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Kastration
#1
Frag einfach mal eure Meinung:



Hündin 1:



Wird im Oktober 3 Jahre. Die ersten beiden Läufigkeiten, extreme
Angstzustände vorher, teilweise sogar 12-14 Stunden kein Pipi gemacht,
weil sie sich nicht raus traute. Das hat aufgehört. Aber dafür fast
kompletter Fellverlust (haart sehr stark ab, Fell wird strohig und
glanzlos), mit viel kratzen und sie stinkt vor der Läufigkeit. Das alles
beginnt so 4-6 Wochen vorher. DAzu kommt starker Konditionsverlust und
Arbeitsverweigerung (Bis die Läufigkeit begonnen hat, dann wirds
besser).



Wäre da eine kastration angebracht? Eure Meinung.



Hündin 2:



Keinerlei Probleme, bis zum Anfang der Läufigkeit, da ist sie die ersten
Tage extrem platt und liegt wie ein Häufchen Elend in der Ecke und
bewegt sich kaum. Dann alles gut und normal.

Drei Monate später Milch. Jedesmal. (Bis jetzt drei Läufgkeiten) Nicht
sehr viel, man musste bis jetzt nichts dagegen tun, aber auch nicht so
wenig.

Ach ja, sie wird im Dezember 3 Jahre.



Kastration? Aufgrund der Milch?



Was meint ihr dazu? Sind die Rassen für euch wichtig dabei?

Bin mal gespannt was ihr dazu sagt.
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#2
Da scheint der Hormonhaushalt zu spinnen.

Würde zuerst versuchen homöopatisch die Hormone zu sortieren. - Homöopath -

Dann evt. mit Hormonpräperaten versuchen. - Tierarzt -
Die Farbe beißt nicht
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#3
Lies mal dieses Buch:

http://www.amazon.de/Kastration-Verhalte...3275018205
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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#4
ich habe meine Hündin mit knapp 7 jahren kastrieren lassen. Ich würde es nie mehr tun. Sie wurde binnen kurzer Zeit sehr "alt" introvertiert und nochmal ne Stange aggressiver ich habe leider auf meine Ärztin gehört

Gruß aus Hessen
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#5
Ich sehe da auch ein Problem des Hormonhaushaltes- ich würde einen Tierhomöopath zu Rate ziehen.
Die Homöopathie dauert zwar in der "Heilungsphase"sehr lang- aber zeigt langanhaltende Wirkung und hilft gerade bei solchen Schwierigkeiten mehr als jedes Heilmittel aus der Schulmedizin.
Allerdings muss der Homöopath Erfahrung haben, um so etwas zu lindern bzw heilen zu können.

Eine Kastration sehe ich da nicht als sinnvoll.
Wer sich bewegt, bringt etwas in Bewegung!
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#6
Hi,
Kastration käme bei mir erstmal nur bei körperlichen Notfällenl in Fage, sprich Tumor extrem wuchende Zysten.

Scheinschwangerschaften oder Verhaltensveränderungen würde ich versuchen, zu ergründen und die Symtomatik pflanzlich oder hömopatisch in den Griff zu bekommen, nicht ohne einen Fachmann auf diesem Gebiet zu befragen.

Denn der kann sagen ob Bachblüten, Globolis oder vielleicht Schüssler in Frage kommen.
Die Behandlungsauer ist länger, aber wenn es an den Homonen liegt, brauchts auch seine Zeit!!

Man darf nicht vergessen, eine Kastration ist ein großer Eingriff, der weitere Risiken birgt.

tschöö mit öö
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#7
Hündin 1: Harmon- und Schilddrüsencheck

Hündin 2: kommt relativ häufig vor

Ansonsten ist Kastration eine EInstellungsfrage
Ich persönlich würde dennoch beide Hündinnen kastrieren lassen, was ICH aber auch bei einer unauffälligen Hündin tun würde, wenn diese später nicht als Zuchthündin gedacht ist. Mit den Hündinnen, welche vor/ nach der 1. Hitze (mit ausreichend zeitlichen Abstand natürlich) kastriert wurden , konnte ich bisher keine negativen Veränderungen feststellen, welche nicht auch schon vorher vorhanden gewesen wären. Allerdings ist eine Kastration mit 7 Jahren oder später, sicher auch etwas anderes, als bis zum 2. Lebensjahr.

MFG
Gruß Silvana
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#8
Ich musste meine 7 Jährige auch kastrieren lassen, da gabs aber keine Verhaltensänderungen. Sie ist zickig wie eh und je Big Grin
Kastrieren würde ich aber auch nur, wenns gesundheitlich notwendig ist.
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#9
Hündin 1 würde ich durchchecken lassen. Eine Kastration wäre meine letzte Wahl.

Hündin 2 würde ich so lassen, wie es ist. Allerdings würde ich das Futter kürzen, wenn sich die Hitze abzeichnet und die knappen Rationen die nächste Zeit beibehalten.

Und ja, die Rasse wäre mir für eine Entscheidung wichtig, weil Hündinnen bestimmter Rassen eher zu Problemen nach der Kastration neigen als andere.

Gruß
Ursus
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#10
Ganz wichtig ist bei einer Kastration, egal ob bei Rüde oder Hündin, auch immer der aktuelle Hormonstatus! Deswegen noch mal mein Verweis auf das Buch "Kastration und Verhalten beim Hund", welches man vor einer solchen Entscheidung immer erst lesen sollte.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."

Mark Twain
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