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Fährten bei Schnee?
#61
Erko,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170454#post170454 schrieb:Viele Wege führen nach Rom......
Jeder trainiert anders......und das ist auch gut so!
Jeder findet irgendwann beim Ausbilden "Seinen Weg". Sei es in der Fährte....Unterordnung oder auch im Schutzdienst.
Das ist doch das, was den Hundesport aus macht.
@Burkhard......der eine macht "betreutes Fährten" .......
Ich brauch Hilfe bei der UO, und habe auf "betreute Unterordnung" umgestellt :-)
Der größte Fehler den ein Hundesportler machen kann bei der Ausbildung, ist zu denken, "das schaffe ich auch alleine.....egal wie"!
Ist zumindest meine Meinung.
LG Silke

Im Englischen sagt man dazu "It takes a village". Smile

Alleine ist es unglaublich schwer ueberhaupt was hinzubekommen. Ich habs Jahrelang alleine versucht und an einem gewissen Punkt gings einfach nicht weiter. Klar kann man viele alleine machen, jedoch braucht man ab einem gewissen Punkt einen "Spotter".

Erst als wir uns eine richtige Gruppe aufgebaut haben und uns gegenseitig "betreuten" gings wirklich vorwaerts und man kann einen deutlichen Unterschied in der Qualitaet des Trainings sehen. Wir koennen uns mittlerweile echt sehen lassen. Der Unterschied ist wirklich gravierend von dem was man alleine und gemeinsam in guter Teamarbeit schafft.

Klar, alleine geht immer, aber wieso alleine wenn es gemeinsam doch soviel einfacher ist. Und man braucht keinen erfahrenen Hundler als Spotter. Selbst Anfaenger koennen nach kurzer Zeit kleine Fehler entdecken. Man muss sie sich nur "hinerziehen".

Das gilt fuer die Faehrte, fuer die UO und fuer den Schutzdienst.

Desweiteren sollte man immer offen fuer neues sein. Smile
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#62
Hallo zusammen!

Fährtet ihr auch bei stärkerem Wind? Ich lege schon Fährten, wenn es etwas windig ist, doch in unserer Region bläst manchmal schon ein eisiger Wind, und dann oftmals von überall...seither habe ich dann immer gewartet, bis dass sich das Wetter beruhigt hat. Und beachtet ihr auch, dass am Morgen nach Möglichkeit 'oben' gesucht werden soll und Nachmittags 'unten'. Ich versuche es auch z.B, dass ich 'unten beginne' und 'oben aufhöre'. Irgendwie hängt das mit der Luftbewegung zusammen??? Das die Sonne irgendwelche Teilchen aufsaugt, welche Nachmittags sich wieder auf den Boden senken???? Sollte ich mich absolut falsch ausgedrückt haben, bitte ich um Nachsicht. Ich habe die korrekten Ausdrücke vergessen, erinnere mich aber noch daran, es gelesen zu haben. (Manfred Müller???)
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#63
Ich gehe bei jedem Wetter fährten, in der Prüfung kann ich es mir ja auch nicht aus suchen.

Was bedeutet "oben" oder "unten" fährten?
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#64
Hallo Bettina,
so wie es mir noch im Gedächtnis ist.....'oben' - nach Möglichkeit in einer erhöhten Fährtenfläche. z,B Hügel ect. und 'unten' tiefer gelegene Flächen.
Natürlich ist das nur dort möglich, wo die Landschaft diese Möglichkeit vorgibt.

Was die Windrichtung anbelang - gibt es dort Besonderheiten zu beachten, wie z.B gegen - bzw. mit dem Wind eine Fährte legen oder aber Seitenwind?
Ich rede nun nicht von lauen Lüftchen, sondern wenn der Wind stärker bläst. Und diesbezüglich bin ich nicht wirklich erfahren.

Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#65
Meist geht bei uns Faehrten im Winter nicht.
Bei -35 Grad geht hier gar nix mehr mit dem Hund. Unsere sind zwar sehr Robust, aber bei -35 Grad und "Windchill" schicken wir sie gerade mal noch zum Potty vor die Tuer, obwohl meine Schaefis lieben das Wetter und mit Mushers Secret verletzen sie sich auch die Pfoten nicht. Jedoch wirds fuer uns gefaehrlich.
Wegen solchem Wetter brauchen wir auch Trainingshallen. Letztes Jahr hatten wir ein komplettes halbes Jahr nix anderes wie -20 bis -30 Grad. Wir sind zum Teil bei -20 Grad raus und haben ein bissle was mit den Hunden gearbeitet, es ist jedoch extrem Gefaehrlich weil man bei den Temperaturen sich ruckzuck Frostbite und Hypothermia einfangen kann.
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#66
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170462#post170462 schrieb:Hallo Bettina,
so wie es mir noch im Gedächtnis ist.....'oben' - nach Möglichkeit in einer erhöhten Fährtenfläche. z,B Hügel ect. und 'unten' tiefer gelegene Flächen.
Natürlich ist das nur dort möglich, wo die Landschaft diese Möglichkeit vorgibt.

Davon habe ich noch nie gehört. Was soll das bringen? Wird in einer Prüfung morgens auch auf den Hügeln gesucht und ab mittags dann unten im Tal?

Und was den Wind an geht... genau wie in der UO - man bringt den Hund langsam an Schwierigkeiten heran. Es ist kein Geheimnis, dass man anfangs am einfachsten mit Rückenwind sucht und erst später mit Seiten- oder Gegenwind.

Wie weit man sich daran hält, hängt von den Fähigkeiten des Hundes und des Hundeführers ab.

Bildet die Hunde einfach so aus, dass sie alle möglichen und unmöglichen Situationen können und einen breiten Erfahrungsschatz aufbauen können, aus welchem sie später bei Schwierigkeiten schöpfen. Legt Fährten bei Sturm, Platzregen, Schnee und Dürre, auf jungfräulichem Gelände und quer über den frisch begangenen Hundeplatz, früh morgens, mittags und abends und in der Nacht, in abgeschiedener Idylle und direkt neben einem Sportplatz mit spielenden Kindern, sucht direkt nach dem Legen ab oder nach 6 Stunden, und so weiter... dann lächelt man in den Prüfungen in der Regel statt sich ins Hemd zu machen, weil man das nicht so perfekte Gelände zugelost bekommen hat.
Gruß Bettina

"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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#67
Hallo Bettina,
nun habe ich meine Antworten, welche mich bewegt haben. Vielen Dank dafür. Mir war z.B nicht bewusst, dass auch bei Sturm, Platzregen eine Fährte gelegt werden kann.
Auf dem Hundeplatz wo ich meine ersten Erfahrungen sammeln konnte, wurde z.B der allergrößte Wert darauf gelegt, dass weder ein Mensch, noch Tier über die Fährte lief. So aber, wie Du das nun sagtst, ist es wesentlich unverkrampfter. Natürlich, der Hund muss gelehrt werden. Aber der junge Mann hat ja noch das Leben vor sich.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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#68
Ich fahre dann Fährten wenn ich Zeit habe, das Wetter ist dann wie es ist, nur Tiefschnee meide ich damit
die sich nicht das Gucken angewöhnen. Am Anfang mach ich Kreise, da ist es egal wie der Wind steht und das Hundi lernt sofort alle Varianten...
Das Gelände wähle ich bei schwierigen Wetterverhältnissen so aus daß mein Hunde die gestellte Aufgabe lösen können sollten,
dabei müssen sie nicht unbedingt immer gut aussehen, wichtig ist mir daß sie Finderwillen zeigen und sich bemühen und zu einem
positven Gesamtergebnis auch für den Hund kommen.
feuerteufel
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#69
Ich kenne das Buch, welches Kimmy meint.
Ist schon sehr alt......
Und für FH Sportler nicht wirklich relevant.
Ich habe mir beim Fährten legen noch niemals Gedanken darüber gemacht, aus welcher Richtung der Wind kommt, oder wie die Wuchsrichtung des Grases gerade ist, auf dem ich lege.
Aber wie ich schon geschrieben habe.......viele Wegen führen nach Rom
LG Silke
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.


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#70
Vielen Dank für all die Antworten! Damit eröffnet sich mir ein 'neuer Horizont'! Ich sah das Fährten immer stark Wetter - und Windabhängig. Das hat sich nun glücklicherweise geklärt.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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