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DenniK,'index.php?page=Thread&postID=144879#post144879' schrieb:Warum sollen ausgerechnet Nervengifte einen epigenetischen Einfluss auf Keimbahnzellen besitzen, der sich auf Nachkommen auswirkt?
Gegenfrage: Warum sollen ausgerechnet sie es nicht?
Bezüglich der Publikationen: Wenn Du im wissenschaftlichen Bereich arbeitest, dann weißt Du dass es dieses Forschungsgebiet erst seit ganz kurzer Zeit gibt. Pulikationen zu einzelnen Wirkstoffgruppen liegen demzufolge kaum vor. Eine Kollegin von mir hat sich intensiv in diese Materie eingearbeitet, da wir die genetischen "Ein- und Ausschalter" für Krankheitsdispositionen untersuchen. Was da an Teilaspekten zutage tritt läßt einen an manchen Dingen zweifeln. Inzwischen ist es all zu offensichtlich dass diese Schalter nicht immer nur durch die Gene, sondern auch durch Umwelteinflüsse betätigt werden.
Im übrigen reichen mir die direkten Einflüsse solcher Nervengifte auf den Organismus. Z.B. schon mal die Herzfrequenzen gemessen von Hunden, bevor sie erstmals mit solchen Sachen behandelt werden, und dann im Anschluss daran und in den nachfolgenden Monaten? Wenn man dabei bereits Effekte nachweisen kann, dann werde ich solche Produkte ohne einen wirklich zwingenden Grund nicht bei Hunden anwenden, die in die Zucht gehen. Weil, zusätzliche Effekte überhaupt nicht abzusehen (und auch gar nicht erforscht) sind.
Und zu den Arzneimitteltests für tiermedizinische Produkte: Wenn du "vom Fach" bist weißt Du doch was davon zu halten ist. Schon bei humanmedizinischen Präparaten ist der Einfluß auf das ungeborene Leben und Klein-/Kleinstkinder nur rudimentär erforscht. Und die Durchführung von Testreihen für tiermedizinische Präparate erwecken in vielen Fällen keineswegs mein Vertrauen. Allein schon aufgrund der Probantenzahl und/oder der Fragestellungen solcher Versuchsreihen. Von daher sagt mir der gesunde Menschenverstand: Was Du nicht wirkich brauchst an Medikamenten und Giftstoffen, das lass weg! D.h. solange ich mit anderen (ungefährlicheren) Methoden den selben Effekt erziele, wende ich persönlich so etwas nicht an.
Fakt ist: Wie reden im Falle solcher Ektoparasitenmittel nicht von irgendwelchen Bonbons, sondern von Nervengiften.
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Antje,'index.php?page=Thread&postID=144881#post144881' schrieb:Und zu den Arzneimitteltests für tiermedizinische Produkte: Wenn du "vom Fach" bist weißt Du doch was davon zu halten ist. Schon bei humanmedizinischen Präparaten ist der Einfluß auf das ungeborene Leben und Klein-/Kleinstkinder nur rudimentär erforscht. Und die Durchführung von Testreihen für tiermedizinische Präparate erwecken in vielen Fällen keineswegs mein Vertrauen. Allein schon aufgrund der Probantenzahl und/oder der Fragestellungen solcher Versuchsreihen. Von daher sagt mir der gesunde Menschenverstand: Was Du nicht wirkich brauchst an Medikamenten und Giftstoffen, das lass weg! D.h. solange ich mit anderen (ungefährlicheren) Methoden den selben Effekt erziele, wende ich persönlich so etwas nicht an.
Ja ich weis was davon zu halten ist: mehr als von irgendwelchen Hausmitteln oder "ich habe eine Bekannte, bei der das soooo toll geholfen hat" und wo es überhaupt keine wissenschaftlichen, objektiven Untersuchungen zur Wirksamkeit gibt, und damit häufig riskiert wird, dass ein Tier oder Mensch ernsthaft erkrankt (man denke an die Masernepidemie vor einigen Jahren, bei der Kinder ernsthafte Folgeschäden (geistige Behinderung) erleiden mussten, nur weil einige Eltern der völlig unhaltbaren Ansicht sind, dass Impfstoffe krank machen). Außerdem werden alle zugelassenen Arzneimittel überwacht. Wenn man Nebenwirkungen feststellt, dann sollte man diese unbedingt melden. Die meisten Zeckenmittel werden seit Jahrzehnten eingesetzt, da sollte ein Zusammenhang in Bezug auf negative Auswirkungen bei Zuchttieren mittlerweile nachweisbar sein.
