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Cauda equina
#1
Ich brauche mal eure Meinung

Zu Cauda equina



Mein Schäferhund Rüde hat öfters beim Springen auf sein Sessel und im Auto schmerzen in der rechten Hinterpfote, in der Tierklinik wurde Nagelbett Entzündung festgestellt, bei meinem Haustierarzt wurde mein Hund Geröntgt, es wurde Cauda equina festgestellt, ich fuhr gleich auch noch zur Tierklinik hin um mit dem Haupttierarzt zu sprechen, er meinte das glaube er nicht, den der Hund seit mit 4 Jahren jung, sei fit wie ein Wiesel, und sein A hätte er auch, er vermutet eher das es die Prostata sei, da er Sexual sehr hoch Triebig sei und bei solchen Rüden stark anschwellen können, und daher von unten nach oben in die Wirbel drücke, dabei werden Nerven eingeklemmt. Er müsse erst mal die Röntgen Bilder sehen, um eine genaue Diagnose zu stellen. Sollte es tatsächlich so sein, würde eine Kastration es beheben da die Prostata wieder zusammenschrumpft. Tabletten bekommt er Phen-Pred, schaut mal hier http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader.htm?tak/05000000/00055150.01?inhalt_c.htmund Amoxiclav, ist ein Antibiotikum.

Welche Erfahrungen hab ihr dazu, auch wenn ich kein Leistungssport mehr machen kann, es gibt ja auch noch FH-Prüfungen. Hauptsache mein Hund ist Schmerzfrei und hab noch einige Jahre mit ihm zusammen.
Gruß Wozo
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#2
Hallo,
ich denke, du mußt erstmal die endgültige Diagnose abwarten
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
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#3
Du weißt schon, dass Röntgen nicht die richtige Methode ist eine CES fest zustellen?
Auch ein langer Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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#4
Ich habe eine CES Hündin die mittlerweile als Haushund fungiert.
Mache mit ihr Unterordnungsübungen bei denen sie nicht springen braucht und überwiegend Fährte. Sie ist sehr triebig und nix machen geht gar nicht.
Beissen darf sie ab und zu auch noch, aber nur bei Helfern die bescheid wissen und ebenfalls nur Übungen, die sie nicht zu sehr belasten.
Als Familienhund und Spielkameradin für andere Hunde hat sie aber keine Probleme, nur richtig führen (ausser FP / FH) würde ich sie nicht mehr.
Schwarz ist das Feuer das in dir brennt.
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#5
Mein Rüde hatte mit nicht ganz drei Jahren auch Cauda Equina. Das wurde aber im MRT festgestellt. War zwar teuer, aber da war die Diagnose 100%ig.
Mir wurde nämlich auch gesagt, dass man das beim Röntgen wahrscheinlich gar nicht erkennt.
Mein Rüde hatte beim Spazieren gehen auch keine Ausfallerscheinungen. Er ist ganz normal herum gerannt. Aber beim Springen hatt er Probleme. So habe ich es auch gemerkt. Ich war dann bei einem Knochenspezialisten, Herrn Dr. Höhner in Bretzenheim. Dort wurde er dann operiert. Das war im September 2008. Dr. Höhner hatte mir damals gesagt, mein Hund könne weiterhin Sport machen, ich solle aber nicht trainieren als solle er Weltmeister werden. Da mein Hund zum Weltmeister sowieso nicht geeignet ist, habe ich dann im Januar ganz normal angefangen zu trainieren. Ich mache mit ihm VPG und Agility. Er macht seitdem wieder alles, hat mittlerweile zweimal die VPG 3 gemacht und läuft auch wieder im Agility. Ich bin froh, dass ich die OP gemacht habe. (Ich hatte die OP aber nicht gemacht, um weiterhin Sport machen zu können. Ich hätte auch mit dem Hundesport aufgehört. Aber Dr. Höhner hat gesagt, dass Cauda Equina sich auf jeden Fall in ein bis drei Jahren verschlimmert und bis zur Lähmung führen kann). Da ich einen hyperaktiven Schäferhund habe, dachte ich mir, lieber jetzt in jungen Jahren die OP und er kann noch was machen als wenn er dann auf einmal vielleicht gelähmt ist.
Eigentlich war ich am Anfang gegen eine OP, hatte dann aber von drei Sportkollegen gehört, dass auch ihre Hunde wegen Cauda Equina operiert wurden und wieder Sport machen. Sogar ein Vereinskamerad von mir, der gegen eine OP war und dessen Hündin schon vor meinem Rüden Cauda Equina hatte, hat sie dann operieren lassen, weil sie schon Ausfallerscheinungen bekommen hatte. Und die Hündin ist nicht viel älter als mein Rüde. Mein Vereinskamerad macht aber keinen Hundesport, weil seine Hündin noch andere Wehwehchen hat.
Also, wenn dein Hund wirklich Cauda Equina hat, ich würde das Geld investieren und ihn operieren lassen. Ich würde es jederzeit wieder machen!


Gruß Beatrix
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#6
Hallo,

mein Rüde wurde 2003 im Alter von 4 Jahren an CES operiert. Damals in der Uni Gießen. Er wurde "normal" geröngt. Darauf konnte man es erkenne. allerdings wurde bei ihm, als er in Narkose lag noch eine Kontrastmitteluntersuchung durchgeführt. Nach der OP und einer "Schonzeit" von 3 Monaten wurde er wieder ganz normal trainiert und auch wieder im Sport geführt. Ich konnte ihn nach der OP noch 6 Jahre sportlich führen.
Ich würde es immer wieder tun.

Lg
Sabine
LG Sabine

Jeder Tag ohne Hund ist ein schlechter Tag.
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#7
Ja Sabine, dank dir hatte ich es bei meinem ja auch machen lassen. Bin heute noch froh darüber, dass du mir das damals erzählt hast.
Ich bin auch zufrieden mit der OP und würde es jedem weiter empfehlen.
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#8
Ich habe meine Hündin damals dreijährig operieren lassen. Hundesport hatten wir Agi betrieben, danach nicht mehr.
Nun ist sie 11 Jahre und ich freue mich, dass sie alles so gut verkraftet hat.
LG Sabine
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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#9
Es wäre sehr informativ, wenn auch der kompl. Hundename angegeben würde. Solche Infos werden sonst nur hinter vorgehaltener Hand weitergegeben. Ich war auch schon einmal als Käufer betroffen. So kann man weitere Informationen zur Zucht sammeln und evtl. Zuchtpartner aussortieren. Vielleicht könnt ihr die Daten noch nachtragen.

mit sportlichen Grüßen
M.Hager
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#10
Meine Hündin hat keine Papiere und die Elterntiere waren schon aus der Zucht, eigentlich...

VG Sabine
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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