Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Warum zählen FH's nicht als AKZ?
#11
@Mausi

die zeigen aber noch um einiges weniger als eine schh prüfung ob der hund sd qualitäten besitzt... ein guter rh hund ist noch lange nicht für den hundesport im vpg bereich geeignet.

nichts gegen rettungshunde, damit mich hier keiner falsch versteht, aber bei den prüfungen die zum austellen berechtigen handelt es sich nunmal um prüfungen die eigentlich die anlagen des hundes nachweisen sollen, die er zum erfüllen seiner ursprünglichen aufgabe benötigt.

bei den retrievern kommst du mit ner vpg3 auch nicht in die gebrauchshundeklasse, obwohl auch das eine leistung ist, die auch hin und wieder erbracht wird ;-)
LG Janina
Zitieren
#12
Auch wenn eine IPO 3 die Königsdisziplin im Hundesport darstellt, so sollte man FH's als Arbeitsprüfung nicht unterschätzen und unter den Scheffel stellen xD. Ist ein Hund bei einer FH ebenfalls mit allen Sinnen gefordert, die Belastung ist bei einem richtig fährtenden Hund riesig (Herzfrequenz, Puls, geistige Belastung), auch UO ist Voraussetzung. Wieviele Hunde gibt es, die IPO's bestehen und trotzdem keine Nervenstärke besitzen, aus dem Ärmel fallen und fast vom Platz laufen? SD-Prüfungen sind für mich als Einzelmerkmal nur bedingt ein Qualitätsmerkmal eines Gebrauchshundes (den gerade die Vielseitigkeit auszeichnen sollte) und auch sehr tagesformbedingt, Richter- und Helferabhängig. Jeder Helfer könnte - wenn er wollte - ganz locker einen Hund aussteigen lassen...LG
Zitieren
#13
@mausi

ich hab auch nicht gesagt das eine vpg prüfung über alles aufshcluss gibt xD aber das ist ein anderes thema..

aber bei einer fh siehst du das noch weniger.. kenne einen hund der fh läuft, mit super punkten, aber traut sich nichtmal ans versteck, geschweige denn hält er irgend einen griff. also, nix gegen fhs, aber sie testet eben nicht wirklich das ab was man im allgemeinen von einem "guten" hund will. darum auch mein beispiel mit den retrievern.. für einen jagdhund wäre eine fh sicher halbwegs aussagekräftig :ja aber halt nicht für nen eigentlichen schutzhund.
LG Janina
Zitieren
#14
@Mausi
Ich denke, bei den Gebrauchshundklassen geht es darum, den DSH als "Allrounder", wie es der SV selber gerne nennt Big Grin, zu sehen.
Und da ist das Fährten eben nur ein geringer Bestandteil.
Und ein Hund, der auf Schauen läuft, braucht glaube ich seine Qualitäten in Bezug auf die von Dir genannten Punkte Herzfrequenz, Puls (hängt übrigens zusammen) nicht unter Beweis zu stellen.
Eine Schau ist auf jeden Fall konditionell anstrengend.
Niemand will FH-Prüfungen schlechtreden. Aber sie sind wie gesagt nur ein kleiner Teil des Leistungsspektrums.
Eine bestandene Agility-Prüfung berechtigt ja auch nicht zum Start in der Gebrauchshundklasse.
Das ist übrigens bei den anderen Schutzhundrassen ebenso geregelt.

Gruß
Jutta
Dogs are like peanuts - you just can´t stop at one
[U]www.peanuts-norfolkterrier.de
Zitieren
#15
Zitat:Original von bordy
für einen jagdhund wäre eine fh sicher halbwegs aussagekräftig

Hi,

Einspruch Euer Ehren, genau wie ein Schutzhund muss auch ein Jagdhund mehr können als eine FH-Fährte absuchen...der Aussagewert wäre nicht besser als bei einem Schutzhund.

salü
Anke
Zitieren
#16
Hi Mausi!

