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aldi hundefutter
#1
was haltet ihr von dem aldi hundefutter?
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#2
Hallo,

irgendwie wird dieses Thema ständig diskutiert.

Ich füttere alles (Essensreste, Schlachtabfälle, Fertigfutter), schon immer und alle Hunde haben es vertragen. Quant wurde 13 Jahre und bekam jeden Tag Vollmilch in sein Futter. Wo ich immer zu hören bekam - wie kann man nur, Hunde vertragen keine Milch! Seit über einem Jahr füttere ich jetzt das Futter von Aldi-Süd zu den Essensresten und Rohfleisch-Mahlzeiten. Beide Hunde vertragen es gut, fressen mit Appetit, haben glänzendes Fell und normalen Kot (fest und keine Riesenhaufen). Zur Ergänzung kommt immer noch ein Schuß Lachs- oder Distelöl ins Futter. Irgendwo habe ich gelesen, dass bei schwarzen Hunden das Fell einen Rotstich bekommt von dem Futter. Bei unserem Rottweiler ist davon nichts zu erkennen. Sie ist schwarz und glänzt. Auch unser dunkelgrauer DSH hat normales glänzendes Fell.

Gruß Nicole
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#3
:ja Ich füttere meinem Hund das Aldifutter seit dem er 5 Monate alt ist, mittlerweil ist er 13 Monate. Er hat ein gutes Fell, er hat wenig, aber normalen Kot. Ich habe auch noch keinen Unterschied zwischen Aldi Nord oder Süd festgestellt, scheint bis auf den Namen das gleiche zu sein. Ein riesen Vorteil ist bei diesem Futter, dass ich, wenn ich unterwegs bin, nicht noch säckeweise Hundefutter mitschleppen muß, denn Aldi ist überall.



Gruß

Ralf
Ich liebe Weizenbier :cheers:
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#4
Groß werden die Hunde mit jedem Futter. Ich habe auch mal das Aldifutter gefüttert. Seit dem ich auf eine andere Marke umgestiegen bin, ist der Hund um einiges Energiereicher... Zudem ist das Aldifutter mit Getreide, was nicht gut ist für den Knochenaufbau...
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#5
Hallo LosNerkos
ich füttere meinen auch mit Alnutra von Aldi und ich bin sehr zufrieden damit.Getreide nicht gut für den Knochenbau :deal: ????
Laut Aussage von meinem Tierarzt hat er schon lange nicht solch eine Big Grin tolle Hüfte Big Grin und Big Grin Ellenbogen Big Grin gesehen.Knochenkräftig ist mein Hund auch :c: deinem Beitrag kann ich nicht zustimmen.

Gruss Frerü
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#6
Hallo Frerü,

wäre ja auch schlimm wenn jeder DSH, der mit getreidehaltigem Futter ernährt wird, HD oder ED hätte. Das würde ja bedeuten es gäbe so gut wie keinen gesunden DSH...

Getreide ist aber kein natürlicher Nahrungsbestandteil, weder für uns, erst recht nicht für einen Karnivor. Bei uns bereitet eine getreidelastige Ernährung viele Probleme, obwohl sich unser Organismus in über 10.000 Jahren an diese Art der Ernährung zumindest teilweise anpassen konnte. Daß wir diesen Schritt noch nicht annähernd abgeschlossen haben zeigt z.B. daß bei einigen indogenen Völkern, die ihre Ernährung innerhalb einer Generation auf eine Getreidebasis umgestellt haben, inzwischen bis 80% der Bevölkerung an Diabetes Typ 2 leidet. Und unter Ernährungswissenschaftlern ist der Begriff "Brot-Rheuma" inzwischen durchaus geläufig. Einige Inhaltstoffe des Getreides fördern Entzündungsvorgänge im Organismus und unterstützen Krebszellen.

Wobei es mir persönlich ja noch nicht einmal um den Bestandteil Getreide an sich im Hundefutter geht. Sondern in erster Linie um dessen Qualität. Denn in Futtergetreide dürfen z.B. höhere Werte an Schimmelpilzgiften enthalten sein als in Getreide in Lebensmittelqualität. Diese aber sind hochgradig giftig und krebserregend. Werden die Grenzwerte eingehalten, dann liegt, kurzfristig betrachtet, gesundheitlich alles im grünen Bereich (wobei eine Tumorerkrankung, die in höherem Alter diagnostiziert wird, ja selten einem Futter zugeordnet wird, das eine ganze Zeit lang zuvor gefüttert wurde, zumal man über die Schimmelpilzgiftbelastung des Futters als Privatperson normalerweise nix erfährt, es sei denn das Futter fällt in einer zufällig gezogenen Stichprobe, z.B. durch Stiftugn Warentest, negativ auf).

