08-04-2011, 21:04
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CES,nächster Versuch
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08-04-2011, 23:04
vielleicht wäre ein erfolgversprechender Weg wirklich nicht der Weg der Vorschriften / Verbote, sondern der der Freiwilligkeit ......... mit der Möglichkeit der besonderen Herausstellung. Z.B. ist ein Hund im Rücken nachweislich gesund (MRT) ausgewertet (auf freiwilliger Basis), erhält er einen Zusatz zur Körklasse..... Z.B. Kkl.1+ oder Kkl.2+ ....... langfristig werden gewissenhafte Züchter sicherlich solche Hunde nutzen u. Besitzer von Hunden, die dies nicht vorweisen können, werden sich die Frage stellen lassen müssen, warum sie diese Untersuchung nicht haben machen lassen........ besonders bei stark genutzten Deckrüden sollte das Geld für solch eine Untersuchung auf jeden Fall vorhanden sein.
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
09-04-2011, 09:04
moin Trine,
das könnte ein weg sein,allerdings sehe ich das problem darin das es offensichtlich unterschiedliche gründe für die erkrankung gibt und der eine TA da was erkennt der andere aber feststellt das der hund gesund ist. also müßte auch eine einheitliche auswertung her.ergo kann da letztlich nur der verband durch reglementierung lenkend eingreifen. erwin
09-04-2011, 11:04
erwin,'index.php?page=Thread&postID=112263#post112263' schrieb:moin Trine,Stimmt,deshalb habe ich ja auch die Idee,das in jeder Region eine anerkannte Klinik dafür vom Verein angesprochen wird. Ich seh das einfach auch so,das Offenlegen muß belohnt werden,nicht das verheimlichen und mauscheln,letztlich sind wir auch in diesem Thema verantwortlich,was wir unsere Nachfolgern hinterlassen. Das mit der Körprädikat find ich gut,KKL1 nur für rückengeprüfte Hunde,das gibt Klarheit auf den ersten Blick. Ausserdem würde so eine Maßnahme wunderbar in die Überprüfungsmatrix des RSV passen,bei der auch spätere Befunde herausgefiltert werden. Einzig die angemessenen Gegenmaßnahmen wären gut zu überlegen. Aber auch das kommt nur ins laufen,wenn genug Druck von der Basis da ist.
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
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09-04-2011, 19:04
Theo1963,'index.php?page=Thread&postID=112257#post112257' schrieb:http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wisse...equina.htmGenau an diesen Diskussionen durfte ich zuhören: "Unter Narkose werden Röntgenbilder angefertigt, diese sind jedoch zur endgültigen Diagnosestellung selbst dann oft nicht ausreichend, wenn sie Befunde liefern wie eine Stufenbildung zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem Kreuzbein, eine Spondylarthrose oder gar Verdickungen der Bänder oder Bandscheibenvorfälle erkennen lassen. Die endgültige Diagnose erfolgt meist mittels einer Kontrastmitteluntersuchung, also Kontrastmittel-Röntgenuntersuchungen des Wirbelkanals (Epidurographie) oder Myelographie zur Darstellung von Veränderungen im Wirbelkanal oder an den Wirbeln sowie von Bandscheibenvorfällen. Deutlich überlegen sind diesen Methoden die tomographischen, also Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Diese liefern auch Querschnittsaufnahmen und liefern dreidimensionale Bilder, Veränderungen, die die Nervenwurzellöcher betreffen, können so sichtbar gemacht werden. Für die sichere Diagnose eines Cauda Equina Syndroms müssen die klinischen Symptome mit den Resultaten der bildgebenden Verfahren übereinstimmen. In Ausnahmefällen ist die endgültige Diagnose erst durch die Chirurgie ermittelbar. Es wäre auch sinnvoll, wenn man Hunde bereits mit einem Jahr testen könnte, aber in der Zürcher Studie lief auch die Kontrolle der Hunde der diensthabenden Behörden, wonach eben Hunde, die mit 1 Jahr völlig ok waren, dann mit 6 Jahren doch Anzeichen oder die ersten Beschwerden hatten. Ich fände die Idee auch wirklich gut, wenn man bereits im frühen Stadium feststellen könnte, wen es einmal treffen könnte. Aber ausser dem Vorhandensein eines Uebergangswirbel scheint bei jungen Hunden nicht viel Greifbares zu sein. Zu diesem Schluss kamen auf jeden Fall die beiden Kliniken. Das ist jetzt aber schon ein paar Jahre her, ev. ist man heute bereits weiter mit Untersuchungen?
