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zu den letzten beiden Posts
Man sollte natürlich schon unterscheiden zwischen dem "OG" Hundesportler, der eine schöne Prüfung machen will und dem LGA + Teilnehmer, der regelmäßig hoch führen will / möchte / kann und sein ganzen Leben danach einrichtet!
Ist ähnlich wie mit dem "Jogger" der um den Häuserblock rennt und dem Marathonman, der es in unter 3 Stunden schaffen möchte
Beides entwickelt sich ja auch langsam...beides braucht Zeit und richtiges "Equipment". Manch einer, vermutlich die meisten schaffen es nie
beste Grüße
Uwe
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doghunter,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190947#post190947 schrieb:Man sollte natürlich schon unterscheiden zwischen dem "OG" Hundesportler, der eine schöne Prüfung machen will und dem LGA + Teilnehmer, der regelmäßig hoch führen will / möchte / kann und sein ganzen Leben danach einrichtet! Warum? Bzw. in welcher Hinsicht sollte man da unterscheiden? Gesteht man dem, der hoch führen will, andere Methoden zu als dem Wald und Wiesen Hundesportler?
Wir üben einen Sport aus, der sich allein durch eine Prüfung (sordnung) definiert. Wir machen im Grunde nichts anderes als das kleine Mädchen, dass ihrem Hundchen witzige Tricks beibringt, nur dass unsere Tricks klar durch die PO vorgegeben sind und wir versuchen, dass der Trick möglichst perfekt der dort beschriebenen Ausführung gleicht. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das kleine Mädchen unheimlichen Spaß an dem hat, was sie tut, und sicher nicht im Traum auf die Idee kommen würde, ihrem Liebling Leid zuzufügen, nur weil er anstatt der Rolle rechts herum die Rolle linksherum gemacht hat.
Ich glaube, dass wir an unserem Grundverständnis zur Prüfung arbeiten müssen. Wir sollten uns auf "Der Weg ist das Ziel" besinnen. Auf die eigentliche Arbeit mit dem Hund, die uns Freude macht. Um so mehr Freude wir an dieser Arbeit haben, desto weniger kommen wir in Versuchung unangebrachte Zwänge anzuwenden. Die Prüfung sollten wir als "Sahnehäubchen" betrachten, das absolviert wird, wenn wir durch unser freudiges, freundliches miteinander einen gewissen Ausbildungsstand erreicht haben, der eine Prüfung zulässt. Dem Hund ist die Prüfung egal. Ja eigentlich müsste der Hund die Prüfung sogar doof finden, da er dort ja eben nicht für eine tolle Arbeit Bestätigung erfährt.
Es spricht ja nichts dagegen auf diesem Weg detailversessen und punktgenau auszubilden, so dass höheren Prüfungen nichts im Wege steht. Sollte es nicht sowieso unser aller Anspruch sein, so genau wie es eben geht auszubilden?
Allerdings ist dieser Weg sicher lang und steinig und manchmal muss man eine Übung auch 3 mal komplett neu aufbauen, wenn man merkt, dass Plan A und B nicht funktionieren. Aber macht ja nichts. Haben wir uns aber leider vorgenommen bis zum 15. Monat die BH und mit 18 Monaten die 1 und dann schnellstmöglich die 2 und 3 zu machen um am besten mit einem 2 jährigen Hund auf der BSP zu führen, dann artet das schnell in Ausbildungstress aus und der Spaß und die Freude bleibt auf der Strecke. Sollte man mit der Entwicklung seines Hundes und in der Ausbildung mit der Wahl seiner Methoden Glück haben, dass die Prüfungen so früh schon möglich sind, ist es auch super. Aber man sollte sich dies nicht selbst als Maßstab setzen.
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HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190942#post190942 schrieb:Das gilt vielleicht für den Mali und bisweilen auch für die LZ beim DSH. Insbesondere beim Dobermann interessieren Ausbildungskennzeichen niemanden mehr. Wenn du einmal die Belegmeldungen durchschaust, wirst du nur selten Hündinnen finden, die mehr als die zur Zucht notwendige BH vorweisen können und auch die meisten Rüden haben heute kaum mehr AKZ. Im DV brauchst du immer noch bei beiden Zuchttieren die ZTP und einer von beiden muss mindestens eine IGP 1 vorweisen können. Also ganz so, dass man da mit dem Couchpotato züchten kann, den man mit lieber Müh duch die Bh geschleift hat, ist es jetzt auch nicht.
