Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kontaktmethode
Hallo Martin,
mit Deinem letzten Beitrag bestätigst Du nur meine Aussage "keine Ahnung von der Praxis", es sei denn, Du kannst mir erklären, was eine schöne Unterordnung bei der Fährtenarbeit zu suchen hat. Auf welchem Trip bist Du denn, die Diensthundeausbildung als Rechtfertigungsgrund für rüde Ausbildungsmethoden hier ins Feld zu führen. Diensthundeausbildung basiert auf den gleichen Grundlagen wie die Sporthundeausbildung oder sehe ich das falsch. Die Aufgabenstellung für einen Diensthund ist allerdings eine andere als für den Sporthund oder den Familienbegleithund. Gehorsam verlange ich jedoch von allen. Deine Aussage bezüglich der Verbandszugehörigkeit will ich hier nicht weiter mit Dir diskutieren. Fakt ist, ich bilde meinen Diensthund und meine Sporthunde mit der Methode aus, die am besten zu uns als Team paßt. Ob Du meinen Beitrag verstanden hast wird sich ja zeigen.

Gruß Hans
Zitieren
DSH-Freak,index.php?page=Thread&postID=81885#post81885' schrieb:Das hat dann auch nix mehr mit unfairness zutun, zu wissen wann und wie man Zwang anwendet @Balco.

Zur Fairness als gerechte Handlung gegenüber dem Hund gehört es, Zwang höchstens dann anzuwenden, wenn der Hund weiss warum und diesen durch Gehorsam vermeiden kann.
Beim NE..PO..PO Prinzip der Kontaktmethode weiss der Hund weder warum noch kann er durch Gehorsam die Einwirkung vermeiden. Er hat einfach keine Chance, und das nennt man unfair.
Zitieren
Zitat:Fakt ist, ich bilde meinen Diensthund und meine Sporthunde mit der Methode aus, die am besten zu uns als Team paßt.

Supi Hans - genau darum geht es doch. Am Ende wird das Team bewertet. Und die Kernfrage für mich ist ganz einfach - wie erreiche ich 1) am schonendsten 2) das bestmögliche Ergebnis und erhalte mir 3) gleichzeitig über einen langen Zeitraum die Arbeitsfreudigkeit meines Partners.

Wenn ich das richtig gelesen habe, haben wir in dem ganzen Thread nicht über "rüde" Ausbildungsmethoden geschrieben, die eh weder in der Sporthunde - noch Diensthundeausbildung etwas verloren haben. Und ich denke, dass niemand in diese Ausbildungssteinzeit zurück möchte. Die Kontaktmethode ist nicht rüde und ich habe in verschiedenen Ausbildungsschritten auch damit gearbeitet.

Zitat:Diensthundeausbildung basiert auf den gleichen Grundlagen wie die Sporthundeausbildung oder sehe ich das falsch.
Das sehen wir Beide gleich. Die Grundlagen sind die gleichen.

Zitat:mit Deinem letzten Beitrag bestätigst Du nur meine Aussage "keine Ahnung von der Praxis", es sei denn, Du kannst mir erklären, was eine schöne Unterordnung bei der Fährtenarbeit zu suchen hat.

Wie würden denn unsere Hunde suchen, wenn wir ihnen nicht dieses "ruhig mit tiefer Nase" beibringen würden, bei dem sich der Hund am Winkel nicht einmal vergewissern darf, ob es links oder rechts weiter geht und die Coladose neben der Fährte noch zur Fährte gehört? Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass man die ehrliche Suchbefähigung eines Hundes viel besser beurteilen könnte, wenn man ihn bei der Suche nicht in dieses enge Schema pressen würde.
Wie bildet ihr denn die Sprengstoff - Drogen und Personenspürhunde aus? Auch im Pressing? Eine Methode für alle Sparten - wie HR es propagiert?

Deine Aussage "keine Ahnung von der Praxis" wird durch ständiges Wiederholen nicht richtiger. Oder möchtest Du nur meine Reizschwelle testen Big Grin

Viele Grüße.
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
Zitieren
Hallo Martin,(denke,du bist der,den ich kenne :daumenhoch: )
Die ganze Sache schauckelt sich doch wiedermal deshalb auf,weil ein "Balco" glaubt,er habe die Weisheit mit dem großen Löffel gefressen.
Es gibt viele Möglichkeiten,einen Hund vernünftig auszubilden,aber damit fängt das Problem schon an.
Ich weigere mich,das,was Balco soooo toll findet,als Ausbilden zu bezeichnen.
Ohne die Fähigkeiten der HF zu schmälern,die damit erfolgreich sind,ist das wirklich der richtige Weg,Hunden,die eh nur ein bestreben haben,an irgend ein MO zu kommen,Kunststückchen beizubringen.
Ist es wirklich noch vertretbar,das du mit vielen von solch "aufgebauten" Hunden nichts anderes mehr machen kannst als zu trainieren,normales Spazieren gehen können die gar nicht.
Sorry,auch wenn s dafür die großen Pötte gibt,das ist nicht mein Weg und deshalb nicht das,was ich als Ausbildung verstehe.
Hunde,die danach beurteilt werden,wie weit sie die Nase über der Erde tragen,die in der Unterordnung mit "hündischer Devotheit" um ihr Spielzeug betteln,und letztendlich Hunde,die im SD einen Ball im Versteck ankläffen.........
Das ist das Potential,mit dem wir die Zukunft unserer Gebauchshunde züchten wollen?
Nun,bei den Malis wird das noch eine Zeit gehen,weil man im Ausland wohl ein gehöriges Potential an brauchbarem Genmaterial hat,bei den DSH seh ich da schon Schwarz,da ist nichts in der Hinterhand.
Mit meiner Meinung geht es garnicht darum,die Zeichen der Zeit zu ignorieren,wir müssen uns anpassen,wenn wir unseren Sport weiter machen wollen,aber das kann man wesentlich gekonnter macher als es zur Zeit gemacht wird.
Wenn es einem HF gefällt,so zu arbeiten,bitte schön,kein Problem,aber alle anders Denkenden als zurückgebliebene Tierquäler zu Schubladisieren,ist dumm und unreif.
Im Übrigen wünsch ich dir viel erfolg mit deinem Hund,deine Arbeit hat mir gut gefallen,auch wenns ich manche Sachen anders mache,so weiß ich,das du wenigstens weißt,wovon du schreibst.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!

