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Kontaktmethode
Richtiiiiiiiiiiiiiich! So is et.
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lusna,index.php?page=Thread&postID=82034#post82034' schrieb:Hallo Janina,

den Herren ging es hier nicht um Lerngesetze.

Denen geht es um die Art des und den Ausdruck beim Verbellen.

Nen Ball intensiv verbellen lernt auch ein Hund, dem ansonsten jegliches Talent für SD abgeht (und das ist jetzt keine Behauptung - das führe ich jedem Interessierten gerne vor!)

Grüsse,

Claudia
Mir ist schon klar das es durchaus auch darum geht. Allerdings kann man sich schon seit längerem auf diversen Veranstaltungen Hunde ansehen, die so aufgebaut wurden und denen man ein druckvolles (agressives) Verbellen wohl kaum absprechen kann.

Mir geht es absolut nicht darum andere Ausbildungsmethoden zu verteufeln, von mir aus kann da jeder machen was er mag und wenn man seinen Weg beherscht, dann klappt das zumeist auch.
Was mir aber gehörig gegen den Strich geht sind diese Pauschalverurteilungen, dieses "Wer bist du und wo warst du schon" Hickhack und vor allen Dingen das Lächerlichmachen jeder anderen Ansichtsweise, nur weil man sich gerade nicht vorstellen kann das etwas auch anders geht als man das selbst propagiert.
LG Janina
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Hallo Janina,

bordy,index.php?page=Thread&postID=82036#post82036' schrieb:Was mir aber gehörig gegen den Strich geht sind diese Pauschalverurteilungen, dieses "Wer bist du und wo warst du schon" Hickhack und vor allen Dingen das Lächerlichmachen jeder anderen Ansichtsweise, nur weil man sich gerade nicht vorstellen kann das etwas auch anders geht als man das selbst propagiert.

wenn Du das vermeiden willst, dann lass Dich doch mal drauf ein, was hier einige Herren diskutieren. Du schreibst ja selber, daß Du weisst, daß es "auch" um den Ausdruck des Verbellens geht.

Ich bin alles andere als jemand, der mit seinen Prüfungsergebnissen hier Eindruck schinden könnte. Ich werde aber seltenst gefragt, was ich den "auf der Pfanne" hätte. Vielleicht liegt es auch an der Art zu diskutieren und die Argumente, die man wählt.

Und das ein Balco bei seiner pflaumenweichen Art zu diskutieren immer wieder entsprechend angegangen wird und man den Beweis im realen Leben sehen will, kann ich mehr als nachvollziehen.

Grüsse,

Claudia
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bordy,index.php?page=Thread&postID=81999#post81999' schrieb:Japp, ich glaube das und es ist auch mehrfach schon auf überregionalen Veranstaltungen bewiesen worden (nein, nicht von mir).
Und was mir gehörig gegen den Strich geht das Du auch nichts vorzuweisen hast .Du hast auch nur was gesehen oder gehört.Du redest über Sachen
von dehnen du aus der Praxis keine Ahnung hast versuchst aber Dich sehr Kompetent darzustellen.Diskutien ist das eine die Leistung aber erbringen
steht auf einem ganz anderen Blatt. :nope:
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lusna,index.php?page=Thread&postID=82037#post82037' schrieb:Hallo Janina,

bordy,index.php?page=Thread&postID=82036#post82036' schrieb:Was mir aber gehörig gegen den Strich geht sind diese Pauschalverurteilungen, dieses "Wer bist du und wo warst du schon" Hickhack und vor allen Dingen das Lächerlichmachen jeder anderen Ansichtsweise, nur weil man sich gerade nicht vorstellen kann das etwas auch anders geht als man das selbst propagiert.

wenn Du das vermeiden willst, dann lass Dich doch mal drauf ein, was hier einige Herren diskutieren. Du schreibst ja selber, daß Du weisst, daß es "auch" um den Ausdruck des Verbellens geht.
Wenn man denn "diskutieren" möchte, dann tut man das in aller Regel seltenst unter der Voraussetzung erstmal Pauschal alles als Blödsinn zu bezeichnen.
Und das ist es einzig und allein was mich überhaupt bewogen hat hierzu Stellung zu nehmen - diese grundsätzliche Respektlosigkeit anderen Einstellungen gegenüber. Hier hat meines Wissens noch keiner jemanden, der z.B. diese Methode des Verbellens schon länger praktiziert (und nein, verglichen mit anscheinend Martin gehöre ich dazu wohl eher nicht) gefragt wie man denn hierbei auf den nötigen Ernst kommen möchte, sondern es kamen vorwiegend Abwertungen.