LG Raphaela
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Naomi,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190949#post190949 schrieb:Im DV brauchst du immer noch bei beiden Zuchttieren die ZTP und einer von beiden muss mindestens eine IGP 1 vorweisen können. Also ganz so, dass man da mit dem Couchpotato züchten kann, den man mit lieber Müh duch die Bh geschleift hat, ist es jetzt auch nicht. Nein. Es reicht nach Präsidiumsbeschluss seit Anfang 2019 (glaub ich), wenn beide Zuchttiere eine BH haben. Und die ZTP ist nun wirklich kein Maßstab für Gebrauchshundeeigenschaften
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Wenn er nicht vorher der DCM erliegt.
Gesundheit, auch eine Gebrauchshundeeigenschaft.
Physisch wird den Hunden im Rahmen der jetzigen PO doch kaum mehr was abverlangt.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190951#post190951 schrieb:Wenn er nicht vorher der DCM erliegt.
Gesundheit, auch eine Gebrauchshundeeigenschaft.
Physisch wird den Hunden im Rahmen der jetzigen PO doch kaum mehr was abverlangt. Ähm - also das kann man nicht nur der PO anlasten... Wenn schlechte Befunde nicht eingeschickt werden oder einfach gelogen wird was das Zeug hält, darf man sich halt über kranke Hunde nicht wundern!
LG
Bine
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Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190952#post190952 schrieb:tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190951#post190951 schrieb:Wenn er nicht vorher der DCM erliegt.
Gesundheit, auch eine Gebrauchshundeeigenschaft.
Physisch wird den Hunden im Rahmen der jetzigen PO doch kaum mehr was abverlangt. Ähm - also das kann man nicht nur der PO anlasten... Wenn schlechte Befunde nicht eingeschickt werden oder einfach gelogen wird was das Zeug hält, darf man sich halt über kranke Hunde nicht wundern!
LG
Bine Naja, wenn 20 Km am Rad mit anhängig abgefragter Kurzunterordnung reichen?
Zur SCHH Zeit gab es zumindest noch die Steilwand, wo sogar noch der Boxer meiner Mutter mit beidseitig mittlerer HD rüber ist.
Mich haben ja am meisten vor paar Jahren, als ich mich entschieden haben mich mehr mit dem Mondio zu beschäftigen, diese sprunggewaltigen Hunde beeindruckt. Zum einem diese Leichttigkeit im Weitsprung und Freisprung, und diese teilweise Härte beim Steilsprung in den Grenzbereichen.
Mittlerweile bin ich ja nun auch auf Veranstaltungen gewesen, wo ich selbst Schatten gesucht habe und Hunde über eine halbe Stunde am Stück arbeiten.
Natürlich im Vergleich zum IGP nicht in der technischen Perfektion, aber in der Handlungsbereitschaft von Anfang bis Ende dabei.
Auch das beeindruckt mich sehr.
Manche Hunde im IGP sind oftmals so aufgedreht und konditionell schnell am Ende. Ein Training von Schwerpunkten gestaltet sich deswegen oftmals nur kurz, weil es das Lernen beeinträchtigt. Die Übersicht geht dem Hund verloren.
Das ist sicher auch ein Produkt der PO, wo es alleine um Präzision und Gescheindigkeit geht.
Es gibt so viele Hunde, die HD-ED und Rücken frei sind, aber schon bei 80 cm sich im Grenzbereich bewegen...
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
Das möchte ich so generell nicht gelten lassen,
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190946#post190946 schrieb:dass IGP (insbesondere der Schutzdienst) eben auch nur Sport ist. Sport bei dem es darum geht, einen Prüfungsablauf möglichst PO getreu abliefern zu können. Wenn man sich durch diverse soziale Medien klickt und hier insbesondere bei Züchtern zwischen den Zeilen liest, sind viele davon allerdings noch sehr weit weg. Da geht es viel mehr darum die härtesten Hunde zu haben, mit denen ja nur der "richtige" klarkommt. Es gibt sie eben doch, die Hunde, für die - insbesondere der SD - eben k e i n Sport ist ! Ganz klar und deutlich gesagt. Das sind die Hunde, von denen @ doghunter witer oben schrieb, die hat man früher in den Behörden gekauft.
Der Wettbewerb wer hat den härtesten ist genau so hirnlos wie, wer hat den längsten.
