05-07-2011, 07:07
Hm, das Ganze klingt für mich nach dem Erkrankungsbild, dass die Tierklinik bei meiner Hündin damals als degenerative Myopathie diagnostizierte. Ich hatte damals einen Thread dazu eröffnet, der hier nachzulesen ist:
http://www.leistungshundeforum.de/index.php?page=Thread&threadID=5343&highlight=Myopathie
Die Symptome sind identisch. Ich habe jedoch keine Ahnung, ob es sich um die selbe Erkrankung handelt. Meine Ärzte sprachen damals davon, dass es dadurch entsteht, dass die Nerven geschädigt sind. Sie senden dauerhaft den "Befehl" an die Hinterhandmuskulatur, sich anzuspannen. Der so ständig kontraktierte Muskel verkürzt auf Dauer. Der Hund kann somit seine Hinterläufe nicht mehr normal ausgreifend nach vorne setzen, sondern dreht sie ein. Dadurch entseht ein eieriger Gang, bei dem viele beim bloßen Hinsehen erst vermuten, der Hund hätte eine kaputte Hüfte.
Diagnostiziert wurde -nachdem andere Ursachen wie Hüfte, Rücken etc. ausgeschlossen waren- die Erkrankung letztendlich auch durch eine versierte Tierärztin, die sich mit dem Griff an die Hinterhandmuskulatur absicherte. Ihren Worten nach ist dies dann eindeutig -auch ich konnte die vergrößerten, steinharten Muskeln spüren.
Sie berichtete weiterhin, dass das Krankheitsbild
1. eine starke genetische Komponente besitzt (käme hin, ein Wurfbruder meiner Hündin hatte dieselbe Erkrankung),
2. es keine Heilmöglichkeit gibt-sie riet von einer Operation ab und
3. dass es ihres Wissens hauptsächlich bei sportlich geführten Hunden auftritt.
Ich hatte daher damals hier im Forum nachgefragt, wer ähnliche Erfahrungen besitzt. Viel Resonanz kam nicht, aber mittlerweile sind mir in meiner Umgebung zwei weitere Hunde bekannt, die daran erkrankten.
Einziger Trost: die Erkrankung scheint in der Tat nicht schmerzhaft für den Hund zu sein. Dies sagte mir damsls die Tierärztin und ich hatte auch den Eindruck, dass meine Hündin keine Schmerzen hatte.
Gruß
Petra
http://www.leistungshundeforum.de/index.php?page=Thread&threadID=5343&highlight=Myopathie
Die Symptome sind identisch. Ich habe jedoch keine Ahnung, ob es sich um die selbe Erkrankung handelt. Meine Ärzte sprachen damals davon, dass es dadurch entsteht, dass die Nerven geschädigt sind. Sie senden dauerhaft den "Befehl" an die Hinterhandmuskulatur, sich anzuspannen. Der so ständig kontraktierte Muskel verkürzt auf Dauer. Der Hund kann somit seine Hinterläufe nicht mehr normal ausgreifend nach vorne setzen, sondern dreht sie ein. Dadurch entseht ein eieriger Gang, bei dem viele beim bloßen Hinsehen erst vermuten, der Hund hätte eine kaputte Hüfte.
Diagnostiziert wurde -nachdem andere Ursachen wie Hüfte, Rücken etc. ausgeschlossen waren- die Erkrankung letztendlich auch durch eine versierte Tierärztin, die sich mit dem Griff an die Hinterhandmuskulatur absicherte. Ihren Worten nach ist dies dann eindeutig -auch ich konnte die vergrößerten, steinharten Muskeln spüren.
Sie berichtete weiterhin, dass das Krankheitsbild
1. eine starke genetische Komponente besitzt (käme hin, ein Wurfbruder meiner Hündin hatte dieselbe Erkrankung),
2. es keine Heilmöglichkeit gibt-sie riet von einer Operation ab und
3. dass es ihres Wissens hauptsächlich bei sportlich geführten Hunden auftritt.
Ich hatte daher damals hier im Forum nachgefragt, wer ähnliche Erfahrungen besitzt. Viel Resonanz kam nicht, aber mittlerweile sind mir in meiner Umgebung zwei weitere Hunde bekannt, die daran erkrankten.
Einziger Trost: die Erkrankung scheint in der Tat nicht schmerzhaft für den Hund zu sein. Dies sagte mir damsls die Tierärztin und ich hatte auch den Eindruck, dass meine Hündin keine Schmerzen hatte.
Gruß
Petra