Männer, die behaupten, sie seien die Herren im Haus, lügen auch bei anderen Gelegenheiten. (Mark Twain)
09-04-2011, 23:04
Hallo,
ich war direkt beim DMC Auswerter in der TK Oerzen. Habe auch direkt mündlich das zu erwartende Ergebnis mitgeteilt bekommen. Hier in der Umgebung hatte ich auch bei einigen TA angefragt, die Preise lagen deutlich drüber! Ich denke, dass die dort einfach einen "Komplettpreis" o.ä. haben.
11-04-2011, 13:04
Aip,'index.php?page=Thread&postID=112272#post112272' schrieb:Ich fände die Idee auch wirklich gut, wenn man bereits im frühen Stadium feststellen könnte, wen es einmal treffen könnte. Aber ausser dem Vorhandensein eines Uebergangswirbel scheint bei jungen Hunden nicht viel Greifbares zu sein. Zu diesem Schluss kamen auf jeden Fall die beiden Kliniken. Das ist jetzt aber schon ein paar Jahre her, ev. ist man heute bereits weiter mit Untersuchungen?Man ist heute schon weiter,ich weiß zB von der Studie der Uni Giessen,die vor einigen Jahren bei jungen DSH durchgeführt wurde,das dort die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung vorher gesagt wurde. Ein Kumpel hat mitgemacht und heute scheint der Hund tatsächlich nicht mehr ganz rund zu laufen(5 Jahre)und wird aus dem Sport genommen,allerdings nicht nur deswegen. Wie ich schon erwähnte,ist in Lüneburg auch eine Studie zusammen mit der Uni Bern(?) angelaufen,bei der zwar die nachhaltigkeit der Op-Methode bewiesen werden soll,aber dabei sind auch interessante Zusammenhänge in Richtung Früherkennung abgefallen. Leider habe ich nicht den fachlichen Stand,das genau zu beschreiben,es hängt aber irgendwie ua mit der Knochendichte zusammen,die dort in Zukunft auch gemessen werden kann. Dr. Müller glaubt,da das frühe Erkennen der Anfälligkeit für CES eine gute Chance ist,das Ausbrechen der Krankheit zu verhindern oder zumindestens raus zu zögern. @ Shen,was hast du denn für Preise genannt bekommen,wäre schon interessant zu erfahren.
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14-04-2011, 16:04
Hallo Heinz,
ich will Dich bestimmt nicht in Deinem Ansinnen entmutigen ... ich habe vor Jahren genauso gedacht wie Du. Vor ca. 10 Jahren gab es von der ZG die erste CES-Vorträge bei der Karfreitags-Veranstaltung. Referenten waren Uwe Junker aus der Sicht der diensthundehaltenden Behörden (wenn ich das richtig in Erinnerung habe), danach u.a. Dr. Tellhelm und seine Schweizer Kollegen. Die Halle war voll, auch von Betroffenen. Ich denke, so ca. 40-50% der Teilnehmer zeigten auf, als gefragt wurde, wer denn einen CES-Hund hätte. Als dann so ca. 1 Jahr später in Göttingen eine weitere CES-Veranstaltung der ZG stattfand, waren nur noch 25 Interessierte dort, die allerdings viel Interessantes zu hören und sehen bekamen. Weitere Jahre später wurde eine Datenbank angeboten, wo sowohl CES-kranke, als auch entsprechend untersuchte Hunde ohne Belastung eingetragen werden konnten ... laß mich nicht kügen, aber wenn es so ungefähr 10 Hunde waren, die insgesamt eingetragen wurden ... Auch sollten noch weitere Dinge bedacht werden: bei manchen CES-Fällen kann man bestimmt sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn nicht Sicherheit sagen, daß es wohl erblich bedingt ist. Aber wie sieht es mit folgenden möglichen Ursachen aus? Wie kann sich evtl. die - leider - modern gewordene Ausbildung bzw. Vorführweise (Sternengucker) auf das Rückgrat und die darin befindlichen Nerven auswirken? Können wir wirklich sicher sein, daß die Nerven nicht auch durch die "richtige" Anwendung des TiG's geschädigt werden? Wie wirken sich Nervengifte aus, die doch so sicher die eigentlich recht zähen Zecken abtöten? Ja, diese Dinge bringen nicht eine Stufenbildung oder ähnliche Dinge, aber können sie sich nicht doch auswirken? Wenn ich an die Überdehnung der HWS denke, könnte ich es mir z.B. schon vorstellen, selbst wenn der Druck bzw. die Einengung dann schon weiter vorne entsteht.
