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ich sehe meine oben beschriebene entwicklung, ganz davon ab ob sie im aufwärts- oder abwärtstrend ist ganz banal !
hilft es um entsprechenden erfolg zu haben okay, ansonsten habe ich zumindenstens auf dem ausbildungsplatz keine zeit für extra-spielereien........
hier kam das wort marionetten. innerhalb der prüfungsvorbereitung und besonders in der prüfung sind hunde m.e. schon ne art marionette.
das bringt das ipo-prüfungsschema mit sich. und von daher halte ich zumindestens nix von durch die beine kreisen und co., weil es in meinen augen keine leistungssteigerung für die typisch relevanten ipo-übungen bringt (da ist beine kreisen nunmal nicht dabei).
ansonsten kann man durch teilübungen und übungsvarianten, die aber noch direkt mit der fertigen übung in verbindung stehen viel abwechslung reinbringen.
um das abstumpfen zu vermeiden oder aufmerksamkeit (mir wäre hier der antrieb wichtiger, aufmerksamkeit kommt dann von selbst) zu erreichen mache ich lieber parallel beschäftigungen, vom rumtoben auf dem sofa, über auspowern mit der ballschleuder auf der koppel, oder kraft und geschicklichkeitsübungen zum aufbau der muskeln und motorik...
hier haben meine hunde den ausgleich zum ipo-schema, aber fernab vom hundeplatz
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
Schlangenlinien gehen, durch die Beine kreisen, rückwärts gehen fördert zum einen die bewusste Motorik der Hinterhand, zum anderen sind solche Übungen auch gut um den Hund aufzuwärmen.
Etwas, was leider viele Hundesportler noch nicht als selbstverständlich sehen.
Ich persönlich finde es sowohl für den Hund als auch für mich als HF zudem viel abwechslungsreicher, gewisse "Spielchen" ins Training mit einzubauen. Ein ödes Trainieren eines Schemas wäre mir auf dauer zu langweilig und bietet dem Hund nicht allzu viel Abwechslung; die Gefahr des "Auswendig lernen" ist nicht ganz vom Tisch zu fegen.
Und die meisten Hunde, die man boebachtet, haben viel Spaß an ständiger Abwechslung im Training.
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=154974#post154974' schrieb:die Gefahr des "Auswendig lernen" ist nicht ganz vom Tisch zu fegen.
So sieht es aus Nickel. Dieses sehe ich einfach viel zu häufig auf Plätzen. Die HF gehen mit H das Schema ab, wundern sich warum der Hund vor der Sitzübung bereits anfängt langsamer zu laufen und sich vielleicht sogar schon von alleine hinsetzt. Und was passiert na klar, der Hund ist schuld, also Stachel oder sonstiges Werkzeug und erstmal tadeln. Da zweifel ich manchmal an dem Verstand der HF. Machen die sich nicht mal die Gedanken das die Hunde das so schnell verknüpfen und wirklich schon erahnen was nun passiert ???? Deswegen finde ich die Abwechslung im Training für NOTWENDIG. Natürlich sollte sie nicht das eigentliche Training übermalen ich finde 80% Training 20%Tricks ist eine feine Mischung.
Ist doch nicht verkehrt den Hunden auch was anderes beizubringen. Ist Abwechslungsreich und foerdert den Spass und zudem noch das Band zwischen dem Team.
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moin zusammen,
trend im ipo-sport, oder liegt der ipo-sport im trend?
der trend im ipo sport geht meiner meinung nach dahin canid und nicht human auszubilden, heißt, ein verständnis zu entwickeln, wie und warum der hund in welchen situationen tickt. bei allen seminaren, auf denen ich jetzt gewesen bin, ist das tenor gewesen.
wie das dann in einstellunginitialisierung und technik umgesetzt wird, das ist eine ganz andere sache.
verstehen des ansatzes, anstatt es nur kopieren. und ich denke nicht, dass das einsteiger abschreckt. abschreckend ist eher, wenn man aus unwissenheit die verantwortung des eigenen hundes in vertrauen auf das "richtige" abgibt, um nachher etwas zu bekommen, was man nicht mehr beherrscht, weil man es einfach nicht versteht.
im trend liegt m.m. nach, daß man aufgrund der medien jetzt doch beginnt für seinen fiffi aufgaben zu suchen. und da gibt es mittlerweile so viele möglichkeiten, wo man dem hund beschäftigung bietet, die mit deutlich weniger aufwand betrieben werden kann und trotzdem einen großen spaßfaktor beinhaltet. suchen wir ipo-ler händeringend nach fährtengelände, so sehe ich hier in hamburg auf den hundewiesen, parkgrenzen oder freiflächen menschen verschiedenen alters mit hunden verschiedener rassen bei der ZOS, oder menschen, die trailen. oder aber, daß sie sich sonst irgendwie gedanken machen, daß der hund nicht verblödet. und ich denke, daß die meisten einfach keine lust haben, sich zeitlich, örtlich und dann auch noch personenbezogen sich so statisch binden zu lassen. das tut ja der job schon fast die hälfte des wachen lebens...
gruß reinhard
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Was mich nachdenklich stimmt bezüglich der Entwicklung ist, dass es doch so manchen HF gibt, der lediglich in der Lage ist zu führen - nicht jedoch auszubilden!
Es wird ausschließlich Schritte, Bestätigung, Einwirkung, Winkel usw. usw. auf Anweisung eines "Könners" ausgeführt, jedoch in keiner Weise mal selbstständig oder aus eigenem Gefühl heraus gearbeitet.
Ist dann der Fachmann nicht da...kann man dann nicht trainieren...
Und oft wird auch gar nicht hinterfragt, warum dies oder jenes nun so gemacht wird...der Chef hat gesagt und dann wird das eben so gemacht.
Für mich verblödeln dabei etwas die HF, weil sich ja ein anderer für sie Gedanken macht.
Ausbilden, ein Gefühl für den jeweiligen Hund haben/bekommen, dem Hund wirklich etwas beibringen und nicht nur die Marionette an den Strippen des Chefs sein...das geht so manches Mal verloren oder war eben bei den HF gar nicht erst da.
So kommen HF erfolgreich nach vorne, die eigentlich gar nicht ausbilden können, sondern nur die Anweisungen anderer befolgen.
Legitim; aber ist die Entwicklung nicht etwas befremdlich??
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=154990#post154990' schrieb:Was mich nachdenklich stimmt bezüglich der Entwicklung ist, dass es doch so manchen HF gibt, der lediglich in der Lage ist zu führen - nicht jedoch auszubilden!
Es wird ausschließlich Schritte, Bestätigung, Einwirkung, Winkel usw. usw. auf Anweisung eines "Könners" ausgeführt, jedoch in keiner Weise mal selbstständig oder aus eigenem Gefühl heraus gearbeitet.
Ist dann der Fachmann nicht da...kann man dann nicht trainieren...
Und oft wird auch gar nicht hinterfragt, warum dies oder jenes nun so gemacht wird...der Chef hat gesagt und dann wird das eben so gemacht.
Für mich verblödeln dabei etwas die HF, weil sich ja ein anderer für sie Gedanken macht.
es gibt menschen, die wollen führen, es gibt menschen, die wollen geführt werden.
wer führen will, der will verantwortung, wer geführt werden will, der will aus der verantwortung.
oftmals ist es so, daß ein ausbilder, der führen will, den hf gar nicht die luft gibt, eigenständig zu werden. denn darüber kann er in gefahr laufen, daß man sein handeln kritisieren könnte.
vergleiche ich das mit der ausbildung im beruf, so hat die ausbildung das ziel aus dem lernenden einen entscheidungsfähigen zu machen, nicht einen funktionalen.
gruß reinhard
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redtool,'index.php?page=Thread&postID=154973#post154973' schrieb:und von daher halte ich zumindestens nix von durch die beine kreisen und co., weil es in meinen augen keine leistungssteigerung für die typisch relevanten ipo-übungen bringt (da ist beine kreisen nunmal nicht dabei).
dabei berücksichtigst du allerdings nicht, was dieses beinekreisen mit sich bringt bzw. mit sich bringen kann: eine verbesserte flexibilität in der wirbelsäule, die möglichkeit engere wendungen schnell zu gehen, ein grösseres körperbewusstsein und verbesserte körperbeherrschung des hundes.
ein hund der im bereich der wirbelsäule gymnastiziert ist - was dieses beinekreisen mit sich bringt - kann im zweifel z. b. in der gruppe seinen körper anders in der zulaufenden 8 biegen und damit konstanter und harmonischer am bein des hundeführers in exakter position laufen.
auch in den winkeln, die im prüfungsschema zu laufen sind, kann sich das positiv auswirken.
rückwärtslaufen kann dazu dienen dem hund die korrekte position am bein bewusster zu machen durch abwechselndes vor- und rückwärtslaufen. auch das etwas, was sich dann in der prüfung positiv auswirken kann.
nickel,'index.php?page=Thread&postID=154990#post154990' schrieb:Was mich nachdenklich stimmt bezüglich der Entwicklung ist, dass es doch so manchen HF gibt, der lediglich in der Lage ist zu führen - nicht jedoch auszubilden!
Es wird ausschließlich Schritte, Bestätigung, Einwirkung, Winkel usw. usw. auf Anweisung eines "Könners" ausgeführt, jedoch in keiner Weise mal selbstständig oder aus eigenem Gefühl heraus gearbeitet.
Ist dann der Fachmann nicht da...kann man dann nicht trainieren...
ist das eine aktuelle entwicklung?
ich habe 1993 genau so im hundesport angefangen und meinen ersten hund im grunde "dumm" bis zur bh gebracht.
wirklich selbst ausgebildet - zunehmend eigenständiger ausgebildet - hab ich erst den nächsten hund.
es gibt hundeführer, die nie den schritt zum selbstständigen arbeiten machen. teils aus willen, teils aus mangelndem können - talent.
ich habe nicht den eindruck, daß das eine neue entwicklung ist.
lg l.
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nickel,'index.php?page=Thread&postID=154990#post154990' schrieb:Was mich nachdenklich stimmt bezüglich der Entwicklung ist, dass es doch so manchen HF gibt, der lediglich in der Lage ist zu führen - nicht jedoch auszubilden!
dem kann ich nur zustimmen !!!
das geht ja noch weiter, der hund wird den leuten mittlerweile auch ausgesucht, mit besten anlagen natürlich.....
Wenn dein Hund dein Flüstern respektiert DANN hat er verstanden !!!
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