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Diabetes
#1
Hat hier jemand Erfahrung mit Diabetes beim Hund ?
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#2
Unsere verstorbene Huskyhündin hatte Diabetes
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#3
Kannst du mir bitte etwas zur Diagnosebestimmung u Behandlung sagen ?
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#4
bei Kira hatte ich so eine Vermutung - habe mal Tierarzthelferin gelernt Big Grin - wir sind dann zum Tierarzt und da war der Glucosewert schon recht hoch, wir haben dann angefangen Caninsulin zu spritzen, die ersten 14 Tage die totale Katastrophe mit tierisch hohen Werten. Daher erblindete Kira innerhalb weniger Tage......dann waren wir richtig gut für ein Jahr und das Theater ging wieder von vorne los, total schwankende Werte, teilweise hatte sie über 600, daher haben wir dann angefangen zwei Insuline aus der Humanmedizin zu spritzen

Die Werte haben wir regelmäßig beim TA überprüfen lassen und ich zwischendurch mit einem Tropfen Blut aus dem Ohr mit so einem Meßgerät was auch Menschen benutzen
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#5
Ok, danke. Habt ihr von der Fütterung her was verändert bzw auf etwas geachtet ?
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#6
Die Diagnose eines Diabetes ist wegen der typischen Symptome in der Regel einfach: Gewichtsverlust und/oder vermehrter Urinabsatz, vermehrtes Trinken oder Fressen. Die Diagnose wird bestätigt, wenn der Tierarzt Zucker im Urin und einen erhöhten Blutzuckerspiegel findet. Trotz dieser relativ einfachen Diagnose wird der Tierarzt wahrscheinlich weitere Tests empfehlen, da die meisten Hunde mit Diabetes im mittleren Alter (oder älter) sind und zusätzliche Gesundheitsprobleme haben können. Am häufigsten treten zusätzlich Harnwegsinfektionen, Infektionen der Haut und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse auf.
Ein Diabetes ist bei Hunden nur sehr selten reversibel (rückläufig). Nur wenn der Diabetes durch eine Hormonstörung ausgelöst wurde, kann eine Heilung möglich sein kann. Das kommt bei weiblichen Hunden vor, die unter Progesteron-Einfluss steht oder bei Hunden mit einem sogenannten Morbus Cushing (Hyperadrenokortizismus). Leider bleibt der Diabetes auch in diesen Fällen in der Regel auf Dauer bestehen.
Leider muss Insulin in der Regel als Spritze gegeben werden. Hunde mit Diabetes reagieren nicht auf Medikamente in Tablettenform. Es ist immer eine Therapie mit Insulin notwendig.
Fast alle Hunde mit Diabetes werden innerhalb der ersten zwei Jahre der Diagnose blind. Es kommt zur Trübung der Augenlinse (grauer Star oder Katarakt). Blinde Hunde kommen aber, vor allem in ihrer gewohnten Umgebung, gut zurecht. Wichtig ist, dass die Augen diabeteskranker Hunde regelmäßig untersucht werden, da sich eine innere Augenentzündung entwickeln kann, die zum einen sehr schmerzhaft ist und auch den Druck im Auge ansteigen lassen kann.
Die sicherlich schwerste Komplikation tritt auf, wenn der Diabetes über lange Zeit nicht erkannt wird, sich ein Hund nicht gut auf ein Insulinpräparat einstellen lässt oder eine andere Komplikation auftritt. diesen Fällen kann es zu einer vollständigen Entgleisung des Stoffwechsels kommen (diabetische Ketoazidose). Diese Hunde sind schwer krank, erscheinen teilnahmslos, verweigern das Futter und erbrechen sich. Diese Hunde bedürfen einer intensiven stationären Behandlung. Denk an diese Komplikation, wenn es deinem Hund plötzlich sehr schlecht geht, und stell deinen Hund umgehend einemTierarzt oder einer Tierklinik vor.
LG Simone Krüger :hallo:
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#7
Dumbledore,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/24667-Diabetes/?postID=165497#post165497 schrieb:Ok, danke. Habt ihr von der Fütterung her was verändert bzw auf etwas geachtet ?

Das Idealgewicht für dein Hund mit Diabetes ist ein normales Gewicht. Das heißt, dass dein Hund in der Regel zunehmen muss, wenn er zu dünn ist, und in der Regel abnehmen muss, wenn er zu dick ist. Bei einem normalen Körpergewicht wirkt Insulin am besten. Die meisten Tierärzte empfehlen, Hunde mitDiabetes zweimal täglich zu füttern.

Wenn dein Hund zu bestimmten Zeiten frisst, spritzt du idealerweise zuerst das Insulin und gibst ihm dann Futter. Da Insulin es den Zellen ermöglicht, Zucker aufzunehmen, muss vorher der Blutzuckerspiegel ansteigen. Allerdings sollte man auch beachten, dass es zu einem gefährlich niedrigen Blutzuckerspiegel kommen kann, wenn du deinem Hund Insulin spritzt, der nicht fressen will.

Von verschiedenen Firmen gibt es Futtermittel, die speziell für diabetische Hunde entwickelt worden sind. Der Tierarzt kann dir geeignetes Futter empfehlen. Das Wichtigste ist aber, dass dein Hund auch bereit ist, das angebotene Futter zu fressen.
LG Simone Krüger :hallo:
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#8
Ich habe mir damals angewöhnt Kira zu spritzen wenn sie angefangen hat zu fressen, sie war ein Husky und was eigentlich lecker war, konnte sich bei der nächsten Fütterung schon wieder anders darstellen :whistling: - mir war es zu heikel da ich Schiss hatte dass sie unterzuckert
Petra & mit Frodo vom Kapbusch & Fieby und Groot von der Eifgenburg & Donna von der Eifgenburg auf der Regenbogenbrücke
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#9
Danke für Eure Erfahrungen !!
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