15-04-2011, 11:04
Hallo Heidi,nein,so schnell laß ich mich dann doch nicht entmutigen,es gibt eine Menge Zuspruch,leider grade mal nur im Hintergrund.
Ich denke,das Interesse ist da,es braucht halt nen Deppen,der die Fahne trägt... Anscheinend eigne ich mich für so was :ups Ne,im Ernst,ich werde das Thema bei der JHV/ RSV ansprechen,allerdings bin ich der Meinung,das man mit blindem Aktionismus wenig erreicht ,also werd ich versuchen,ein Angebot zu machen,das man nicht ablehnen kann :piep: .Ich hab mich mit der Problematik schon etwas intensiver beschäftigt und keiner der Experten( Profs) bestreitet,das CES vererblich ist. Ebenfalls ist es recht eindeutig,das der Ausbruch und die Schwere der Erkrankung von anderen Faktoren abhängig ist wie Wachstum,Muskulatur und natürlich auch Belastungen. Interessant ist dabei eine Übereinstimmung zwischen Dr.Bille und Dr.Müller,die beide dem Aufbau der Rückenmuskulatur einen großen Anteil beimessen. Auch sind selbst in Linien mit angehäuften Betroffenheiten über Generationen meist nur einzelne Hunde auffällig. Seis drum,wer erwartet,das man in absehbarer Zeit einen Königsweg findet,der wird enttäuscht werden,deshalb plädiere ich ja dafür,das man den einfachsten und sichersten Weg angeht,nämlich die Hunde zu erfassen,die tatsächlich betroffen sind,um daaus mal ein Bild zu bekommen,wie und wovon die Krankheit und der Ausbruch abhängig ist. Leider fehlt da die Unterstützung der Basis,weil vielleicht man doch noch mal einen Deckakt ergattert,(andere machens ja auch) oder weil man sich gedrängt fühlt,etwas zu unternehmen oder weil man vielleicht ganz simpel nicht sagen will,einen Hund mit einem Makel zu haben. Eins ist mir in den letzten Tagen klar geworden,ohne eine Vorschrift der Zuchtvereine geht das niemals. Wenn flächendeckend (Radius 150km)eine MRT angeboten würde und die Institute ihre teuren Anlagen besser auslasten könnten, würde sich das sicherlich auf den Preis auswirken,solange keine zwingende Notwendigkeit besteht,wird das aber nichts. Ich gestehe selbst,das man zuerst mal selbst spüren muß,das du plötzlich,ohne Vorwarnung 3 oder 4 Jahre Arbeit und Geld investiert hast,um dann,wenn du deine Arbeit präsentieren willst oder dir die Anerkennung deiner Mühen abholen willst,vor einem seelischen Trümmerhaufen stehst und erstmal entscheiden mußt,wie du mit deinem Hund weiter verfährst,spätestens dann fragst du dich,warum in Gottes Namen sich niemand wirklich an dieses Thema traut. LG Heinz
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16-04-2011, 11:04
moin BonnieH,heinz
eine bestimmte belastungsfähigkeit solte ein hund schon haben. allerdings kann ich euch dahingehend folgen das einseitige bewegungsabläufe rückenerkrankungen fördern können.das müßte dann aber zu der erkenntnis führen das eine entsprechende muskulatur grundvorraussetzung für sportlich aktivität mit dem hund ist.die realität sieht aber in der regel anders aus .als fußballer weiß ich das je weniger austrainiert ,das verletzungsrisiko ansteigt. muskeln ,bänder und sehnen wirken wie ein puffer und nehmen belastungen von knorpeln und gelenken. ich für mich sehe hier einen hauptgrund für den anstieg der rückenerkrankungen.wenn ich mir dann noch vor augen führe mit was für einer intensität die hunde heute arbeiten im gegensatz zu früher untermauert das meine meinung.1/2jährige haben schon perfekte bewegungsabläufe im bereich UO. |
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