@Ksdarko

Jetzt mal nochmal, auch wenn ich das meines Erachtens schonmal geschrieben habe.
Wenn jeder hier nurnoch schreiben dürfte, wenn er selbst bereits Weltmeister war, dann wäre das Forum um einiges leerer (und deine Beiträge wären wohl auch nicht existent).
Ich schreibe hier meine ganz eigenen Erfahrungen auf - und die sind eben, dass ich einem Hund so das Verbellen beibringen kann. Warum ich nun selbst nicht auf den großen Meisterschaften dieser Welt rumlaufe steht wieder auf einem ganz anderen Blatt und ist dann wiederum meine Privatangelegenheit - Fakt ist aber eben, dass es durchaus Leute gibt die mit diesem grundsätzlichen Aufbau dann doch recht weit kommen.
Das sind meines Erachtens durchaus Tatsachen die ausreichen um zu sagen, dass Aussagen wie "selten soeinen Blödsinn gelesen" reichlich unqualifiziert erscheinen.

Ob du mich nun als besonders kompetent aufgrund irgendwelcher Beiträge hälst oder nicht, ist im Übrigen auch dein Privatvergnügen.
Allerdings verweise ich nocheinmal darauf, dass allein dieser spezielle Thread wohl recht leer wäre, würden hier nur Deutsche und Weltmeister schreiben.

Weltmeister hin oder her, sollte man doch grundsätzlich seinem Diskussionspartner einen gewissen Respekt entgegenbringen, egal ob der die eigene Meinung vertritt oder nicht. Ansonsten kann man sich die ganze Angelegenheit nämlich wirklich schenken.
LG Janina
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Hallo Claudia,
ein sehr schöner Beitrag von Dir an Janina. Vielleicht versteht sie jetzt, wovon wir diskutieren. Wir sind alle keine Weltmeister und von mir aus kann jeder seinen Hund so ausbilden wie er es möchte (Übertreibung - z.B. Eierkraulen beim Stellen und Verbellen), ich habe dabei kein Problem. Aber wenn ein Balco sich die Frechheit rausnimmt, den DSH als Hund zweiter Klasse und uns Hundeführer und Ausbilder als ahnungslose Objekte hinstellt, da bekomme ich einen richtigen Hals. In diesem Fall braucht er sich nicht wundern und von Niveau sprechen, wenn er Feuer unterm Arsch kriegt und seine schlauen Sprüche in der Praxis beweisen soll. Wenn es dann ans "Eingemachte" geht, dann kneift er was mich aber nicht enttäuscht, denn solche Vögel laufen auf den Hundeplätzen genügend rum. Was lernen wir daraus: Entweder Fresse halten oder dann den Mann oder die Frau stehen.

Gruß Hans
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Ksdarko,index.php?page=Thread&postID=82039#post82039' schrieb:
bordy,index.php?page=Thread&postID=81999#post81999' schrieb:Japp, ich glaube das und es ist auch mehrfach schon auf überregionalen Veranstaltungen bewiesen worden (nein, nicht von mir).
Und was mir gehörig gegen den Strich geht das Du auch nichts vorzuweisen hast .Du hast auch nur was gesehen oder gehört.Du redest über Sachen
von dehnen du aus der Praxis keine Ahnung hast versuchst aber Dich sehr Kompetent darzustellen.Diskutien ist das eine die Leistung aber erbringen
steht auf einem ganz anderen Blatt. :nope:
Hallo,

so dann mal von mir. Ich denke schon, das ich was "vorzuweisen" habe... zumindest habe ich schon mehrere Hunde zu Deutschen Meisterschaften bzw. zu LGAs gebracht... vielleicht nicht in erster Linie Schäferhunde, aber ich hoffe das zählt trotzdem. Ich bin seit über 15 Jahren Helfer, Ausbilder und habe haufenweise (die genaue Zahl weiß ich nicht mehr) Hunde zur VPG 3 aufgebaut und ich denke auch nicht schlecht.

Selber habe ich ebenfalls bei den Schnauzern 2 x DM und 1 x WM erfolgreich geführt.

So, ich hoffe das reicht als Grundqualifikation. Und bitte glaube mir: Du siehst bei einem vernünftigen Aufbau mit der "Bällchen-Methode" in der Prüfungssituation keinen Unterschied. Natürlich muss der Hund eine gewisse Qualität mitbringen, mit einer "Kartoffel" bekommt man damit auch kein druckvolles Verbellen hin, dann siehst Du aber keinen Unterschied. Jedenfalls hat das bei einem guten Hund noch kein Richter bemängelt, und wenn ein Hund das eben nicht druckvoll umsetzt, dann fehlt es meistens auch an anderer Stelle.

Die Frage ist eben nicht "funktioniert es", das ist in meinen Augen unstrittig, sondern "will man das".

