und lt. TA waren die chancen mehr als gering, ich habe von Dr. Borschel homoöpatische Tropfen erhalten und der Rüde hat überlebt, ist super drauf und nun schon 6 Jahre Diensthund und keinerlei Probleme

BORSCHEL GERHARD DR. PRAKT TIERARZT

AM TIEFENBACH 2

36179 BEBRA

Telefon:
(06622) 2122


ein Verusch wäre es wert!
liebe Grüße

Andrea M
Scylla v.d. Schiffslache
Will to win von der Lobdeburg
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#8
Hi! Hatten auch mal einen jungen Hund mit Parvo. Der Hund sollte damals eingeschläfert werden, weil er weder Wasser noch Futter bei sich behalten konnte.

Die Tierärztin hatte ihm damals ein Mittel eingeflößt, welches sich (wie bei Magenerkrankungen, Sodbrennen) als Film um die Magenwand legt (ist so weißes Zeugs) - von dem Moment an konnte der Hund Futter und Wasser bei sich behalten und schnell ging es mit ihm aufwärts.

Ich weiß leider nicht mehr, wie das Zeug hieß aber es hat geholfen. Vielleicht kann ein Arzt/Tierarzt weiterhelfen?
Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht
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#9
Hallo,

Zitat:Original von Monika Grünen
Ich weiß leider nicht mehr, wie das Zeug hieß aber es hat geholfen. Vielleicht kann ein Arzt/Tierarzt weiterhelfen?

Meinst du vieleicht Riopan-Gel ? :?:

Gruss, Andreas
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#10
Also bei Parvo dürfte es mit Homöopathie alleine nicht getan sein.
Das große Risiko ist die Austrocknung des Hundes. Daher ist eine stationäre Aufnahme sicher sinnvoll, um Flüssigkeit und Nährstoffe über einen Dauertropf zuzuführen.

@Monika
Maloxan gibt es auch, ist auch eine weiße milchige Flüssigkeit.
Man kann auch Buscopan spritzen.

Wie geht es dem Hund denn jetzt überhaupt?

Gruß
Jutta
Dogs are like peanuts - you just can´t stop at one
[U]www.peanuts-norfolkterrier.de
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