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HILFE HUND BEISST NACH HUNDEFÜHRERIN
#1
Also folgendes.. Ist nicht ganz einfach. Wir kennen diese HF'in schon länger. Die Wege hatten sich getrennt wegen VereinsAuflösung. Der RÜDE!!! War damals noch welpe. Nach einiger Zeit hat man sich wieder getroffen und dabei erfahren das dieser hund mehr als "nur" schnappt! Nach längeren Gesprächen erfuhren wir die vermeintlich ganze Geschichte.hund machte alles,aber nicht gut genug.so begann die spirale der zwänge durch ja so erfahrene Leute. Die Krönung war das man ihr sagte sie dürfte nicht mehr mit ihrem hund spielen, das machten dafür die selbsternannten Profis(alles Männer). Dadurch wurde sie nur zum Gegner des hundes. Als sie Hilfesuchend zu uns kam,fingen wir an alles zu analysieren. Sie sollte nach einer guten Übung exzessiv mit ihrem hund spielen,usw... Bla bla bla. Alten Stress Situationen eine neueMotivation geben. Wie zb fuss heisst nicht dir geht's schlecht.....sondern wenn Du das machst geht's dir viel besser als sonst und mama freut sich (wirklich)mit dir!!!! So weit so gut. Alles besser geworden. Für andere wie ein Wunder. Jetzt wo man etwas mehr verlangt als ein paar Meter mitarbeiten ohne direkt bezahlt zu werden,fängt die beisserei wieder an. Der hund hat schon gelernt mit offener Aggression seinen Willen zu erreichen. In welcher Form auch immer. So jetzt kommt's. Wie schaffen wir es das der hund sie nicht auseinandernimmt! Das was ich machen würde ist glaube ich mit ihrem Gewissen nicht vereinbar und sie würde den Platz weinend verlassen und den hund sogar noch bemuttern. Andere Alternative wäre ipo mit diesem hd an den Nagel hängen. Weil abgeben würde sie ihr "baby" nie.Hilfe ich bin in der Zwickmühle
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#2
Wie alt ist der Hund? Und geht der Hund nur gegen die Besitzerin , oder würde er gegen jeden gehen, wenn man bisschen mehr von ihm verlangt?
Ist die Frage , warum er das macht. Aus Frust? Wäre mal interessant, wie diese Männer mit ihm " gespielt" haben.
Macht er so was im Alltag auch? Oder nur auf dem Platz?
Und vielleicht wäre es mal interessant zu sehen, wie dieser Hund über Futter als Bestätigung in der UO mitarbeitet. Klick- Futter. Weißt wie ich meine? Sind nur so Gedankengänge von mir. Vielleicht hilft es ein bisschen. Es ist natürlich sehr schwierig bei solchen Sachen konkrete Tipps zu geben , wenn man den Hund nicht live erlebt.
Aber ich glaube , durch kloppe in solchen Situationen kommst du nicht weit bei dem Hund.
Und wenn es nicht anders geht , raus aus dem IPO Sport.

