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Wo liegt die Identität des Gebrauchshundesportes in Bezug auf die Zukunft
"Die Zucht und Ausbildung von Gebrauchshunden
sorgt für die Erhaltung der Diensthundequalitäten
und dient somit dem Wohle der Allgemeinheit."

Darf gerne im Zusammenhang meines Namens zitiert werden.

Meiner Meinung nach ist das der Weg unseren "Sport" zu rechtfertigen.
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Terry,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191287#post191287 schrieb:"Die Zucht und Ausbildung von Gebrauchshunden
sorgt für die Erhaltung der Diensthundequalitäten
und dient somit dem Wohle der Allgemeinheit."

Darf gerne im Zusammenhang meines Namens zitiert werden.

Meiner Meinung nach ist das der Weg unseren "Sport" zu rechtfertigen.
Amen, bro
beste Grüße

Uwe
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Terry,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191287#post191287 schrieb:"Die Zucht und Ausbildung von Gebrauchshunden
sorgt für die Erhaltung der Diensthundequalitäten
und dient somit dem Wohle der Allgemeinheit."

Darf gerne im Zusammenhang meines Namens zitiert werden.

Meiner Meinung nach ist das der Weg unseren "Sport" zu rechtfertigen.
Und genau das glaube ich inzwischen nicht mehr.
Wieviele der gezüchteten Gebrauchshunde gehen noch in den IPG-Sport und wie viel % gehen in den Dienst?
Das passt noch halbwegs im Bereich DSH und Malinois

Aber auch Bouvier, Hovawart, Boxer, Rottweiler sind Gebrauchshunde und im Verhältnis noch kaum im IPG-Sport und noch viel weniger im Dienst.
Daher braucht es meiner Meinung nach inzwischen eine andere "Rechtfertigung" für den Sport.
Weil es Spass macht, Abwechslung bringt, den Hund im Kopf beschäftigt und auslastet und interessant ist könnten als "Rechtfertigung" reichen. Damit ist IPG genauso sinnvoll oder sinnlos, wie Agility, Obedience, Fussbalspielen oder Dart.
Und das ist genau für mich der Anfang der Diskussion: warum macht man es überhaupt, was ist das Ziel des Sportes und welche Methoden rechtfertigen an einem Tier dann den "menschlichen Erfolg".

Vg
Anja
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ist das nicht dann auch eine Frage nach dem Sinn des Lebens?
Bye Uwe
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Ich finde Anjas Fragestellung sehr berechtigt und zentral – und sie sollte nicht gleich durch übertriebene Verallgemeinerung ("Sinn des Lebens") ironisiert werden.

Allerdings ist das faktische Herausfallen vieler Rassen aus dem Dienstgebrauch nicht unbedingt ein Argument gegen eine Orientierung am Gebrauchsgedanken. Erstens, weil diese Rassen doch noch einen, wenn auch aktuell nicht genutzten, Pool an brauchbaren Eigenschaften vorhalten, und zweitens – und wichtiger – weil Gebrauchsselektion (sofern sie denn stattfindet) der Gesundheit der Zucht nützt. Das mag momentan nur in (zu) geringem Maß so sein, aber, ohne dass wir meist darauf achten, ist es doch in gewissem Umfang der Fall: Ich möchte jedenfalls nicht wissen, wie die Kiefer von Boxern heute aussehen würden, wenn diese nicht mindestens die (oft schon mit recht speziellen Ärmeln durchgeführte) ZTP bestehen müssten ...
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Moin @WoWi

in Bezug auf den Boxer muss ich Dir ein Stückweit widersprechen. Das Können hängt unmittelbar mit dem Wollen zusammen.

Du kennst meine Boxerhündin. Die konnte mit ihren fast 2 cm Vorbiss ganz gut hinlangen. Natürlich im Vergleich zu Scherengebisslern schon etwas anders, aber was die hatte, das hatte sie.

Das Klientel, was sich einen Boxer holt, das ist ein ganz anderes, als das Klientel, was sich einen Schäfer holt. Der BK ist nach dem DSH der größte Rassezuchtverband der Gebrauchshunde im VDH.

Und wenn verschiedene, die über den Boxer zum Mali gegangen sind, beim Boxer geblieben wären, dann würde man diese Rasse auch vermehrt sehen. Aber ich denke, dass ist vom Zuchtverband gar nicht so gewollt.

Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Es geht mir hier nicht um den Boxer, der war nur ein Beispiel. Und das Hauptproblem seines Fangs liegt noch nicht einmal beim "Hinlangen", sondern bei der Sauerstoffversorgung – und die beeinträchtigt auch das "Wollen" bzw. das Wollen-Können mindestens langfristig. (Mit dem Hinweis auf den BK hat Reinhard leider recht.)

Aber das war OT, nur auf Reinhards Einwand. Mir geht es erstens darum, dass Anja meines Erachtens die Alternative, vor der wir stehen, richtig beschrieben hat. Und zweitens darum, dass ich mich bei dieser Alternative aus Überzeugung auf die Gebrauchsseite stelle!
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So sah es vor 30 Jahren aus...

https://us.working-dog.com/results/FCI-W...2-21112193
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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Und wichtig zu bedenken ist, dass es in 30 Jahren wieder anders aussehen kann. Vor 40 Jahren hatten in Deutschland die Wenigsten den Mali auf dem Plan, Geschwindigkeit war noch nicht der Gott aller Götter ... Kurz: Wir wissen nicht, nach welcher Eigenschaft morgen vermehrt gefragt wird. Nach Körperkraft? Wie würde sich der Mali neben Rotti und Bouvier wohl ausnehmen, wenn dann ein breites Klientel sich denen zuwenden würde? Es ist sinnvoll, einen Pool von Rassen mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen vorzuhalten, auch wenn aktuell vor allem bestimmte Stärken gefragt sind. Aber die Überbetonung der aktuellen Nachfrage kann dem Gebrauch die Zukunft nehmen.
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Anja,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=191306#post191306 schrieb:Daher braucht es meiner Meinung nach inzwischen eine andere "Rechtfertigung" für den Sport.
Weil es Spass macht, Abwechslung bringt, den Hund im Kopf beschäftigt und auslastet und interessant ist könnten als "Rechtfertigung" reichen.
....würde ich gerne um den Gedanken ergänzen: um Hunde mit bestimmten Anlagen - ich weis, der mainstraem möchte den Hund von Steiff - in dieser Welt unfallfrei durch das Leben zu bringen. Werde ich aber nicht vertiefen, die Realität zeigt ja, bringt nix.
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