Und um auf die Frage ein paar Seiten vorher zurück zu kommen: Ja, der Hund verbellt auch bei einem unsichtbaren Arm, wenn der Helfer kein Helfer ist sondern z. B. ein 15jähriges Mädel... weil der Hund eben verknüpft: "Voran => Versteck => Mensch da drin = BELLEN" Vielleicht ist es nicht so druckvoll, wenn Oma Meyer da drin steht als wenn es ein Helfer ist, bellen wird aber der Hund... zuverlässig. Weil es gezielt geübt wird, auch außerhalb des Schutzdienstes.

Alles was der Helfer noch machen muss, ist dem Hund in der SD-Situation zu vermitteln, dass er über Aggression eine Reaktion auslöst, um damit vom "Beute-Wau-Wau" in ein druckvolles Bellen zu kommen. Das ist aber i. d. R. bei entsprechender Hundequalität kein Problem.

Nur zu Info: der SV-Sieger 2008 und Vize-Sieger 2009 Javir v. Talka Marda ist GENAU SO aufgebaut... und ein artiges Beutebellen ist das m. M. nach nicht, jedenfalls hat er auf der BSP 2009 für diese Übung tosenden Szenenapplaus bekommen... aber die Zuschauer hatten vielleicht auch alle keine Ahnung.

Viele Grüße

Sören
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Mag ja sein - aber jetzt simma ganz schön weit vom Thema weg. Wie hieß das nochmal?

Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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Hallo Sören, Janina, und andere,



ich möchte hier auch in Eure Bresche springen. Auch bei meinem Hund - wie alle anderen auf unserem HP und das seit Jahren - wurde das Verbellen mit der Bällchen- bzw. mit der Beißkissen-Methode ausgebildet. Und ich kann meinen Hund - nun, er ist "nur" ein RS - direkt vor dem Versteck vollkommen "aufmachen" und er verbellt den Helfer und macht nicht auch nur ansatzweise den Versuch, den Ärmel zu bekommen.



Bei ihm musste ich aber entgegen der grundsätzlich korrekten Ausbildungsphilosophie Zugeständisse machen und umstellen: er bekommt den Anbiss inzwischen auch im Versteck. Er ist nicht genügend beuteorientiert, als dass er das Zuwerfen der Beute - welcher auch immer - als Bestätigung empfindet. Er möchte mit dem Helfer kämpfen. Trotz dieser Umstellung ist er im Versteck immer absolut sauber geblieben und es musste auch nie auch nur der Hauch eines Zwanges angewendet werden.



Aber auch bei den anderen Hunden kommt die Aggression - sofern grundsätzlich vorhanden - bei weitergehender Ausbildung quasi von selbst bei gleichzeitiger Sauberkeit im Versteck.



Und um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: ich war bereits vor etlichen Jahren auf Seminaren von Bart Bellon und konnte schon damals der Kontaktmethode nichts abgewinnen. Der einzige Grund damals war, dass diese Ausbildungsmethode nicht zu mir passt.





Gruß

Anke
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Richtig gemacht handelt es sich nicht um Bällchenbetteln.

Motiv einer Handlung und Form der Bestätigung sollte man nicht verwechseln.

Wenn ein Hund für Stellen und Verbellen mit einem Ball/Kissen bestätigt wird, heisst das nicht, dass er wegen Ball/Kissen stellt und verbellt.

Der vorherige Grundaufbau schafft die erwünschte Einstellung zum SD und Helfer und prägt das Stellen und Verbellen. Nicht der Ball prägt es.
Auch da aktiviert im Prinzip der Hund den Helfer und nicht umgekehrt.

Leider ist die Kontaktmethode mit ihren ständigen Aktivierungszwängen so gefangen in der Idee, dass ein Hund ständig aktiviert werden muss.

Wenn ein Welpe mit der Futterschüssel lernt auf HZ zu bellen, bedeutet das nicht, dass später nicht andere Situationen seine Art des Bellens beeinflussen.

Es ist einfach sinnvoller für den Lernprozess, dass der Hund vorher auf HZ bellen gelernt hat, dann später im Helfervertreiben, als ihn im Versteck mit überflüssigen Konflikten zu belasten.

Die modernen Methoden versuchen alle möglichst konfliktarm auszubilden. Balabanov nennt seine Methode deshalb auch „without conflict“. Für die, die sich nicht mit Argumenten auseinandersetzen möchten, sondern nur wissen wollen, ob dieser HF was kann: ja er war Weltmeister.

Für mich ist die Tatsache, dass jemand Bundessieger oder Weltmeister ist, nur ein Argument, dass seine Ausbildung gut funktioniert bei seinem Hund, aber kein Argument dafür, dass seine Ausbildung den modernen Erkenntnissen über Lernen und Hunde entspricht.
Manche alten Methoden mancher Meister lehne ich grundsätzlich ab, weil nur der Erfolg für mich nicht das alleinige Mass der Dinge ist.

In einem Forum sollte man Argumente austauschen und diskutieren und nicht mit der ewigen Frage, ob jemand schon Meister war, die Argumente totschlagen wollen.
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