Es sagt auch keiner, dass Du solche Mittel benutzen musst, aber unbewiesene Assoziationen zu negativen Auswirkungen herstellen und verbreiten und gegen solche Mittel hetzen muss man deswegen noch lange nicht.
vg,
Annemarie und Denni
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Hausmittel hin, Hausmittel her...
Laurinsäure vertreibt Zecken und ist unproblematisch. In Kokosfett ist sie zu einem erheblich höheren Anteil enthalten, als in zahlreichen Mitteln auf Laurinsäurebasis.
Welche Form der Vorsorge man nun betreibt, das hängt doch von Umgebung, Hund und persönlicher Haltung ab.
Einer meiner Hunde hat mit Skalibor massig Zecken, auch andere chemische Mittel wirken nur sehr kurz. Ich schätze, es liegt an seiner extrem trockenen Haut. Die Verteilung und die Speicherung des Wirkstoffes scheint das Problem zu sein. Kokosfett oder Palmöl ist für ihn eine tolle Alternative, die besser wirkt.
Die Hündin dagegen trägt das Halsband, weil es bei ihr bessere Ergebnisse erzielt.
Ein Jahr lang habe ich recht viel Vitamin K1 zugefüttert, das gab es auch ohne Schutz keine Zeckenproblematik. Aber lag das an der Zeckenpopulation dieses einen Jahres oder am Vitamin?
Grüßle
ursus
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Ich kann mich im Deutsch nicht so gut ausdrucken leider aber bin der gleiche meinung als Dennik.
Ich habe vor allem viel praxis erfahrung als TA helferin und habe da viele leute gesehen die auch die meinung waren dass Flohmittel, zeckenmitten, Wurmkuren usw. nur gift ist. Haben deswegen die Hausmittel angewendet was jahre gut gehen kann aber auch sehr oft völlig daneben geht.
Auch wenn mann logisch daruber nachdenkt, wass ist schlimmer, dass gift drauf war die meisten Hunde kein Probleme haben oder gerade die eine Zecke begegnen und dein Hund an Ehrlichiose verlieren. Dann auf einmal sieht mann die Leute sich richtig erschrecken. Hatte ich mal......
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DenniK,'index.php?page=Thread&postID=144888#post144888' schrieb:Ja ich weis was davon zu halten ist: mehr als von irgendwelchen Hausmitteln oder "ich habe eine Bekannte, bei der das soooo toll geholfen hat" und wo es überhaupt keine wissenschaftlichen, objektiven Untersuchungen zur Wirksamkeit gibt, und damit häufig riskiert wird, dass ein Tier oder Mensch ernsthaft erkrankt
Wegen mir dürfen Du bzw. Deine Hunde in dem Zeugs baden. Auf meine Hunde kommt es trotzdem nicht drauf. Nicht solange andere Maßnahmen bei ihnen genau so gut helfen wie die Gitfvariante. Auch wenn Du Dir ihre Wirksamkeit nicht erklären kannst.
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Draco,'index.php?page=Thread&postID=144905#post144905' schrieb:Ich habe vor allem viel praxis erfahrung als TA helferin und habe da viele leute gesehen die auch die meinung waren dass Flohmittel, zeckenmitten, Wurmkuren usw. nur gift ist. Haben deswegen die Hausmittel angewendet was jahre gut gehen kann aber auch sehr oft völlig daneben geht.
Dazu muss man ehrlicherweise aber auch anmerken dass auch die Geschichte mit den Zeckenmitteln, Impfungen oder Wurmkuren "völlig daneben gehen" kann. Ich habe in meinem Leben schon manchen Hund kennen gelernt der auf Zeckenmittel oder Impfungen z.B. mit epileptischen Anfällen reagiert hat oder dessen Darmflora durch Wurmkuren völlig zerstört wurde. Und mehrere dieser Hunde haben das nicht überlebt.
