Hallo Leute,
ich bin so ziemlich neu im Forum, lese interessiert Eure Beiträge und denke so, wow, die müssen wohl alle einen guten Figuranten haben !
Ich bin seit den 80zigern aktiv, da war es gang und gebe, jeder muss auch mal den Ärmel anziehen, Helfer waren immer anwesend.
Ich glaube, ich bin hier der Einzige, der in der OG keinen Helfer hat.
Meine Situation sieht folgendermaßen aus : Sehr weite Strecken fahren, als Gast sich schön hinten anstellen und wenn der
Figurant nicht mehr so, wie soll ich mich ausdrücken, ambitioniert ist, gibt es 2-3 Anbisse, anschließend wird einem auf die Schulter
geklopft und gesagt, " Jetzt hören wir besser auf, dass war richtig gut ".
Ehrlich gesagt, ich habe sehr lange hin und her überlegt, " Was will ich überhaupt ?, Was ist mir wichtig ?, Ist eine Prüfungsstufe das eigentliche Ziel ?
Ich lese Eure Beiträge, sehe mir von ein paar Mitgliedern ein paar tolle Videos an und denke so, die wissen es gar nicht zu schätzen,
was für tolle Möglichkeiten sie angeboten bekommen.
Ich habe für mich gefunden, was am wichtigsten ist : Einen möglichst sehr, sehr gut ausgebildeten Hund zu haben, wo der Hund immer im Vordergrund steht,
ohne irgendeinen Helfer noch einen roten Teppich auszurollen.
Der Helfer und dann auch noch ein guter, sind echt selten geworden.
Ich habe mich jetzt mit einem Vereinskameraden zusammengeschlossen, unter dem Aspekt : Hetzt du meinen, hetze ich deinen.
Der Spaß mit unseren Hunden steht immer an erster Stelle.
Früher habe ich sehr, sehr viele Hunde gehetzt, war mit meinem auf LGA und etlichen Pokalkämpfen erfolgreich.
Nur jetzt habe ich keine Lust, guten Figuranten in den Arsch zu kriechen.
Geht es nur mir so ??
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Hallo
Nö das Problem ist schon alt... Gab es schon vor 10 Jahren
Komm doch zum Forumtreffen
da können wir gemeinsam hundeln.:-)
Wir haben auch keinen Helfer aber unsere Hunde haben ihre ipo Prüfungen gemacht....grins
Hallo Claudia,
ich kann leider nicht zum Forum treffen kommen (schade).
Ist doch toll, dass Deine Hunde eine IPO-Prüfung gemacht haben !!!
Mir geht es in erster Linie nicht um die Abnahme einer Prüfungsstufe, sondern um die eigentliche Ausbildung.
Klar freut man sich, wenn man mit seinem Hund eine Prüfung erfolgreich abgelegt hat. Die Prüfungsabnahme macht einem
die Stärken und Schwächen in der Ausbildung noch einmal deutlich.
Mir macht es am meisten Spaß, zu überlegen, was mache evtl. falsch, in wie weit muss ich bei bestimmten technischen Übungen
etwas mehr über den Trieb gehen, um die Schnelligkeit zu erhalten (meine Hündin ist extrem schnell).
Genauso umgekehrt, zB. im SD, wenn der Trieb dermaßen überlagert wird, dass korrekt ausgeführte Übungen nur unter starken Zwang möglich ist (was ich nicht mache)
Das sind die Sachen, die mir Spaß machen und meiner Hündin natürlich auch.
Momentan bin ich mit meiner dabei ihr aktives Aggressionsverhalten im SD durch Trieb und Technik zu kanalisieren (es ist wie eine Grad Wanderung)
Na ja, dass sind halt so die Sachen, die mich am meisten in der Ausbildung interessieren.
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Leider ist es seit etwa Anfang der 2000er immer mehr festzustellen, das technisch gute Helfer, immer mehr einen "Höhenflug" bekommen. Man muss teilweise schon von der ganz Harten Sorte sein, was man da so alles verbal an den Kopf geworfen bekommt.