LG Simone Krüger :hallo:
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#3
Ich würde es auch so wie Simone über Futter versuchen.Nur noch beim Arbeiten füttern.Auch daheim,erst etwas arbeiten,dann sein Futter.
Daumen hoch für die Hundeführerin,weil sie trotzdem (nach Fehlern von sogenannten Profis) ihren Hund nach solchen Atacken noch liebt! :thumbup:
ERNIE
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#4
Hey, ich finde die Infos auch etwas schwammig und so ein Thema ist via Internet auch sowieso schwer abzuarbeiten.
Immer schlecht, wenn eine Gewaltspirale begonnen und der Hund versucht, sich dieser mittels seiner Zähne zu erwehren und wohl der Punkt versäumt wurde, ihm auf einer für ihn verständlichen Ebene zu zeigen, dass richtiges Verhalten der Weg aus Zwängen ist.
Lösungsvorschläge zu geben, ohne Hund und HF zu sehen, zu wissen, wann genau er wie reagiert, ist kaum möglich, daher nur grundsätzliche Gedanken: es ein für allemal zu klären, ist für alle Beteiligten nicht schön, aufgrund der oft vorhergegangenen "falschen" Ausbildung meiner Meinung nach auch sehr unfair und, wenn der Hund schon lange mit diesem Weg seinen Erfolg und seiner Ruhe bekommen hat auch teilweise gar nicht wirklich sicher möglich.
Mir stellt sich hier auch immer die ethische Frage, wofür, wenn der Hund ausserhalb des Platzes gut "funktioniert" und er und seine HF zurechtkommen, muss man dann an Grenzen gehen, damit beide am Ende 'ne "pisselige" IPO-Prüfung bestehen, von der sich ja nun niemand "was kaufen kann"....
Also geht nur raus aus den Konflikten, versuchen, die Grundeinstellung beim arbeiten zu verändern und ihm eventuell auf minimalstem Niveau wieder zeigen, dass die Antwort auf einen Zwang richtiges Vehalten mit folgender Bestätigung ist....
Wie gesagt, sehr schwer zu beurteilen ohne wirklich was zu sehen, so ein Verhalten birgt ja immer sehr viel Interpretationsspielraum und genauso weiträumig sehen dann die Antworten aus.

LG-Nadin
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#5
Ja die bösen Profis und dann auch noch Männer!
Sommerloch ?
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#6
..zumal es, wenn es Profis gewesen wären, wohl eher gar nicht so weit gekommen wäre :-)
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#7
Wie gesagt. Sie hatte selbst nicht viel Ahnung. Wer nichts weiss muss alles glauben. Ich glaube es ist besser wenn ich bei der nächsten Gelegenheit mal ein kleines Video mache. Mit Einvernehmen der hf'in natürlich. Vielleicht sieht ja jemand etwas was wir garnicht auf dem schirm haben
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#8
Das Problem liegt wohl wie meistens in der Mitte.
Wenn ihr es nicht schafft,den Spagat zwischen das darfst und du musst hinzubekommen,wird das nichts.
Das Problem ist so alt wie die Hundeausbildung,hier wird versucht,bei einem sicher dominat veranlagtem Hund die Rangordnung zu erkaufen,das ist der sicherste Weg ins Verderben,hat noch nie geklappt.
Wenn der Hund nicht kapiert,das HF beissen ne sackgasse ist,brauchst du mit anderen Sachen gar nicht weiter machen,der Hund hat das Problem doch im Griff,warum soll ers ändern?
Ich denke,bis 2 Jahre alt ist es kein Problem,wenn die HFn mitspielt,wenn älter wirds kritisch.
Und kleiner Rat,stell besser kein Video ein,das gibt nur Theater,die dir helfen können,wissen,wie das aussieht.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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#9
Aus der Ferne ein Vorschlag.
Beisskorb drauf und Attacken versuchen zu ignorieren. Kurze Steps und positives entsprechend verstärken.
Stress nicht mit mehr Stress beantworten.
Wie bereits erwähnt ist es aus der Ferne umso schwieriger.
Bye Uwe
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#10
Hi Uwe,im Prinzip stimme ich dir zu,....nur....Ignorieren?
Ein Hund,der seinen HF beisst handelt respektlos. Durch ignorieren bekommst du den nicht.
Eins hab ich gelernt,ein Hund weiß immer das er dich beisst,das mit dem...aus Versehen oder ...in Rage,da hat der das nicht gemerkt..... ist Quatsch,aber oft ist es dann zu spät,das noch nett hinzubiegen.
Wenn ein Hund bereit ist,mir wehzutun,warum um alles in der Welt habe ich dann hemmungen,das mit gleicher Münze heimzuzahlen?
Ares hat Orlyg vor kurzem eine 5 ins Fell gebissen,und sofort drauf lagen beide friedlich im Kofferraum ohne Box und Gitter.
Alles klar,war schon wieder vergessen.Die machen sich nicht unsere Probleme.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

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