Von daher wäge ich ab was meine Hunde an Wurmkuren, Impfungen und anderen Medikamenten wirklich brauchen (und dabei verlasse ich ich mich u.a. darauf was wissenschaftlich belegbar ist, was z.B. im Falle von Impfungen keineswegs dem entspricht was in Tierarztpraxen häufig praktiziert wird), und dort wo ich den selben Effekt mit anderen Maßnahmen erreichen kann verzichte ich auf die "Giftvariante". Das ist mein Weg. Jeder andere kann seinen Weg gehen.
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Gehört habe ich sicherlich davon aber in der Praxis in al die Jahren nicht erfahren bis auf 1 Hund die auf eine Impfung reagiert hat. Aber wie sich später herausstelte auch nicht fit war in dem moment und dass kann mann als TA auch nicht immer wissen wenn die Besitzer nichts sagen.
Und dass wird oft vergessen. Hund ist nicht fit bei eine Impfung. Hund wird krank. Impfung war schuld. usw.
Gestern jemand die sein Hund mit magen und darmprobleme entwurmen wollte. Wenn mann pech hat danach noch mehr probleme und die wurmkuren haben es getan. Aber der vorgeschichte wird oft vergessen zu erzählen.
Und so wird oft viel rumerzälht und geht es immer weiter und weiter.
Und dass finde ich einfach schade.
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Liebe Draco,
ich halte mich an das was ich bisher selbst erlebt habe im Leben. Und das wären in meinem Fall beinahe schwerwiegende körperliche Beeinträchtigungen und Organschäden gewesen, wenn meine Mutter sich vor 50 Jahren nicht vehemment gegen die damals allgemein gängige Lehrmeinung gestellt hätte. Bei uns in der Familie ist das (zu meinem Glück) eine Art Familienkrankheit, dass wir das, was uns die Pharmaindustrie über die Ärzte verkaufen will , sehr genau hinterfragen, und wir unsere Augen aufmachen und die zur Verfügung stehenden Hintergrundinformationen nutzen. Dafür ist der Durchschnittsbürger leider zu faul. 99% lesen ja noch nicht mal die Beipackzettel der Impfungen, die ihnen selbst oder ihren Haustieren verabreicht werden. Geschweige denn mal eine wissenschaftliche Publikation zu diesen Themen. Fast 100% der Informationen zu solchen Themen basiert auf der Werbung der Pharmaindustrie. Übrigens auch bei vielen Tierärzten...
Und zu den angeblich so kranken Hunden, die geimpft werden: Warum hat der Gesetzgeber vor eine Impfung eine Allgemeinuntersuchung gesetzt, die jede Krankenkasse und jeder Tierhalter zahlen muss? Aus dem realen Leben heraus weiss ich natürlich dass diese Untersuchung meist ihren Namen nicht verdient (bezahlt wird sie trotzdem). Aber rein theoretisch gesehen dürfte es einem Tierarzt nicht passieren dass er ein krankes Tier impft.
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Unter ein algemeinuntersuchung verstehe ich. Kontrolle herz, Lunge, temperatur und Ohren. Viel mehr lassen die meiste Leute nicht zu wegen die kosten. Aber wenn dass Tier seit 2 Tagen ab und zu mal bricht wird zum beispiel nicht erwähnt oder nicht fressen wollte. Und dass passiert ofters.
Selber lese ich immer beipacksetteln und weiss ich genau was in oder auf meine Tiere geht und wenn es nicht notwendig ist dann wird dass auch nicht gemacht aber ich habe zuviel gesehen wass wurmer, Zecken und Krankheiten durch nicht Impfen angeht und dass will ich nicht riskieren. Wurde es mich selber nicht verzeihen wenn ich es verhindern kann.
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Kann mir hier jemand sagen, wie ich eine tragende bzw. laktierende Hündin gegen Zecken schützen kann? Meine tragen sonst auch Scalibor (Zeckenbefall bei uns im Moor leider extrem). Wie ist das mit dem Kokosöl??? Füttern oder aufs Fell?
Gruß Picci
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