Aber - was machst Du denn dann mit solchen Hunden ?
HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190948#post190948 schrieb:Wir machen im Grunde nichts anderes als das kleine Mädchen, dass ihrem Hundchen witzige Tricks beibringt, nur dass unsere Tricks klar durch die PO vorgegeben sind und wir versuchen, dass der Trick möglichst perfekt der dort beschriebenen Ausführung gleicht. Das geht mit den o.a Hunden so mal so richtig schief !
Gleichzeitig ist es offensichtlich ein verbreitetest Märchen, bei diesen linkslastigen Hunden " grober Keil auf groben Klotz " führt zum Erfolg.
Da dann so mancher in Probleme kommt, wenn der Hund mit 42 blank vor ihm steht, weil unangemessen gearbeitet wird, dann wird zu Hilfsmitteln gegriffen und diese ebenso unangemessen eingesetzt, wie zu sehen war.
Natürlich muss da auch mit Zwängen gearbeitet werden, aber was Zwang ist , das ist ein weites Feld.
Beginnt doch schon mit: Futter nicht zu festgelegter Zeit in freier Darreichung sondern bei mir aus der Hand. Auch das ist ein gewisser Zwang
Ich wiederhole mich ungern, aber
- Hunde sind Egoisten
- sie sind bestrebt, dass es ihnen gut geht
Also haben wir doch hier eine Verhandlungsmasse. Ich brauche keine Gewalt - egal welches technische oder mechanische Hilfsmittel - um dem Hund einen Weg zum Erfolg zu zeigen: den Weg über mich durch zuhören.
Wenn man dann noch klar, verlässlich, berechenbar für den Hund und fair ist, dann wird man nicht unbedingt Weltmeister, aber man hat einen absolut tollen Hund an der Seite, der - insbesondere in C - so manchen LR zum strahlen bringt durch dominante und druckvolle Arbeit.
Ist doch , zumindest, schon mal ein Ansatz.
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190953#post190953 schrieb:Manche Hunde im IGP sind oftmals so aufgedreht und konditionell schnell am Ende. Ein Training von Schwerpunkten gestaltet sich deswegen oftmals nur kurz, weil es das Lernen beeinträchtigt. Die Übersicht geht dem Hund verloren. :appl: Reinhard, das ist bereits dem verantwortlichen LR in Abt. A bei der WM 2019, Ferenc Suszter, aufgefallen.!!
So seine Beurteilung der Abt. A in der bekannten Fachzeitschrift.....
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HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190946#post190946 schrieb:Dann kommen wir zu unseren Vorzeigesportlern, die überall weltweit Seminare gegen gutes Geld geben. Fuchs, Scherk, Scherkl, Buss, Zank, yni. Hier hat sich doch schon ein regelrechter Erfolgsdruck eingestellt, da diese Ausbilder doch längst ihre normale Tätigkeit zum Broterwerb aufgegeben oder zurückgeschraubt haben, da sie mit dem Geben von Seminaren nicht nur weltweit herumkommen und den Arsch gepudert bekommen, sondern darüber hinaus ein nettes Auskommen beziehen. Ich weiß ja nicht, was derzeit von den Seminarleitern für Kurse aufgerufen werden, aber vor 10 Jahren waren das auch mal schnell 2 bis 3k Euro für ein Zweitagesseminar. Und wenn sich hier erstmal ein Automatismus eingestellt hat, möchte man sicher nicht auf diesen doch recht wenig aufwendigen Nebenerwerb verzichten. Ergo ist man nun gezwungen Erfolg zu haben, da die Seminare doch nur für teures Geld besucht werden, wenn man entsprechend im Rampenlicht steht. HIla1610,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27068-Wo-liegt-die-Identit%C3%A4t-des-Gebrauchshundesportes-in-Bezug-auf-die-Zukunft/?postID=190946#post190946 schrieb:Für mich sind Zucht und Sport und damit eben auch das liebe Geld derzeit sehr eng (um nicht zu sagen viel zu eng) miteinander verstrickt. Das führt manchmal zu komischen auswüchsen, wo Züchter als Richter dann ihre eigne Nachzucht beurteilen, wo Hunden Titel von Richtern zugesprochen werden und genau dieser Hund plötzlich alle Zuchthündinnen und in Zuchtmiete genommenen Hündinnen (min. 6 an der Zahl) des züchtenden Richters deckt, wo Freitags unter striktem Videografierverbot mit Zuschauerausschluss Zuchttauglichkeitsprüfungen abgehalten werden. Weist man den VDH auf eine solche Ämterkollision und in Ansätzen Korruption hin, negiert man die eigene Zuständigkeit und verweist an den Rassehundverband, wo (oh Wunder) diese unsägliche Person natürlich im Präsidium sitzt und damit über das eigene Wohl und Wehe entscheidet. Geld und Macht. das ist ja an Pauschalitäten kaum zu überbieten.
