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Ich lege das Fährtenende grundsätzlich 'willkürlich', da ich nicht möchte, dass der Hund 'auswendig lernt', wo was wann kommt. Doch das habe ich auch schon gesehen, dass manche Hundeführer dazu neigen, das Fährtenende Richtung Weg/Straße zu legen.
Doch die Gefahr des 'Auswendig-Lernens' kann auch forciert werden, wenn stets auf derselben Wiese gesucht wird und es wenig Abwechslung in der Fährte als solche gibt (Schema A).
Deshalb lasse ich mir auch immer wieder etwas einfallen, damit der junge Mann sein Köpfchen anstrengt
Und mit der Belohnung am Ende habe ich soeben begonnen. Natürlich - Hunde sind Schlaumeier und wissen wie lange ungefähr eine Fährte sein könnte. Auch ich habe schon einen prüfenden Blick von Gino erhalten, doch ich verzog keine Miene und ließ ihn noch ein Stück weitersuchen. (Soeben kommt mir in den Sinn, dass es sehr sehr wahrscheinlich daran liegt, dass das Wort 'such' nach dem Anzeigen des Gegenstandes am Fährtenende nicht mehr gesagt wurde) Dann kam der Ball so geflogen, dass er ihn an der Leine fangen konnte.
Danach wurde etwas gerangelt und wenn die Zeit es zulässt, gibt es danach noch einen Spaziergang.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170437#post170437 schrieb:und wenn die Zeit es zulässt, gibt es danach noch einen Spaziergang.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
Es gibt die - bedenkenswerte - Denkweise einiger alten Hasen, die diesen Spaziergang weg lassen und den Hund statt dessen in die Box tun, damit er das erfolgreiche Training ohne weitere ablenkende Einflüsse speichern kann.
Spazieren später. Der Spaziergang v o r dem Training ist wesentlich wichtiger.
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Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170436#post170436 schrieb:Maliman,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170434#post170434 schrieb:...............Das mit Ball werfen am ende wäre für mich zu Risikoreich. Der Hund ist doch nicht doof,er weiss ganz schnell das der Ball von mir kommt und wird anfangen den Ballwurf zu erwarten.
Dann liegt die Motivation hinter ihm statt vor ihm sobald er meint " hier ist gleich das ende "
Ein hund der bei uns war hat auf der letzten geraden, egal wo,wie und in welcher Richtung sie gelegt wurde, in regelmässigen Abständen zum HF geschaut um zu schauen ob jetzt der Ball kommt.Kam nichts dann wurde halt nochmal der Kopf runter genommen und etwas weiter gelaufen.Aber Suchen war das nicht mehr. Man kann sich aber auch Probleme machen.
Mehrere meiner Hunde wußten , im Bereich der Nasenarbeit, dass die Belohnung bei mir war. Ich hab die zu Beginn des Trainings vor ihren Augen in die Weste gesteckt.
Und wenn der Sportskamerad meint, er müßte die konzentrierte Arbeit da vorne einstellen - egal aus welchem Grunde - dann verfügt der kundige HF doch über ein Instrumentarium, um ihm zu erklären, dass dieses Verhalten keine Option sein kann.
Der Vorteil der Spielbelohnung im Gegensatz zum Futterjackpot ist eindeutig die Vermeidung geruchlicher Ablenkungen von vorne.
Aber - jeder wie er mag.
Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170438#post170438 schrieb:kimmy,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25097-Fährten-bei-Schnee/?postID=170437#post170437 schrieb:und wenn die Zeit es zulässt, gibt es danach noch einen Spaziergang.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
Es gibt die - bedenkenswerte - Denkweise einiger alten Hasen, die diesen Spaziergang weg lassen und den Hund statt dessen in die Box tun, damit er das erfolgreiche Training ohne weitere ablenkende Einflüsse speichern kann.
Spazieren später. Der Spaziergang v o r dem Training ist wesentlich wichtiger.
Habe ich auch so gehandelt Colonia. Auch kam de Belohnung von mir.
Unser Fila Brasileiro "verfluchte" die Spazierung vor m Fährten!!
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Ja, ich kenne diese Bedenken. Und das sich der Hund zuvor lösen muss. Das Letztere sehe ich genauso. Das Erstere nicht unbedingt. Denn da wurde mir schon gesagt, dass dann der Hund zu müde und zu abgelenkt sei, um richtig zu arbeiten. Deshalb mache ich es so, wie es in mein Zeitfenster passt. Das ist nicht das Problem.
Das er hingegen so hastig und schludrig sucht, schon. Ich war es gewohnt, dass er regelmäßig sucht, flüssig. Die Winkel suchte er schön ab. Irgendwie erscheint er mir beinahe wie 'kopflos'. Nicht das er nicht die Gegenstände findet und anzeigt, er ist nervös, so, als ob es ihm nicht schnell genug geht.
