Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ein oder zweimal täglich füttern
#1
Hallo,

seit ein paar Tagen überlege ich, ob es nicht doch besser ist einen Hund nur einmal täglich, am Abend zu füttern.

Der Grund.

Eine Freundin von mir hat eine Hündin mit Pankreasproblemen. Nur Durchfall seid Monaten, abgemagert, behandelt. Es wurde trotz Zugabe von Enzymen kein TroFu gefunden, dass sie verträgt. Mangelerscheinungen. Die Enzyme haben augenscheinlich nicht gewirkt. Es wurde schon über einschläfern nachgedacht, dem Hund ging es echt schlecht. Nach einigem Zögern hat meine Freundin es mit Blättermagen/Pansen versucht. Dazu Kartoffeln. Nach einmaliger Fütterung war der Kot fest, allerdings noch mit Enzymen. Inzwischen wird auch Gemüse und Rindfleisch gefüttert, alles bestens.

Den TA gewechselt. Darmflora gleich null. Liegt vielleicht mehr am Darm und Pankreas ist eher eine Folgeerscheinung. Die Hündin hat in der letzten Woche ein gutes Kilo zugenommen.
Dieser TA meinte es sei besser Hunde einmal täglich zu füttern.
Bei zweimal würde der Hund praktisch ständig verdauen. Trofu hat eine Verdauungszeit von über 24 Stunden, Frischfleisch 10 Stunden. Wir arbeiten unsere Hunde also während er verdaut.
Meine ersten Hunde, viele Jahre her, wurden noch einmal gefüttert. Dann hieß es, zweimal füttern. Der Grund war, glaube ich die Angst vorm Magendreher.

Der TA meinte es wäre besser die Hunde nur einmal täglich zu füttern. Am Abend, genügend Ruhe zur Verdauung. Besonders bei dieser Hündin, damit der Darm auch mal "Ruhe" hat und nicht ständig arbeiten muss. Aus dem gleichem Grund sollte man über einen Fastentag in der Woche nachdenken.

Was meint ihr?

Grüße
Christiane
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
Zitieren
#2
Ich sehe das mal rein aus meinen persönlichen Erfahrungen und ohne jeglichen wissenschaftlichen Gedanken.
Ich füttere meine Hunde alle und immer zweimal täglich und habe bisher noch nie Probleme damit gehabt oder feststellen können.
Wenn ich bis zum Mittag mit meinem Hund vor habe zu trainieren, erhält er nur eine Handvoll.

Ich mache mir da weniger Gedanken, wie es die Wissenschaft sieht, denn diese erzählt ja dreimal jährlich etwas anderes. McDonalds ist ungesund, McDonalds ist super usw.
Meine Hunde und ihre Fitness sind für mich das Spiegelbild ihrer Gesundheit und erst gestern war ich mit Alfons zum Doc und es wurden alle Organe geschallt, Urin untersucht und un und.
Ergebnis: topfit, der Hund!
Meine Sorgen waren nur auf Grund seiner veränderten Bewegung begründet.
Daher bleibe ich bis auf weiteres bei zweimaliger Fütterung!
Zitieren
#3
.......wenn Trofu eine Verdauungszeit von über 24 h hat, dann verdaut der Hund auch ständig - egal, ob ich einmal, zweimal oder dreimal füttere. Es ist "normal", dass das Verdauungssystem ständig gefüllt ist.
Mich würde interessieren, WARUM es für den Darm besser sein soll, wenn er mal nicht "arbeiten" muß ?
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
Zitieren
#4
Es ist einfach nur ein Gedankengang, eine Anregung.



Ich füttere Frischfleisch, also würde der Darm über Nacht arbeiten und dann wäre Ruhe.

Christiane
Wir sind nicht auf der Welt, um so zu sein, wie ihr es gerne hättet.
Zitieren
#5
Hi,

ich habe, bis vor 3 Jahren, immer 1x gefüttert, abends, wegen des Trainings ab nachmittags 2-3x in der Woche.

Seit mein Hund (jetzt 3 Jahre geworden) Magendreher hatte, füttere ich ausschließlich seine Tagesration in 2x, morgens und abends. Der Magen ist halt bei ner 1/2 Tagesration nicht so voll. Er bekommt jetzt 2x 500g Frischfleisch. Diese Fütterung habe ich auch bei dem Kleinen (14 Monate) übernommen und beiden geht es supi damit. Und mir erst Recht.

Ich denke, es ist schon von Hund zu Hund unterschiedlich wie man verfahren könnte oder welche Erfahrungen man selber gemacht hat. Und ein Fastentag? Ja, das hört man viel, ist sicherlich auch nicht verkehrt, aber mein Ding ist das nicht und das meiner Hunde sicherlich auch nicht :nope: .

