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Anstoßen im Schudi nach Aus bei der Prüfung !
#41
dberensmann,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185191#post185191 schrieb:
deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185190#post185190 schrieb:Und deshalb nochmal meine Frage, woher du weißt WIE dieser Hund ausgebildet wurde?
Konzentriere Dich doch mal lieber auf das Thema.
Ich sehe das und ich lese aufmerksam.
Schwarze Stimme, weißer Finger, ......hast du eigentlich mal im RSV eine Schulung oder ein Seminar besucht??

Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185139#post185139 schrieb:Dann stößt sie mal wieder kurz an - Stimme schwarz lass das - alles gut für den Übungstag.

Ja, ich soll mich auf das Thema konzentrieren, und du fängst wieder gegen den RSV an, is klar...

Schwarze Stimme und weißer Finger ist doch nicht per se RSV, oder lobst du deinen Hund mit meckern, oder "strafst " du ihn mit Fistelstimme?
Zwei Worte, die mir im Leben alle Türen öffnen:

Drücken und Ziehen.
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#42
Ironie an- Schwarz und weiß sind doch gar keine Farben... Ironie aus.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#43
Hillu,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185193#post185193 schrieb:Absolut bin ich der Meinung das sie aus der gewohnten IPO Schiene raus muss - werde als erstes das Aus und Sitz anfangen - vielleicht lernt sie es ja doch noch zu bannen und dabei nicht an zu stoßen. Dabei kann Aus - Pack mit einfliessen und auch das rankommen - weggehen u.s.w.


Das Problem ist doch nicht der IPO Sport, sondern die Art der
Ausbildung.

Dberensmann hat recht: Trieb-Zwang-Trieb, irgendwelche erzwungenen
Farb-/Triebwechsel und strafende Helfer haben den Hund so kirre
gemacht, dass er konfus präventiv dem Helfer an die Wäsche geht.
Das Video und die Erläuterungen sind ganz typisch für eine
bestimmte Ausbildung. Deshalb ja auch seine pessimistische Prognose,
wenn sich die Ausbildung nicht grundsätzlich ändert.

Jetzt statt stehen sitzen, und statt bellen nur gucken, rankommen
und weggehen wäre doch nur Veränderung von ein paar
Äußerlichkeiten, aber keine Änderung des Wesens der Ausbildung.

Tinka hat recht, wenn er dem Hund wieder die Möglichkeit geben
will, ohne Angst vor unberechenbaren Korrekturen und angestachelten
Farb-/Triebwechseln seine Sicherheit zu finden gegenüber dem Helfer.
Über die konkrete Umsetzung, die nicht unbedingt abhängig ist von
bestimmten Zäunen, könnte man dann ja noch reden, wenn mal
schonungslos die Karten auf den Tisch gelegt würden (der Hund ist
doch nicht nur verbal vom Helfer gemaßregelt worden usw.).
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#44
deralex1979,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185195#post185195 schrieb:Schwarze Stimme und weißer Finger ist doch nicht per se RSV, oder lobst du deinen Hund mit meckern, oder "strafst " du ihn mit Fistelstimme?
Das Bild ist anscheinend zu groß für dich.
Ich bin nicht gegen des RSV, eher dafür. Aber ich bin gegen eine Ausbildung die Ergebnisse wie im Video produziert.

Ich kann nicht sagen in wie fern du für den RSV aktiv bist, vielleicht bist du ja bei der
nächsten LCC Woche dabei, dann kannst du life erleben welche Ideen dort vorgestellt werden.

Und nochmal, konzentriere dich lieber auf das hier dargestellte Problem. Ich habe mein Statement dazu abgegeben.
Das Thema ist durch mit dem Hund. Anstatt zu experimentieren rate ich dazu sich zu überlegen wie es soweit kommen konnte, um es beim nächsten mal besser zu machen.
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#45
Ich habe sowas auch schon über den Pfahl gemacht.
Aber trotzdem will ich erst sehen, was der Hund macht, wenn er da ganz alleine regeln darf...
Und ich möchte sehen, wo der Bereich ist, wo sich der Hund dann „Auszeiten“ nimmt, heißt, sein Auftreten verändert...

Insbesondere dann, wenn von mir als Figurant nicht viel Tamtam kommt...

Wenn es da bessere Formen gibt, die den Hund nicht durch Leinenaggression, Korrekturerinnerung oder Oppositionsreflex aktiviert, dann her damit.
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#46
Es gibt Ideen, aber ich habe immer mehr Zweifel, dass uns hier ein vollständiges Bild
ermöglicht wird. Das Video scheint bearbeitet zu sein (ist der Weg zur
Lauerstellung geschnitten?, plötzlich ist der LR neben dem Hund).
Was war da los?

Wurde der Hund auch im RSV trainiert? Was ist da ggf. gewesen?
Orientiert sich die HF an der im RSV von oben vorgegebenen Doktrin?
Die bisherige Antwort ist ausweichend.

Ein Hund, der schon im Versteck vom Helfer zur HF wegguckt, muss mehr als
Schimpfe mit dunkler Stimme erlebt haben.

Unter diesen Umständen kann man nur rätseln, aber nicht wirklich
einen konkreten Weg aufzeigen.
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#47
Hm....ich denke, wenn man die HF hier behandelt, als sässe sie auf einer Anklagebank, wird man sicher jeden anderen abschrecken, je seine Probleme in einem Forum anzusprechen und weniger zum umdenken anregen...damit ist ja dann auch keinem Hund geholfen.

Und wenn für die Hündin "der Drops gelutscht" ist, kann sie trotzdem von den Vorschlägen hier profitieren, denn ich denke, solange es nicht um Korrekturen geht, sondern sie einfach im Kleinen mal lernt, dass Zuarbeit Erfolg bringt, kann sie doch nur an Sicherheit und Stärke gewinnen, selbst wenn das in der Endkonsequenz nicht halten würde, bringt es im Zweifel mehr Freude im Training und Hillu lernt daraus umso mehr für die Zukunft.

Hier hat sich so ein überheblicher und negativer Ton breitgemacht, vielleicht war's auch schon immer so....konstruktiv ist irgendwie anders.
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#48
Jeder, der viel Erfahrung hat mit der „Reparatur“, hat sicher
schon erlebt, dass einem nicht die volle Wahrheit erzählt wurde. Das
fängt schon in der Fährte an, wo angeblich nie was gewesen ist, der
Hund aber plötzlich immer wieder verunsichert abbricht, sich legt,
zum HF läuft usw. Man kann doch nicht zügig helfen, wenn man
wichtige Fakten nicht kennt. Dann kann man nur ganz von vorne
beginnen den langen Weg und hoffen, dass sich der HF auch wenn er
alleine trainiert daran hält. Oft heißt es dann bald ganz typisch: Wir haben
schon alles versucht. Der konnte auch nicht helfen.
Aber das Wesentliche wurde ausgespart.

Die Themenerstellerin hat die bisherige Ausbildung nur
rechtfertigt und greift jetzt nur Lösungen auf, die das Heil im
stummen Sitzen, in einer längeren Pause usw. suchen. Rein mechanisch
also nach der Idee: wenn er sitzt und nicht bellt, stößt er
vielleicht auch nicht an, wenn er eine Pause hat, vergisst er
vielleicht. So eine Art Abstellen, von der sie ja auch immer wieder
spricht. Früher haben manche den Hund dann ins Platz gelegt vor dem
Helfer.

Die moderne SD Ausbildung aber stellt den Hund nicht ab.

Wo soll man da anfangen zu erklären, wenn die HF sich nicht
bereit erklärt, sich völlig von der alten Ausbildung abzuwenden?

Ich war anfangs sehr skeptisch, als Detlef sagte, da kann man
nichts mehr machen. Ich fand das voreilig. Vielleicht hat er interne
Einsichten und mehr Erfahrung. Von außen komme ich jetzt aber auch
zu dem Schluss.

Mit Anklagebank hat das alles nichts zu tun.
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#49
Wenn ich etwas gelernt habe, dann das, dass man den Hund nicht weiterbringt, wenn man ihn nur weiter mit seinen Schwächen konfrontiert.

Gleiches gilt auch für den Hundeführer, den man ins Bott holen muss, damit man im ganzen weiter kommt.

Es nützt nichts, wenn man diesen immer wieder mit seinen Versäumnissen konfrontiert oder ihn über seine Aussagen, weil er es doch scheinbar nicht besser weiß, ständig konfrontiert.

Auch hier gilt es doch, wie beim Hund auch, die Stärken zu finden um darüber die Schwächen zu bearbeiten.

Ich finde das so sehr demotivierend für den Themenersteller, der hier um Hilfe fragt.

Genau, wie dieser seinen Hund ganz anders sieht und Verhalten interpretiert, sieht derjenige auch seinen Weg anders, bedient sich ihm bekannter Ausdrücke.

Aber er will doch was verändern, weiß eben nicht, wie.

So wird das nie was, weder beim Hund, noch beim Hundeführer...

In Bezug auf Menschenführung finde ich das z.b. sehr antiquiert


Schön mal vor der eigenen Tür kehren...
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#50
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185203#post185203 schrieb:Es
nützt nichts, wenn man diesen immer wieder ... über seine
Aussagen... konfrontiert.


Aber da liegt doch der Hund begraben:

Zitat: was mich mürbe macht ist das wir beim üben wenig
korrigieren müssen weil meistens alles gut ist

gibt es eben manchmal Sachen die man so nicht wollte.

wenn keine Einwirkung kommt wird es dann immer stärker.

wenn keine Gegenwehr kommt wird das mitleidslos ausgenutzt.

beim Training brauchen wir fast nie Einwirkung

Beim üben reicht es sie beim ersten
Mal schon mit der Stimme ( meistens vom Helfer ) zu korrigieren

sie weiß das es nicht korrekt ist was
sie da treibt.

da ist sie aber sowas von
dickfellig

es ist Frechheit und Dominanz

bei Prüfungen tobt sie sich aus

Der Widerspruch zwischen Selbst- und
Fremdwahrnehmung durch das Video ist doch deutlich genug, wird aber
überhaupt nicht reflektiert. Deshalb bleibt es dann bei „so einen
Zaun haben wir leider nicht“ und rein mechanischen
Abstellpseudolösungen. Wie soll ohne Konfrontation und Einsicht mehr
rauskommen als Stückwerk, das bei der nächsten Prüfung wieder
zerfällt?

Aber vielleicht kannst du ja deinen
Ansatz, den ich gut finde, erfolgreicher ungestört vermitteln, wenn
ich mich mit meiner konfrontativen Art mal raushalte.
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