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schnelleres Bringen
#11
Das stimmt. Richtig aufgebaut und abgesichert würde dieser Hund aber nicht das zeigen, was er zeigt.

Nur - wenn ein Hund in hundert Trainings immer sauber apportiert. Schnell hin - schnell zurück - ruhiges Vorsitzen. Warum sollte er das bei der Prüfung nicht genau so machen? Was soll man da unter die Kontrolle von Zwang stellen?

Ich bin nicht generell dagegen, den Hund auch zu etwas zu zwingen, was er nicht möchte. Ich möchte mich nur nicht unter der Badehose mit Sonnenöl einreiben. - oder so.

Hier ist es nun aber so, dass der Hund schon langsam zurück kommt. Vermutlich weil der Hund dabei eben einen Konflikt hat oder die Motivation zu gering ist. Deswegen meine Fragen.

Nun gibt es, wie so oft, zwei Möglichkeiten.

Entweder die Motivation erhöhen - den Hund auf dem Rückweg von Stress befreien - und vorübergehend Fehler in Kauf nehmen.

Oder!

Stress drauflegen, den der Hund durch schnelleres Herankommen überwinden lernt - was aber nicht gerade einfach sein dürfte - wenn der Hund seiner Führerin jetzt schon nicht trauen sollte.

Es gibt aber nicht nur die Möglichkeit, dass dieser Hund schneller zurück kommt, sondern auch die, dass er viele neue Baustellen zeigt, oder das Bringen insgesamt meidet.

Berensmann hat das schon schön geschrieben - das kann bei der Prüfung auch in die Hose gehen. Und da ich die Hundlerin und ihren Umgang mit dem Hund im Allgemeinen nicht kenne, werde ich mich hüten, ihr die Anwendung von Zwang zu empfehlen. Das Risiko, dass so etwas in die Hose geht, ist da einfach zu groß.

Gruß
Martin
Den Charakter eines Menschen kann man danach beurteilen, welche Behandlung er seinen Tieren angedeihen lässt.
(Friedrich der Große)
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#12
Hallo
Ich habe auch so eine Hündin.

Und ich konnte sie wie folgt motivieren.

Ein Bringholz polstern mit Kordel an er Beisstelle. Und dann nur Spiel.
Ich liess sie das Holz tragen änderte immer wieder die Richtung machte ein richtiges Spiel daraus. Kurz inne halten tragen im stehen oder im Sitz.
Rückwärts laufen den Hund nicht immer vorsitzen lassen. Die ganze Übung halt mal anerst gestallten. Das hat Abwechslung gebracht und mehr Spass bei der Arbeit.

Dies wiederhole ich gelegentlich beim Üben damit die Motivation nicht sinkt.

Vielleicht konnte dir das was weiter helfen.

Gruss
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#13
Hallo,

vielen Dank für die Vorschläge.

Der Knackpunkt für mich ist das Absichern.
Wenn ich diese Spaßkomponenten einfüge sieht das Bringen sehr gut aus.
Aber ich habe das Gefühl ich beseitige nicht das Grundübel.
Sie will sich davor drücken und jede Methode ist ihr dazu recht - Langsamkeit, rumgucken vorm Aufnehmen, gemäßigter Trab zu mir zurück.
Deshalb meine ich, ich muß ihr klarmachen - mit mir nicht. Dann bin ich die Gute und spiele mit ihr. Sie ist auch nicht im Vertrauen zu mir beeinträchtigt, wenn ich den Balll rauszaubere ist es der lustigste, freudigste Hund wieder.
Ich werde mit der kürzeren Leine es erstmal weiter machen, ich glaube man ist zu ungeduldig.

Viele Grüße Hillu
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#14
Zitat:Original von martin
Das stimmt. Richtig aufgebaut und abgesichert würde dieser Hund aber nicht das zeigen, was er zeigt.
Da ich mit Hillu bereits anderweitig Kontakt hatte, weiß ich (oder bin zumindest überzeugt davon), dass der Hund richtig aufgebaut wurde (im Sinne der beschriebenen Methode). Die richtige Absicherung fehlt noch. Da es dazu sehr unterschiedliche Meinungen und Verfahrensweisen gibt... deshalb auch ihre Frage.
MfG
Maik
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