Da wir aber im Lebensmittelbereich bereits genügend Skandale haben, in denen durch Schlampigkeit oder häufiger noch durch bloße Habgier Einzelner Gesundheit und Leben von Menschen gefährdet werden, kannst Du Dir sicher vorstellen daß das im Futtermittelbereich genau so passiert. Und werden dort die ohnehin höheren zulässigen Grenzwerte überschritten, dann gibt es nicht selten direkt kranke oder tote Tiere (die langfristige Wirkung wird, wie weiter oben schon mal geschrieben, ja leider so gut wie nie aufgedeckt). So geschehen fast zeitgleich in den USA und Kanada im Winter 2007/2008 und in den USA erst zwei Jahre zuvor. Im vergangenen Winter übrigens u.a. auch von renomierten Herstellern, die ihre Futter u.a. in Europa vertreiben und u.a. auch diverse Discounter-Tüten befüllen.

Der Organismus des Hundes braucht kein Getreide. Im besten Fall schadet es ihm nicht, es ist eine kostengünstige Möglichkeit damit seine Ration zu strecken. Daß ein so hoher Getreideanteil im FeFutter enthalten ist liegt u.a. auch am Herstellungsprozess. Oft benötigen die verwendeten Maschinen einen hohen Getreideanteil um optimal arbeiten zu können. Da hat der Getreideanteil im Futter dann weniger ernährungsphysiologische Gründe.

Ich selbst verfüttere meinen Hunden auch Getreide. Aber nicht mehr gedankenlos in den Mengen wie früher. Und nicht mehr in Futtermittelqualität, sondern in Lebensmittelqualität. Hersteller, die das für ihr Futter belegen können, füllen leider nicht in die Discounter-Tüten ab (obwohl sie ihr Futter teilweise nicht teuer verkaufen als einige der Discounter-Futter in der Originalverpackung kosten). Alles andere ist mir persönlich inzwischen zu heikel. Nix gegen Futtermittelqualität bei Getreide, wenn sie denn eingehalten wird.

Es gibt aber auch beim DSH viele Hunde mit gesundheitlichen Problemen. Angefangen bei der an sich noch harmlosen Panostitis (harmlos deswegen weil sie sich verwächst), die von vielen Hundehaltern und Züchtern als gegeben hingenommen wird, über bleibende Schäden bei der Skelettentwicklung mit deren Folgeerkrankungen bis hin zu Hauterkrankungen, Problemen mit dem Immunsystem, Tumorerkrankungen usw. Hier würde ich mir als betroffener Hundehalter schon gut überlegen, ob ich meinen Hund nicht sinnvollerweise auf eine geteidefreie Ernährung umstelle und einen Großteil meiner Tierarztkosten dadurch einspare. Denn die Erfolge sind teilweise verblüffend.

Tierärzte sind übrigens mit die Letzten, die sich im Bereich der Ernährungswissenschaft wirklich gut auskennen. Das gibt ihr Ausbildungspensum auch gar nicht her. Ist doch bereits die Ausbildung der Humanmediziner auf diesem Gebiet sehr viel dürftiger als es der Laie allgemein annimmt. Wenn dann noch die Ausbildungsstätten der Tiermediziner von Futtermittelkonzernen gesponsort werden ist es nicht verwunderlich, daß die frischgebackene Tierärzte einen Eid auf die Futtermittelindustrie schwören. Bedenken bezüglich reiner FeFutter-Fütterung habe ich bisher eher aus den Reihen der alten tierärztlichen Praktiker, basierend auf deren jahrzehntelanger Beobachtungsgabe, vernommen.