LG, Regina
Man ist stets für das verantwortlich was man sich vertraut gemacht hat!
Zitieren
#6
ich füttere meine auch 2 mal täglich und das seid jahren. früh gibt es für die großen nicht allzu viel. ca. ein viertel messbecher pro hund.
nur die welpen/junghunde bekommen mehr.

bisher hatten meine hunde noch keine probleme damit. sie haben eher probleme, wenn ich sie früh nicht füttere (erbrechen nach einer bestimmten zeit). das kenne ich auch von vielen anderen hunden und seitdem die leute ihre hunde 2 mal täglich füttern, hat sich das problem gelegt. da nur etwas schleim rauskommt (bzw. spucke), fällt das vielen auch gar nicht auf.
mir gehts ja genauso. Ich frühstücke nicht und wenn ich dann auch kein mittag bekomme, dann wird mir auch schlecht Wink
Zitieren
#7
Ich halte es seit Jahren schon so das ich die erwachsenen Hunde ausschließlich 1x füttere, abends bevor wir zur Ruhe gehen.

2x werden bei mir nur Junghunde und säugende/tragende Hündinnen gefüttert. Welpen natürlich öfter.

Auch hab ich seit ich denken kann einen Fastentag für meine Hunde und ich kann mich überhaupt nicht beschweren über Gesundheit, Magen-Darm Probleme oder der Gleichen.

Wichtig ist natürlich das Futter an sich. Wenn ich ein minderwertiges (und ich meine hier nicht billiges, sondern minderwertiges) Futter füttere, muss ich halt die doppelte/dreifache Menge füttern und dann ist es logisch und sinnvoll den Hund mehrmals zu füttern.

Hab ich aber ein hochwertiges Futter, dann brauche ich nur 1x füttern da die Menge eben eine wesentlich geringere ist.

Und in Punkto 500g Fleisch (bzw 1kg pro Tag sogar), ich möchte da niemanden angreifen, aber wenn du später keine Nierenprobleme haben möchtest, solltest du überlegen ob du nicht besser pflanzliche Rohproteine fütterst und dazu weniger tierische, als soviel tierische Proteine, welche in Purine umgewandelt werden und bei länger anhaltender Fütterung durchaus zu Nierenschädigungen führen kann durch Nieren-/Blasensteine, Harngries usw.

Nicht falsch verstehen, ich bin kein BARF Gegner, ganz im Gegenteil, nur eben nicht soviel tierische sondern lieber pflanzliche Rohproteine. Dem Hund zuliebe.

Lediglich ein Gedankenanstoß, kein Angriff.
LG Anke und das Wölfchen

[Bild: 0312Banner50020kb.jpg]
Zitieren
#8
Hallo Anke, wie kommst du denn darauf, dass für Hunde pflanzliche Proteine gesünder sind wie solche tierischen Ursprungs? Das ist ja ganz neu....

Der Hund ist doch kein Pflanzenfresser sondern stammt vom Wolf als Beutegreifer ab, der bekanntlich keine Maisfelder erntet oder Wiesen abweidet.Gesundheitsprobleme gibt es in der Regel eher durch einen zu hohen Getreideanteil im Futter.

Gruß,

Barbara
Zitieren
#9
Hi Anke,

die 500g sind nicht ausschließlich Fleisch, darin sind auch Gemüse, Obst, Öle usw. enthalten, also schon ausgewogen. Meine zwei sind noch nicht alt, davor hatte ich allerdings schon andere Hunde, die sehr alt wurden ( 2 wurden 13 Jahre), ohne Probleme an Nieren, sie wurden so oder ähnlich gefüttert wie diese jetzt, nur halt 1x am Tag.

LG, Regina
Man ist stets für das verantwortlich was man sich vertraut gemacht hat!
Zitieren
#10
Hi, also ich füttere drei Mal am Tag, und zwar morgens, mittags und abends nach den jeweiligen Gassirunden oder Trainingseinheiten. Morgens gibt es eine Ration fleischige Knochen, mittags die Hauptmahlzeit mit Fleisch, Gemüse, Kräutern und Flocken, und abends noch einen Frischkäse oder Quark meist mit Banane. Leckerli gebe ich aber so gut wie gar keine. Ich lasse die Hunde auch nicht fasten, weil sie beide Idealgewicht haben und nicht abnehmen sollten. Bisher haben sie es gut vertragen und beide Blutbilder sind ok. Fell, output und Leistung auch alles im grünen Bereich.
Gruß Gaby
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste