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Hallo,
bei meinem Schäferhundrüden wurde vor einem Monat Cauda Equina im Anfangsstadium festgestellt. Im Moment bekommt er Rimadyl und wir weniger belastet. Von einer Operation halte ich nichts, weil mir eine Erfolgsaussicht von gerade mal 20 % vorhergesagt wurde und die Gefahr, dass die Krankheit wieder käme recht groß sei.
Nun meine Frage:
Ich habe keine Erfahrung mit Hunden die Cauda haben. Gibt es hier User die mir etwas über das Leben mit einem Cauda Patienten verraten können?
Was macht ihr noch mit euren Hunden?
Wie lange nach der Diagnose haben sie noch gut leben können?
Gibt es Behandlungsmöglichkeiten die euren Hunden geholfen haben?
Vielen Dank im Voraus für hoffentlich zahlreiche Antworten.
Liebe Grüße,
Mia
Liebe Grüße
Mia, Merlin und Amigo
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Hallo,
Erstmal möchte ich kurz wissen, wie die Cauda bei Deinem Hund und von wem diagnostiziert wurde.
Oft machen “normal” Tierärzte diese Diagnose, die sich dann durch die Untersuchung (CT etc.) von Spezialisten wie z.B. an Uni-Kliniken nicht bestätigt.
Sollte die Diagnose sich also noch nicht durch eine 2. Untersuchung von einem Spezialisten bestätigt haben, würde ich diese erstmal machen lassen.
Wenn es sich dann bestätigt kann der Dir sicher auch genau sagen, ob z.B. Eine OP sinnvoll und/oder notwendig ist.
Ich kenne Hunde, die nach der OP sogar wieder aktiv Sport trieben und ohne Einschränkungen und Schmerzen alt wurden.
Liebe Grüße
Kris
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Der Hund einer Bekannten ist damit weit über 10 Jahre gewurden . Er konnte zwar nicht mehr springen aber hatte Lebensfreude .Ich habe immer wieder über diesen Hund gestaunt .
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Hallo Mia,
ich würde dem Hund einem erfahrenen Physiotherapueten vorstellen. Durch die richtige Physiotherapie kann diesbezzüglich sehr viel getan werden.
Grüße
Antje
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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...meine Hündin hat das auch. :deal:
Ich fahre bei starken Problemen zu einer Chiropraktikerin, die dann Blokaden vor oder hinter der Stelle lösen können.
Eine Physotherapeutische Behandlung nach Dorn hat leider keinen Erfolg gehabt.
Meine Hündin bekommt einen Vitamin B.Komplex für die bessere Versorgung der Nerven, Gekelnk-Albin Tropfen,
und ansonsten ist Sie Gesund und Munter, wenn man davon absieht, dass Sie nicht gerne springt. ;:
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Meine Hündin habe ich mit drei Jahren operieren lassen; nun ist sie neun Jahre und ich freu mich immer wieder, wie gut es ihr geht. Ins Auto springen, sehr selten, aber ansonsten rennen und mal toben geht hervorragend. Wenn ich mal meine Hunde am Fahrrad laufen lasse oder Schwimmen lasse, dann merkt man recht schnell, wenn ich sie zu sehr belastet habe. Dann gibts halt nen Tag extra Ruhe.
Ich habe die OP nie bereut, würde aber derzeit nur über ein CT und mit einer fachspezifischen Klinik überlegen, ob OP sinnvoll oder es auch anders geht.
VG Sabine
Das Leben besteht aus vielen Höhen und Tiefen - man darf nur nicht im Tief steckenbleiben!
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Registriert seit: Sep 2006
Hallo,
wenn die Diagnose eindeutig ist, kann ich nur eine OP empfehlen. Der Hund meines Sportkollegen wurde operiert und
konnte nach ein paar Wochen wieder Hundesport betreiben. Er hat sich bereits wieder für die diesjährige LGA
qualifiziert. Der Hund eines anderen Bekannten hat nach der OP mehrmals auf der BSP geführt und wurde mit 10 Jahren
noch Sieger auf einem Pokalwettkampf.
mit sportlichem Gruß
Hermann
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Weiterhin viel Erfolg
Klaus
Man kann in die Tiere nichts hineinprügeln, aber man kann manches aus Ihnen herausstreicheln
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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Dieagnostieziert wurde die Cauda auf einem Röntgenbild und bestätigt durch ein CT... Der Arzt riet mir von der Operation ab, weil sie eben wohl so wenig Erfolgsversprechend wäre, aber so wie ich das hier lese ist wohl das Gegenteil der Fall.
Amigo wird im August sieben Jahre und da meinte der Arzt eben auch, dass sich das nimmer lohnt!!! Fand ich sehr hart muss ich sagen.
Wie schnell nach der OP haben sich eure Hunde erholt und wie lang musstet ihr sie ruhig stellen?
Liebe Grüße
Mia, Merlin und Amigo
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Moin,
guck mal hier
Cauda Equina
Da ist auch noch ein weiterer Link zu einem Thema.
Whiskys OP war Ende Januar und ich hatte mich gedanklich auch schon auf tagelanges Stützen zum Geschäfte machen bzw. hilfloses Herumliegen des Hundes eingestellt, aber Pustekuchen. Wir waren in Aachen zur OP (war super dort), durften beim Aufwachen beim Hund sitzen und der ist gleich wieder aufgestanden und war eher durch die Narkose eingeschränkt als durch die OP glaub ich. Als er ganz wach war, wurde er ins Auto gerollt, obwohl er da schon gehen konnte und als wir nach der Fahrt nach Hause kamen (etwa 5 Stunden), hab ich ihn aus dem Auto gehoben und schwupps war er weg, Auffahrt locker hochgetrabt und vor der Haustür gewartet.  So ging es dann auch weiter, er war eigentlich immer viel fitter als er hätte sein dürfen, die sechs Wochen Leinenzwang waren ganz übel, er hat jede Möglichkeit genutzt, um Dinge zu tun, die er nicht tun durfte, Im Garten rumgekaspert, Besucher angesprungen usw. Eigentlich war er nach einer Woche schon wieder ganz der alte. Ab Anfang April sind wir wieder FH gelaufen, ein bißchen Schutzdienst hat er auch schon wieder gemacht, wobei wir das wahrscheinlich nur zum Spaß weitermachen werden, ich hab einfach (noch?) nicht die Traute, obwohl man ihm wirklich NICHTS anmerkt, aber ich hab ja auch noch etwas Zeit, die LAP ist erst im September.
Liebe Grüße
Petra und Whisky
Der richtige Hund hat auch immer die richtige Farbe!
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