Was spricht denn dagegen, wenn Hundler ihr Wissen gegen Geld weitergeben?
Es scheint ja so zu sein, dass diese Hundler eingeladen werden und dies aus bestimmten Gründen. Kein Seminargebender kann sich ja letztlich selbst einladen.
Wie war es denn vor zig Jahren; da wurde ein Hundler als Seminarist für kleines Geld eingeladen, die Vereine nahmen dann richtig Kohle vom Teilnehmenden, der Seminargebende wurde ausgelutscht und der Verein machte Kasse. Das dies bei den Seminargebenden nicht auf Zustimmung stieß, ist doch wohl klar.
In anderen Bereichen verdienen auch Menschen Geld, die ihr Wissen weiter geben; sogar deutlich mehr. Ich finde, dass da überhaupt nichts anrüchiges dabei ist und jeder die Möglichkeit hat, es ebenso zu tun. Nur fehlt da meist das Wissen.
Seien wir doch froh, dass Wissen weiter gegeben wird und so auch andere davon profitieren können. Jeder kann sich doch freiwillig aussuchen bei wem er ein Seminar besuchen möchte.
Auch denke ich nicht, dass nun jeder Hundler, der seinen Hund sehr gut ausbildet und sehr gute Resultate und Platzierungen erzielt, seinen Hund schlecht behandelt oder gar als "Gerät" betrachtet.
Und ja, es gibt natürlich auch negative Aspekte, wie wir ja gerade sehen. Das sollte allerdings nicht pauschal über alle guten Hundesportler ausgeschüttet werden.
Wer kann mir denn mal erklären, wann eine positive Strafe (wir sagen ja immer, dass es nicht ohne geht) im Hundesport in welchem Maße am Hund gerechtfertigt ist?
Ist sie überhaupt zu rechtfertigen?
Wo ist dann die Grenze zu dem nicht mehr akzeptablem?
Bye Uwe
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Gute Frage Uwe,
gute Frage!
wenn Du die positive Bestrafung als das Hinzufügen eines Schmerzreizes definierst, dann ist sie aus meiner Sicht für den Sport nicht zu rechtfertigen, denn sie bedient nur das Bedürfnis des HF.
Wenn Du als positive Bestrafung auch in Betracht ziehst, dass der Hund über die wechselseitige Empathie die Stimmung des HF aufnimmt und darüber sein Verhalten ändert, er eine Alternative dann hat, dann ja, denn das passiert ja ständig.
Überziehst Du das mit Dauerstress, worauf der Hund mit Dauerbeschwichtigung reagiert, dann nein.
Ich denke, der Hund ist jetzt solange schon domestiziert, dass er schon in der Lage ist Stimmungen aufzufangen. Da ist er uns Menschen weit überlegen. Er beobachtet uns ständig. Auch unsere Inkonsequenz.
Ein Problem natürlich, trotzdem bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, dass er mich auch im Privatleben kennen lernt. Funktioniert es da, dann funktioniert es auch auf dem Platz.
Für mich bedeutet der Hund Freundschaft, das verzeiht auch Fehler. Fehlerfreies Lehren gibt es nicht, das sollte ein Hund in Bezug auf Unklarheiten verkraften. Und das Ergebnis spiegelt ja nur das wider, was wir erzeugt haben.
Natürlich kann ich den Hund auch wegsperren, damit er meine Inkonsequens nicht sieht und womöglich die Perfektion des Erlernten mal hinterfragt.
Drauf geschissen.
Ich bin wie ich bin und lasse ihn nicht dafür den Preis zahlen.
Die Grenze für mich ist überschritten, wenn ein -Nein- in Bezug auf -Hör auf damit- in dem Hund Angst erzeugt.
Es gibt da Ausnahmen, die aber nichts mit dem Sport zu tun haben.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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