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Hallo,
ich habe mal eine grundsätzliche Frage.
Was versteht ihr denn unter Getreidefrei?!
Ich habe immer gedacht, damit sind Futter gemeint die auf Kartoffel- oder Reisbasis sind.
Nun steht hier aber bei einem angeblich Getreidefreien Futter Gerste und Vollkornhafermehl. Sind das nicht auch Bestandteile von Getreide?!
Viele Grüße
Fanta
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Jupp! Ein Futter, welches Mais, Reismehl und Gerste enthält, ist nicht getreidefrei. Manche Menschen habe da ein Definitionsproblem, für sie ist alles kein Getreide was nicht "Weizen" heißt.
Zu den Getreidearten zählt neben Weizen in all seinen Variationen (= Hart- und Weichweizen, Dinkel, Einkorn, Emmer etc.) auch Roggen, Hafer, Gerste, Reis, Mais, Hirse und Triticale.
Grüße
Antje
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Danke Antje.
Da habe ich Reis auch falsch zugeordnet...
Ist schon verwunderlich was alles als Getreidefrei angeboten wird.
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Hallo Fanta,
die Zuordnung ist relativ einfach. Alle Kulturarten, die von Süßgräsern abstammen, zählen zum Getreide. Dadurch fällt dann auch die Unterscheidung zu den sog. Pseudogetreidearten wie Buchweizen, Amarant und Quiona leicht, denn die gehören nicht zu den Gräsern, sondern zu den Knöterich- und Fuchsschwanzgewächsen. D.h. die beiden letzteren sind eher mit der Zuckerrübe und dem Spinat verwandt als mit den Getreidearten.
Grüße
Antje
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osterwiese,index.php?page=Thread&postID=86235#post86235' schrieb:Bei diesem Produkt wurde gänzlich auf Weizen verzichtet! Kohlenhydratlieferant ist die Kartoffel und Vollkornhafer!
...
Zusammensetzung: Geflügelfleischmehl, Mais, Reismehl, Gerste, Kartoffelmehl, Vollkornhafermehl, ...
Also das finde ich ja auch eine interessante Aussage: Mais, Reis und Gerste stehen vor Kartoffel und Hafer aber die beiden sind angeblich die Kohlehydratlieferanten. (Ja - sie liefern Kohlehydrate ... aber hauptsächlich ist hier wohl der Mais derjenige welcher ...)
Ehrlich - da sag ich alleine schon "Nein Danke", weil ich mich nicht gerne veräppeln lasse.
(Erinnert mich doch an so Aussagen wie "mit Kartoffel und Lamm" - und die sind dann marginale Bestandteile hinten in der Liste ...)
Grüsse,
Claudia
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@ Fanta,
man kann bei "Getreide" noch zwischen glutenhaltigem und glutenfreien Getreide unterscheiden. Wenn Hunde Probleme mit Getreide haben, dann oft mit dem darin enthaltenen Gluten.
Glutene sind Eiweißstoffe, die in Getreide enthalten sind. Zu diesen Getreidesorten gehören: Weizen, Dinkel und Grünkern, Emmer, Einkorn, Gerste, Hafer, Roggen, Kamut und Wildreis. Gluten wird auch Kleber(eiweiß) genannt, denn das Gluten ist beim Backen für das Binden verantwortlich. Gluten kann Wasser sehr gut binden und wenn einmal feucht geworden, bekommt Gluten eine elastische, plastische Konsistenz (fast wie Gummi). Da in Weizen die hochwertigsten und meisten Glutene enthalten sind, ist Weizen auch das ideale Backgetreide, da die hervorragenden Backeigenschaften hauptsächlich den Glutenen zu verdanken sind.
Nun stehen die Glutene jedoch im Verdacht, für Allergien wie Neurodermitis, Hautkrankheiten, Kopfschmerzen und sogar Authismus verantwortlich zu sein. Viele Kinder und auch Erwachsene leiden unter Zoeliakie, einer Glutenunverträglichkeit, bei der das Gluten den Darm angreift und diesen dauerhaft schädigen kann.
Wer unter Zoeliakie ( Sprue) leidet, muß eine lebenslange glutenfreie Diät halten. Dies heißt konkret, daß man keine Nahrungsmittel verzehren darf, die gluten-haltig sind.
Nicht gluten-haltige "Getreidesorten" sind Reis, Mais, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Amaranth.
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Hallo Trine,
darüber kann man geteilter Meinung sein. Es gibt auch nicht wenige Hunde die weniger mit dem Klebereiweis Probleme haben als mit der Getreidequalität an sich. Was man daran bemerkt dass dieses Hunde, obwohl sie im FeFutter z.B. keinen Weizen vertragen, plötzlich keine Probleme mehr damit haben wenn sie Weizen erhalten in Lebensmittel- oder gar Bioqualität. Natürlich gibt es auch Hunde die auf einzelne Getreidesorten allergisch reagieren. Oder die Gluten nicht vertragen. Aber genau so häufig gibt es Hunden die auf die "Getreide-Begleitumstände" reagieren. Z.B. auf die Schimmelpilzgiftbelastung, die in Futtergetreide höher sein darf als in Getreide in Lebensmittelqualität. Das Problem ist dass diesbezüglich im Hundefutter auch furchtbar viel Dreck (anders kann man das manchmal nicht nennen) verarbeitet wird.
Quiona und Amarant zählen übrigens nicht zum Getreide, sondern zu den Fuchsschwanzgewächsen.
Grüße
Antje
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@ Antje,
...... deshalb steht Getreidesorten auch in Gänsefüsschen............
und sicher gibt es diverse Ursachen von Unverträglichkeiten, da gebe ich dir recht.
Es sollte nur eine mögliche Erklärung für Fanta sein, warum z.B. Reis manchmal nicht als Getreide genannt wird.
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Trine,index.php?page=Thread&postID=86266#post86266' schrieb:Es sollte nur eine mögliche Erklärung für Fanta sein, warum z.B. Reis manchmal nicht als Getreide genannt wird.
Naja, diese Aussage bleibt aber trotzdem schlichtweg falsch. Denn Reis ist nun mal ein Getreide.
Grüße
Antje
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