Ich bin schon oft viele viele km zu einem vermeintlich guten Helfer gefahren. Um dann oftmals vor verschlissener Türe zu stehen.....weil man als Gasthundeführer nicht Bescheid bekommt, wenn die Üstd ausfällt.....
Sind nicht alle Helfer so, aber leider viele.
Ich trainiere/bin jetzt in einem kleinen Verein. So knapp 10 Hunde pro Üstd 2x pro Woche. Der Helfer ist technisch nicht "perfekt". Aber zuverlässig, regelmässig da und menschlich super. Dies ist mir mittlerweile mehr wert, als zu irgendeinen "Tophelfer" zu fahren. Da wie am Fließband abgefertigt zu werden und dauernd angeschrien zu werden.
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
Selbst in einer so großen Stadt wie München gibt es auf SV-Plätzen kaum Helfer (der Anzahl nach). "Hetzgeld" ist überdurchschnittlich, Helfer sind mehr als Unterdurchschnittlich.
Da ist Agility sehr auf dem Vormarsch.
Man muss sich schon ins Auto setzen und eine Stunde fahren oder mit bekannten Arbeiten, die selbst anreisen.
@ Erko, genau so sehe ich es auch !!!!!
Ich habe mich mit einem Vereinskameraden zusammen geschlossen, ich hetze seinen und er hetzt meine.
Auch er ist nicht perfekt (ich auch nicht), ist menschlich super, auch immer anwesend und versucht immer es so umzusetzen, wie ich es erklärt
habe. Anschließend besprechen wir den weiteren Weg.
Menschlich Top, alle haben Spaß!
Ja Heraklit,
ich will nicht sagen , früher war alles besser (da lebte der Kaiser auch noch, hi,hi)
nur in punkto Helfer war man , von der Anzahl her gesehen, bestens bestückt.
Übrigens, Hetzgeld gab es auch nicht!!
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Moin,
das "Helferproblem" ist so nicht neu. Je nach Wohnort trifft es den einen mehr, den anderen weniger.
Hetzgeld kenne ich auch "von früher", finde ich, wenn ich als Gast dort etwas nutze, im vernünftigen Rahmen aber ok.
Auch früber gab es schon gute und weniger gute Helfer. Heute allerdings hat sich dieses Problem verschärft, weil zum Erreichen von höheren Punkten mehr Können erforderlich ist. Früher war es einfacher ein sg zu erreichen
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
Ja Trine, früher war alles einfacher.
Früher, als ich zur LGA bin, mußte ich 2X gesammt V auf einem fremden Platz belegen.
Früher, in meinem Umfeld zumindest, war es NICHT üblich, zu der jeweiligen OG zu fahren, damit der Hund den Platz, oder den Helfer
kennen lernt.
Früher, (ohne Navi), haben wir am Prüfungstag auf der Karte geschaut, wo die OG ist und waren dann wirklich auf einem fremden Platz.
Aber, früher mussten die Hunde keine Sternengucker werden, um wie heute verlangt, einen halben Punkt mehr zu erhalten.
Früher reichte es, dass der Hund Augenkontakt hält !
Ja, so ändern sich die Zeiten.
Mir hat letzten Herbst, als ich mit meiner Hündin Prüfung machte, der Richter gesagt, : " Wenn heutzutage noch 2X V auf einem fremden Platz verlangt
werden würde, hätten wir doch kaum noch Teilnehmer ".
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Hi bin neu hier im Forum und selber Helfer. Nicht der beste jedoch auch nicht der schlechteste, aber der einzige in unserem Verein. Hauptsächlich für den hund meiner Frau die hat das zeug für überregional.meiner Meinung nach darf man als Helfer eigendlichkeinen eigenen hund haben,weil es einem kaum jemand recht machen kann. Ich habe bei meinem hund das Problem das sich kaum jemand davor stellt und ich bin echt nicht wählerisch. Wenn ich dann als Helfer alle Hunde bespaßt habe "und wehe einer zeigt mal defizite!" stehe ich mit meiner Frau und meinem hund alleine dar und kann gucken.
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