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#7
hallo anjte

war ein langer bericht, der aber den nagel auf den topf trifft.

ich habe früher auch mal fefu gefüttert, bin davon aber durch meinen ta völlig davon weg, der schwört auf frischfütterung und ich hab damit die bestern erfahrungen gemacht, da is zwar auch etwas getreide drin aber wie die schon sagst eben in lebensmittelqualität.

meine hunde sind topfit glänzen und fühlen sich wohl damit, mit fefu hatte ich öfter mal probleme mit juckreiz usw.



lg sabine
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten

Wenn Gott gewollt hätte das ich mich für andere verbiege, dann wär ich als Draht auf die Welt gekommen
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#8
Danke für die Erklärungen

Gruss Frerü
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#9
hallo,

auch ich füttere seit nunmehr 2 jahren das aldi futter. und das, weil einige andere futtersorten aus dem zoohandel nicht von meinen hunden angenommen wurden, bzw. sehr schlecht vertragen wurden und der gesamtzustand der hunde schlecht war. bis ..... ja bis ich eben genau dieses aldifutter probierte (aus purer verzweiflung) und ab da ging es bergauf. es wird gefressen, gut vertragen und fell und konstitution sind sehr gut. ich bekomme übrigens keine provision. das sind meine reellen erfahrungen bei der mehr als schwierigen suche nach DEM FUTTER, was auch bezahlbar ist.

aber nun noch eine frage, die evtl off topic ist:
Zitat:Getreide ist aber kein natürlicher Nahrungsbestandteil, weder für uns, ...
ich bleibe mal bei uns. was kann man denn als alternative zu getreide einsetzen? für einen nicht-karnivor wie den menschen? der ja nunmal ein omnivor mit hang zur pflanzlichen nahrung ist (these auch umstritten). getreide ist eine pflanze. eiweißreich. je nach sorte mehr oder weniger, mineralien enthaltend, nahrhaft. wieso sollte die ernährung mit getreide falsch oder krankmachend sein. ist es die überzüchtung des getreides? sollte lieber grassamen gegessen werden? (ich meine das ernst, nicht zynisch)
ich verstehe das ganz ehrlich nicht, was an getreide so falsch ist. falls das nicht mehr hier reinpasst - entschuldigung. sind ganz einfach die fragen, die mich nach dem lesen des beitrages von antje bewegen.

tschüß

kerstin
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#10
Pooka,index.php?page=Thread&postID=59843#post59843' schrieb:
Zitat:Getreide ist aber kein natürlicher Nahrungsbestandteil, weder für uns, ...
ich bleibe mal bei uns. was kann man denn als alternative zu getreide einsetzen? für einen nicht-karnivor wie den menschen? der ja nunmal ein omnivor mit hang zur pflanzlichen nahrung ist (these auch umstritten). getreide ist eine pflanze. eiweißreich. je nach sorte mehr oder weniger, mineralien enthaltend, nahrhaft. wieso sollte die ernährung mit getreide falsch oder krankmachend sein. ist es die überzüchtung des getreides? sollte lieber grassamen gegessen werden? (ich meine das ernst, nicht zynisch)
ich verstehe das ganz ehrlich nicht, was an getreide so falsch ist.

Hallo Kerstin,

das Ausmaß und die Art, wie Getreide in unsere Ernährungsweise einbezogen wird, ist falsch. Unser Kulturgetreide wird noch nicht so lange von uns angebaut als daß sich unser Organismus 100%ig auf dieses als Ernährungsgrundlage einstellen konnte. Letztendlich wäre eine Kost, wie sie unsere tierischen Vorfahren in ihren natürlichen Lebensräumen vorfinden, für uns die gesündeste = Viel Blattgrün, ein paar Wurzeln, ein paar Früchte, ab und zu eine fette Larve :pf: , der Inhalt eines Vogelnestes oder mal ein Kleintier.

Unser Kulturgetreide wurde aus Gräsern gezüchtet. Schau Dir den Fruchtstand von reifen Gräsern an und Du wirst ermessen können wieviel Protein etc. aus dem Samen, im Verhältnis zur gesamten Pflanze, die Natur bereitgestellt hat. Davon und damit können viele Wild- und auch Haustiere gut leben. Probleme bekommen viele Tiere hingegen mit unserem Kuturgetreide. Auch Emmer und Einkorn, die in der Anfangszeit des Getreidebaus von uns kultiviert wurden, haben längst nicht diese Masse an Proteinen in unsere Ernährung eingebracht wie unser heutiges Kulturgetreide. Getreide war in der ersten Zeit seines Anbaues durch den Menschen eine Beikost, nicht die Hauptgrundlage der Ernährung.