Das ist schon merkwürdig. Nun, die Wiesen sind schon sehr matschig, teilweise mit einer dünnen Schicht Wasser überzogen. Vielleicht hat er einfach von dem allgegenwärtigen Matsch-Schafkot-Gemisch 'die-Nase-voll'....Vorsicht - Ironie.
Mit freundlichem Gruß,
Kimmy
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Ich sehe schon einen Unterschied ob für den Hund aus heiterem Himmel von hinten die Bestätigung geflogen kommt, oder ob der Hund zwar weiss, dass der HF seine Belohnung mit hat, er dafür aber erst einen GS verweisen muss.
Ich bestätige am Ende immer an einem GS und habe den Vorteil, dass so ein Hund sucht, um die GS zu finden - das perfekte Ziel in diesem Sport.
Wenn man so bestätigt wie Burkhart, sehe immer die Gefahr dass der Hund sich mit einem Teil seiner Konzentration nach hinten orientiert, um die anfliegende Beute nicht zu verpassen.
Ein so verursachtes schlampiges Suchen als selbstgemachtes Problem darzustellen, finde ich vom Ansatz her falsch - das Problem begann beim HF der derart bestätigt, der Hund hat darauf lediglich reagiert. Die Form der Bestätigung ist dann das selbst verursachte Problem, nicht die Reaktion des Hundes darauf (schlampig suchen). Und Probleme beseitigt man üblicherweise an der Basis, nicht mitten in der Handungskette.
Gruß Bettina
"Wer etwas erreichen will, sucht Wege. Wer entschuldigen will, sucht Gründe."
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Hallo Bettina,
das, was Burkhard mir riet, war am Ende der Fährte, nicht während des gesamten Suchvorgangs. Also nicht z.B den Ball nach dem letzten Gegenstand so werfen, dass der Hund förmlich darauf wartet, sondern ich beende, indem für den Hund unerwartet der Ball kommt. So habe ich es verstanden.
Doch, was ich nun feststellte ist, dass er schludrig beginnt, nervös sucht und 'über die Fährte hastet'. Entschuldige, ich finde kein passenderes Wort dafür. Ich lege ihm nun wieder etwas mehr Futter auf die Fährte und meine, dass es besser wurde. Doch das 'Darüber-Hinweg-Rennen' ist schon noch da.
Miut freundlichem Gruß,
Kimmy
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So habe ich es von Burkhart auch verstanden. Die Fährte wird beendet, indem vom HF unerwartet ein Ball etc. nach vorn geworfen wird.
Und damit habe ich ein Problem, denn der Hund wird mit einem Teil seiner Konzentration auf diesen Ball warten, vermutlich umso ungeduldiger, je länger die Fährte wird.
Ich möchte aber die volle Konzentration meines Hundes vorne auf der Fährte haben und deswegen beende ich die Fährte am Gegenstand.
Meine Hunde schauen mich daher am GS erwartungsvoll an - was problemlos ist und niemals Punktabzug zur Folge hat.
Entweder es gibt dann dort Futter, oder auch mal "nur" einen Streichler, oder eben den Jackpott, in welcher Form auch immer.
Gruß Bettina
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Hallo,
meine lasse ich vor dem Fährten am Gelände kurz auslaufen, damit sie Gelegenheit haben sich die Gegend / Leute anzuschauen,
dann werden sie auf eine gelassene Trieblage eingestellt und dann geht es auf die Fährte. Futter am Gegenstand und auf ner dreier Länge noch ein zwei zwischendurch.
Am letzten Gegenstand Dosenfutter aus einer bis dahin verschlossenen Packung die ich in der Tasche habe. Funktioniert mit den dreien die ich im Moment führe richtig gut.
feuerteufel
Da ich mir ja meiner Unvollkommenheit bewußt bin, leiste ich mir ja auch einen Coach - nennt man in meinem Alter auch betreutes Fährten.
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Viele Wege führen nach Rom......
Jeder trainiert anders......und das ist auch gut so!
Jeder findet irgendwann beim Ausbilden "Seinen Weg". Sei es in der Fährte....Unterordnung oder auch im Schutzdienst.
Das ist doch das, was den Hundesport aus macht.
@Burkhard......der eine macht "betreutes Fährten" .......
Ich brauch Hilfe bei der UO, und habe auf "betreute Unterordnung" umgestellt :-)
Der größte Fehler den ein Hundesportler machen kann bei der Ausbildung, ist zu denken, "das schaffe ich auch alleine.....egal wie"!
Ist zumindest meine Meinung.
LG Silke
Das kostbarste Vermächtnis eines Hundes, ist die Spur, die seine Liebe in unserem Herzen zurückgelassen hat.
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