22-11-2006, 18:11
Hallo Thomas,
Du brauchst mir nicht zu widersprechen, weil ich das gar nicht behauptet habe.
Kleinschrittiges Shaping kann ich mir ohne Clicker nicht vorstellen. Zungenclick geht auch noch irgendwie. Aber selbst das kürzeste Wort käme immer zu spät. Aber vielleicht verstehst du unter „"shapen" (im ursprünglichen Sinne)“ ja was ganz anderes.
Also, daß ein Hund die B Übungen um ihrer selbst willen macht, kann ich mir nicht vorstellen und habe so einen Hund auch noch nie gesehen. Was ich kenne ist, daß ein Hund aus Freude an der Zusammenarbeit mit seinem HF Übungen macht.
Du interpretierst mich falsch. Deshalb nochmal:
Es gibt Methoden, die weder mit Clicker noch mit unangenehmen Einwirkungen beim Lernen arbeiten und die insgesamt sehr fair zum Hund sind. Trotzdem setzen auch diese Methoden nach meiner Meinung die Erkennisse der Lernforschung nicht optimal um. Im Moment kenne ich (Eignung des HF vorausgesetzt) nichts Besseres als Clickershaping mit von Fall zu Fall einer Prise Lockmotivation.
Da hast du sehr recht! Das ist ja der Trick an der Sache, daß im Hundegehirn das WISSEN, wie die Übung geht, UNTRENNBAR verwoben ist mit dem GEFÜHL, daß er beim Lernen dieser Übung gehabt hat. Wenn das Gefühl gut war, geht er ganz anders in die Übung, als wenn er wegen der unangenehmen Einwirkungen damals ein schlechtes Gefühl hatte.
Deshalb legen die Anwender moderner Methoden ja so einen großen Wert darauf beim Lernen nicht unangenehm auf den Hund einzuwirken. Weil sie optimale Leistung anstreben, nicht weil sie bessere Menschen sein wollen oder so.
Zitat:Worin ich dir widerspreche ist die Tatsache, dass dies nur mit dem Hilfsmittel 'Clicker' zu erreichen ist.
Du brauchst mir nicht zu widersprechen, weil ich das gar nicht behauptet habe.
Zitat:Auch um zu "shapen" (im ursprünglichen Sinne) benötige ich ihn nicht.
Kleinschrittiges Shaping kann ich mir ohne Clicker nicht vorstellen. Zungenclick geht auch noch irgendwie. Aber selbst das kürzeste Wort käme immer zu spät. Aber vielleicht verstehst du unter „"shapen" (im ursprünglichen Sinne)“ ja was ganz anderes.
Zitat:Der Hund geht in die Übung um der Ausführung willen.
Also, daß ein Hund die B Übungen um ihrer selbst willen macht, kann ich mir nicht vorstellen und habe so einen Hund auch noch nie gesehen. Was ich kenne ist, daß ein Hund aus Freude an der Zusammenarbeit mit seinem HF Übungen macht.
Zitat:Wie gesagt, um diesen Zustand zu erreichen gibt es neben Clicker oder nicht, nach deiner Interpretation immer nur Zwänge und relativ viel Unfairness gegen den Hund.
Du interpretierst mich falsch. Deshalb nochmal:
Es gibt Methoden, die weder mit Clicker noch mit unangenehmen Einwirkungen beim Lernen arbeiten und die insgesamt sehr fair zum Hund sind. Trotzdem setzen auch diese Methoden nach meiner Meinung die Erkennisse der Lernforschung nicht optimal um. Im Moment kenne ich (Eignung des HF vorausgesetzt) nichts Besseres als Clickershaping mit von Fall zu Fall einer Prise Lockmotivation.
Zitat:Sicherlich wird der gute Hund den höchstmöglichen Betrag anstreben. Aber daran denkt er nicht während er die Arbeit verrichtet und... und das ist aus meiner Sicht ganz entscheidend - er wird auch nicht damit gelockt.
Da hast du sehr recht! Das ist ja der Trick an der Sache, daß im Hundegehirn das WISSEN, wie die Übung geht, UNTRENNBAR verwoben ist mit dem GEFÜHL, daß er beim Lernen dieser Übung gehabt hat. Wenn das Gefühl gut war, geht er ganz anders in die Übung, als wenn er wegen der unangenehmen Einwirkungen damals ein schlechtes Gefühl hatte.
Deshalb legen die Anwender moderner Methoden ja so einen großen Wert darauf beim Lernen nicht unangenehm auf den Hund einzuwirken. Weil sie optimale Leistung anstreben, nicht weil sie bessere Menschen sein wollen oder so.