Daß wir heute zu viel Getreideprodukte und dann meist die falschen verkonsumieren wurde inzwischen erkannt. Die Ernährungspyramide, die wir wahrscheinlich alle mal in der Schule haben auswendig lernen dürfen, mit einer Getreidebasis als Grundlage, wurde inzwischen von den Ernährungswissenschaftlern umgeschrieben. Früher wurde ja von einer Getreidbasis ausgegangen, auf der nächsten Stufe dann Gemüse/Kartoffeln/Ost, weiter oben als nächstes Milch/Mipros, Fleisch, Fisch, Eier und in der schmalen Spitze dann, als wenig empfehlenswert, Öle/Fette, Zucker/Süßkram und Alkohol. Heute schaut das doch ziemlich anders aus, da werden als breite Basis der Ernährung Gemüse, Salat und Obst empfohlen (mit Zugabe von Ölen), gefolgt auf der nächsten Stude von Fleisch, Fisch, Eiern, Hülsenfrüchten, Milch/Mipros und Nüssen. Auf Stufe drei kommen dann erst Produkte aus Vollkorn getreide, und die letzte Stufe (= wenig empfehlenswert) bilden Produkte aus Weißmehl, Kartoffeln, Zucker/Süßkram. Ca. 75% unserer Ernährung sollte insgesamt aus pflanzlicher Kost bestehen. Aber hauptsächlich aus Gemüse/Salat/Obst bestehend und möglichst ohne Weißmehlprodukte.

Und wie schaut es in der Realität aus? (Ich ess ja selbst nicht gerne grünen Salat und immer nur Vollkornbrot...). In der Nähe unseres Institutes gib es einen Bäcker, der hat über 30 verschiedene Brötchensorten im Sortiment. Kein einziges zu 100% aus Vollkornmehl, selbst seine sog. "Vollkornbrötchen" enthalten nur zu max. 40% Vollkornmehl. Wenn Du nicht jeden Abend etwas für die Mittagspause am nächste Tag kochst/vorbereitest gibt es halt ein Stück Pizza, ein belegtes Brötchen, einen Döner, gebratene Nudeln oder gebratenen Reis vom Chinese o.ä. Suchst Du nach einer Alternative mit Vollkorn? Fehlanzeige!!! Wir sind einfach zu sehr geprägt auf eine weißmehllastige Ernährungsweise.

Nachdem wir es gesetzlich geregelt haben daß Gastwirte mind. ein alkoholfreies Getränk genau so günstig verkaufen müssen wie das billigste alkoholhaltige, und nachdem dem Rauchen inzwischen der salonfeine Status aberkannt wurde, müßten wir dazu übergehen, daß dort, wo Nahrungsmittel verkauft werden, eine Quote eingeführt wird für Vollkornprodukte. D.h. z.B. in einer Bäckerei mind. eine Brötchensorte aus 100% Vollkornmehl, in einer Pizzeria als Alternative auch Nudeln oder Pizza aus Vollkornmehl usw. Damit wäre schon viel gewonnen. Und die Mengenverhältnisse müßten sich nach und nach ändern. D.h. nicht mehr eine verziehrende Salatbeilage zur großen Pizza, sondern ein großer Salat zur kleinen Pizza.

Während Vollkornprodukte in angemessener Menge z.B. eine positive Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und den Blutdruck besitzen und natürlich auch wichtige Mineralien und Spurenelemente liefern, spielen die heute überwiegend verzehrten Weißmehlprodukte eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Entstehung einiger ernsthafter Erkrankungen.

Ich finde es wichtig sich mit so etwas auseinander zu setzen. Auch wenn man gegen die Prägung bei sich selbst oft nicht mehr ankommt (gewisse Sachen schmecken einfach nicht ohne Getreideprodukte oder mit Vollkorn Rolleyes ). Aber zumindest ist es wichtig zu wissen was man falsch macht, wenn man denn schon was falsch macht. Und es ist nicht verkehrt solche Gedanken auch mal auf die Ernährung seiner Haustiere zu übertragen. Denn auch dort verursacht zu viel und falsch eingesetztes Getreide in der Fütterung viele Probleme. Der Landwirt weiß warum er die Rationen seiner Milchkühe oder Sportpferde akribisch genau berechnet...

Grüße

Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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