(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
Zitieren
martin,index.php?page=Thread&postID=81912#post81912' schrieb:Und die Kernfrage für mich ist ganz einfach - wie erreiche ich 1) am schonendsten 2) das bestmögliche Ergebnis und erhalte mir 3) gleichzeitig über einen langen Zeitraum die Arbeitsfreudigkeit meines Partners.

Formal logisch können nicht gleichzeitig zwei Ziele maximal erreicht werden, wenn diese in Konkurrenz stehen.

„am schonendsten“ wäre vielleicht den Hund überhaupt nicht im Sport auszubilden?
„das bestmögliche Ergebnis“ im Sport, also eine möglichst hohe Punktzahl, aber erfordert Ausbildung.

Eine faire und ethische Einstellung zum Sporthund versucht ein möglichst gutes Ergebnis auf möglichst schonende Art und Weise zu erreichen und so die Arbeitsfreude möglichst lange zu erhalten. Ein Kompromiss eben.

Damit ist aber eine unfaire Einstellung wie das NE..PO..PO Prinzip der Kontaktmethode nach dem Motto „der Zweck heiligt die Mittel“ ausgeschlossen.
Zitieren
martin,index.php?page=Thread&postID=81897#post81897' schrieb:Weißt Du auch was zum Thema? Sonst können wir uns das Kasperletheater auch ersparen.

Zwecklos bin raus .
Hat was mit Respekt zu tun
Ach so noch

Frohe Weihnacht. Confusedanta:
Zitieren
@ Martin,
wo bitte habe ich geschrieben, dass Du gesagt hättest, man würde ohne Zwänge auskommen ??

Verstehe ich Dich richtig : Zwänge sind für Dich ok - aber nicht so, wie sie Deiner Meinung nach bei der Kontaktmethode eingesetzt werden ?
Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen
Zitieren
Balco,index.php?page=Thread&postID=81909#post81909' schrieb:
DSH-Freak,index.php?page=Thread&postID=81885#post81885' schrieb:Das hat dann auch nix mehr mit unfairness zutun, zu wissen wann und wie man Zwang anwendet @Balco.

Zur Fairness als gerechte Handlung gegenüber dem Hund gehört es, Zwang höchstens dann anzuwenden, wenn der Hund weiss warum und diesen durch Gehorsam vermeiden kann.
Beim NE..PO..PO Prinzip der Kontaktmethode weiss der Hund weder warum noch kann er durch Gehorsam die Einwirkung vermeiden. Er hat einfach keine Chance, und das nennt man unfair.
Wenn ich einen Sprengstoffspürhund ausbilde und dieser im Training immer wieder am versteck kratzt und beisst und es nicht anders abzuschalten ist dann würde ich sehr wohl NE..PO..PO anwenden und nicht darauf warten das er checkt was passiert wenn er das mal mit ner scharfen Bombe macht. Was reine Sporthunde angeht - nenn mir bitte einen WUSV oder BSP Meister der NUR mit Clicker und getätschel ausgebildet wurde! Wenn Sport keine Berechtigung ist derartige Methoden anzuwenden, dann können wir ja den ganzen Meisterschaftskram lassen, am besten wir betreiben gar keinen Sport mehr und wildern unsere Hunde alle aus. Bedenke aber das die Natur oft auch alles andere als fair ist!
Zitieren
:appl: :appl: :appl: :appl: :appl:



Gruß Ramona
[size=12]"Denken ist schwer, darum urteilen die meisten." Carl Gustav Jung [/size]
Zitieren
DSH-Freak,index.php?page=Thread&postID=81925#post81925' schrieb:Wenn ich einen Sprengstoffspürhund ausbilde und dieser im Training immer wieder am versteck kratzt und beisst und es nicht anders abzuschalten ist dann würde ich sehr wohl NE..PO..PO anwenden und nicht darauf warten das er checkt was passiert wenn er das mal mit ner scharfen Bombe macht.

Ich würde nicht mit NE..PO..PO arbeiten, d.h. dem Hund gleichzeitig mit dem HZ (z.B. Such) eine Einwirkung geben. Minensuchhunde werden nie so ausgebildet, weil man das Risiko, dass sie meiden und eine Mine nicht anzeigen, nicht eingehen will.

Zitat:Was reine Sporthunde angeht - nenn mir bitte einen WUSV oder BSP Meister der NUR mit Clicker und getätschel ausgebildet wurde!

Den Unterschied zwischen positiver Strafe während eines unerwünschten Verhaltens und NE..PO als negative Bestärkung vor dem Verhalten des Hundes möchte ich nicht schon wieder erklären.

Eine Diskussion, wo jemand nach 5 Minuten (x Beiträgen) schon vergessen hat, was der andere vor 5 Minuten (x Beiträgen) erklärt hat, ist absurd. Aber vielleicht würde ja schon die Kenntnis der Lerngesetze helfen, ständige Missverständnisse zu verringern.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 2 Gast/Gäste