Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Wirkt sich die Zahnung auf das Verhalten eines Welpen aus...?
#1
Hallo Gemeinde,

mein Welpe verhält sich momentan nicht so wie ich mir das vorstelle. Der Kleine ist nun vier Monate alt und befindet sich mitten in der Zahnung, ggf. liegt ja dort der Hund begraben.
Nun zu den Verhalten dass er seit kurzem an den Tag legt und die Wochen zuvor nicht im geringsten gezeigt hat.
Bei allen Personen (auch Kinder) die er nicht kennt (vor allem bei Dämmerung und Nachts), stellt er vom Nacken bis zum Schwanzansatz die Haare und fängt richtig aggressiv zu bellen an. Für mich ist das eindeutig ein Zeichen von Unsicherheit, weil er auch nicht nach vorne geht und in seiner Position verharrt. Die letzten Male habe ich ihn versucht mit Futter zu den Fremden zu bewegen was auch gut funktionierte und er seine Unsicherheit für den Moment schnell ablegte. Nur möchte ich nicht bei jeder neuen Situation so vorgehen, zu dem das Verhalten nicht besser wird.
Evtl könnt ihr mir Tipps geben wie ich ihn wieder auf die richtige Spur bekomme, oder liegt es doch nur an der Zahnung?

Danke und Gruß Ody <--- der sich momentan echte Sorgen macht!
Viele Köpfe verderben das Beil....
Zitieren
#2
Hallo,

ich würde das nicht auf die Zahnug schieben, sondern ehr als Phase der entwicklung...ich habe nun schon bei verschiedenen Welpen erlebt, dass sie ein paar Wochen hatten in denen sie unsicher wirkten und das hat sich dann aber wieder gelegt... ich würde halt versuchen, alle Situationen für den Hund positiv zu lösen und aufpassen, dass er keine schlechten Erfahrungen macht und dann halt einfach abwarten.

LG Fanta
Sage nicht alles was du weißt, aber wisse immer alles was du sagst!
Zitieren
#3
Hallo Ody,

Es liegt sicher nicht an der Zahnung.
Eher daran, daß einige Hunde im Dunkeln etwas unsicher sind.
In Deinem Fall rate ich Dir, alle Besucher zu bitten Deinen Hunde zu ignorieren.
Das heißt:Nicht anschauen,nicht ansprechen und nicht anfassen.(Fällt den
meisten sehr schwer!)Das gleiche gilt auch für Dich. Stellt oder setzt Euch irgenwo hin. Unterhaltet Euch oder macht irgendetwas, was für den Hund interessant sein könnte. Z.B. Futter auf dem Boden verstreuen.Für die
meisten Menschen total albern - aber wenn Ihr jetzt noch in die Hocke geht,
wird er sicher den Mut haben sich Euch zu nähern. Jetzt heißt es aber immer
noch ignorieren. Erst wenn der kleine Schisser ohne Anzeichen von Angst
bei Euch ist kannst Du ihn vorsichtig loben. Es ist in dieser Situation sehr wichtig,daß der Kleine den Kontakt zu den Besuchern sucht und nicht umgekehrt.
Laß ihm Zeit !!!

Viel Erfolg !

Schnusi Smile
Nicht die Überlegung - wie bestrafe ich meinen Hund - sondern - wie belohne ich meinen Hund-
zeichnet einen guten Hundeführer aus !
Zitieren
#4
Eine im Rahmen seiner genetischen Möglichkeiten optimale Angst-Agressionselastizität kann der junge Hund am besten entwickeln, wenn man sich nicht einmischt und überfordernde Situationen vermeidet.
Zitieren
#5
Hallo Gemeinde,

habe mir Heute die Zeit genommen und bin mit meinem Hund mal durch die Fußgägerzone.
Zuerst das Verhalten wie beschrieben, das ging ca. 3- 5 Minuten so, dann konnte er sich immer mehr beruhigen (ich hab ihn während der Phase einfach ignoriert und machen lassen). Nach 15 Minuten war er so "runtergefahren" dass er kein einziges Haar mehr stellte und auf bellen hatte er dann auch keinen Bock mehr. Er ging dann auch auf die Leute zu und war völlig problemlos. Nichtsdestotrotz habe ich ihn genau beobachtet und konnte feststellen dass er jede Menge Calming Signals aussandte. Meine Vermutung geht nun dahin, dass er ganz einfach unter Menschen, in den Trubel muss damit er sich etwas an den Geräusch- und Bewegungspegel gewöhnt.
Nur am HP, zu Hause und auf der Wiese trägt wohl nicht allein zu seiner Entwicklung bei.

P.S. Morgen ist wieder Einkaufsmeile angesagt.

Grüssels Ody
Viele Köpfe verderben das Beil....
Zitieren
#6
Sehr gut. Keine Sorge wegen der CS, wenn du dran denkst: Fordern aber nicht überfordern.
Zitieren
#7
Hallo,

"das HP, zu Hause und auf der Wiese" nicht zur nicht für eine Sozialisation eines Welpen ausreichen sollte aber bekannt sein...

Grüße Fanta
Sage nicht alles was du weißt, aber wisse immer alles was du sagst!
Zitieren
#8
Zitat:Original von Fanta
Hallo,

"das HP, zu Hause und auf der Wiese" nicht zur nicht für eine Sozialisation eines Welpen ausreichen sollte aber bekannt sein...

Grüße Fanta


Nun, Bart Bellon beispielsweise hält eine gezielte Sozialisierung seiner Welpen im Straßenverkehr und mit anderen Menschen für überflüssig. Der "Starke" brauche dies nicht. Der "schwache" Welpe könne dadurch zwar ein wenig gestärkt werden, jedoch nie zu einem so selbstsicheren Hund werden wie Bart sich dies für sich wünsche.

@ Ody

Auch ich denke, dass es sich um eine vorübergehende Entwicklungsphase handelt..


LG
Nina
All great dogs, like all great men work because they have to, but because they want to action is their chief medium of happiness.
Zitieren
#9
Ich meine dein Welpe fremdelt ein wenig in den Alter normal ,bei meinen Welpen war das eine Zeit lang und dan war gut, mache die keine Sorgen. Gruß Cathy
Wer mich kennt mag mich, der Rest kann mich!

Es grüßt aus dem bergischen Land Biene


[Bild: 2190434.gif]
Zitieren
#10
Ody, so wie Du es machst, finde ich es klasse! Natürlich wird jemand, der seinen Hund ausschließlicch im Zwinger untergebracht hat, so etwas i.d.R. für überflüssig halten.
Aber Laufen lernt man nur durch Laufen, Schwimmen nur durch Schwimmen, Lesen nur durch Lesen etc. etc.

Helmut Dillmann
http://www.schaeferhunde-von-mordor.de
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 4 Gast/Gäste