Um einen Schäferhund zur Zucht zuzulassen müssen alle Triebbereiche nachgewiesen werden.
Dazu gehört auch die Aggression, oder Du könntest auch sagen "Die Willenskraft sich gegen einen Gegner durchzusetzen".
Das geht meines Wissens nur über den Schutzdienst oder den Herdengebrauchshund, denn das Kennzeichen "HGH" geht ja auch. Ob der "Gegner" der Scheintäter oder ein dickschädeliger Schafbock ist, ist egal.

Du kannst Fährte, Agility, usw. immer über Beute oder Futter ausbilden und eine gute Figur abgeben.
Aber ob der Hund den Willen hat einen Gegner zu dominieren, findest Du nur mit einem Gegner heraus.

Übrigens sieht die Prüfung zum Jagdgebrauchshund auch das Verteidigen des Rucksacks des Jägers gegen einen (2-füßigen) Dieb vor. Da kommt die Aggression auch wieder ins Spiel.

Ich hoff Du kommst mit der Erklärung klar!
Wenn ich mich unklar ausgedrückt hab, frag einfach.

Grüßle!
Ilka
Zitieren
#17
@anke

sry, ich hätte mich spezieller ausdrücken sollen.. die jagdhunde von bekannten von mir werden zum beispiel nur für die fährte gebraucht. klar, dass die meisten jagdhunde mehr können müssen. trotzdem ist suchen bei jedem ein großer teil davon ist, während fährte für einen "echten" schutzhund kaum relevant ist.. stell ich jetzt einfach mal so auf Rolleyes
LG Janina
Zitieren
#18
Hi...

die Definition "Gebrauchshund" kann man, wenn man denn will, recht weit stecken....

Ich gehe mal davon aus, daß hier alle momentan als "Gebrauchshunderassen" definierten Hunde gemeint sind.

Der DSH ist eine der Rassen, deren "Gebrauchstüchtigkeit" u.a. anhand einer SchH-Prüfung festgestellt werden soll.
Diese beinhaltet die Überprüfung vieler wichtiger Voraussetzungen für einen Gebrauchshund.

Daß diese Überprüfung oft verantwortungslos im Sinne der Gebrauchsfähigkeit einer Rasse verläuft, daß Hunden das Prädikat "zur Zucht geeigneter Gebrauchshund" verliehen wird, obwohl sie kaum zu irgendwas zu gebrauchen sind, kann man nicht dem Hund an sich, sondern nur den "ausführenden Organen" zur Last legen.

Nur gibt es eben auch Gebrauchshunderassen, bei denen
nicht mal diese Mindestanforderungen an einen solchen gestellt werden.....z.B. Airedale, Bouvier, Hovawart.......

Mit diesen Hunden kann gezüchtet werden, z.B., nachdem bei einer Züchterversammlung ewig darüber diskutiert wurde, ob es für das Nervenkostüm eines Hundes opportun ist, bei einer Zuchtzulassungsprüfung eine halb- oder eine ganz gefüllte Streichholzschachtel vor ihm fallen zu lassen.... :f:

Deshalb halte ich im Sinne des Gebrauchshundes eine Zuchtbefähigung, wie sie der SV verlangt für das Mindestmaß an Anforderung.

Würde sich das auch noch auf die Fährte allein reduzieren, gingen damit noch mehr wertvolle Anlagen den Bach runter, als sowieso schon......


Sabine Jüdes
Ein guter Hund ist immer auch ein schöner Hund....!!
Zitieren
#19
Die FH's sind zwar Ausbildungskennzeichen ,aber nicht im Sinne der Zucht und Körordnung. Gruß cathy :dh:
Wer mich kennt mag mich, der Rest kann mich!

Es grüßt aus dem bergischen Land Biene


[Bild: 2190434.gif]
Zitieren
#20
Die FH ist natürlich ein Ausbildungskennzeichen.
Nur eben nicht eines, das allein für die Zucht ausschlaggebend ist, deshalb zählt sie auch nicht allein für die Gebrauchshundeklasse, denn.....s.o......usw.........


Sabine Jüdes
Ein guter Hund ist immer auch ein schöner Hund....!!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste