Colonia,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/27044-Ratlos/?postID=190274#post190274 schrieb:komme gerade vom TA und habe die Auswertung von Laboklin - der Junge hat auf dem Kehlkopf und den mandeln deutliche Listerien.
Mal zu Verdeutlichung, was da passiert ist, gebe ich mal einen kleinen Teil einer Recherche von Sportfreunden weiter:
...da hat sich dein Benno aber was ganz Seltenes eingefangen...hab eben mal in veterinärmedizinischen Publikationen rumgeschnüffelt - es gibt tatsächlich nur e i n en einzigen wissenschaftlich dokumentierten Fall von Mandelentzündung mit Listerien bei einem gesunden jungen Hund. Das war ein 2 Jahre alter finnischer Hound (Jagdbracke), der exakt die gleichen Symptome zeigte wie Benno - Niesen, geschwollene Lymphknoten und gerötete Mandeln und vor allem Verlust des Geruchssinns....
Veterinary Record 2004
Volltext auf Academia.edu
Laut TA war es ein Glücksfall, dass wir uns zur Zeit so intensiv mit der Differenzierungsarbeit beschäftigt haben und mir dadurch der Nasenausfall auffiel. Dieser Listerienstamm soll wohl die Blut/Hirnschranke überwinden können und dann zum Exitus führen.
Infektionsherde können sein: kontaminiertes Erdreich ( Mäusebauten ), kontaminierte Gülle auf Wiesen, Feldern, Wegrändern, Verunreinigungen im Futter usw.
An Hand meiner Trainingsaufzeichnungen und auch Wiegekontrolle kann ich fast sicher sagen, dass der Hund sich vermutlich Mitte Dez. 2020 infiziert hat, da dann Unsauberkeiten ungeklärter Ursache in der Arbeit, aber auch Gewichtsabnahme erfolgten.
Ich schreibe das für die Nasenarbeitsinteressierten.