04-04-2011, 16:04
honig,'index.php?page=Thread&postID=112068#post112068' schrieb:Ich hab bisher 2 Hunde zum TA geschickt, weil mir die Rutenhaltung aufgefallen war. Die Hunde hatten ansonsten absolut keine Beschwerden, auch keine Störungen im Bewegungsablauf. Bei einem wurde CES diagnostiziert, bei dem anderen ein verschobener Wirbel. Wenn selbst ein Laie wie ich erkennt, dass da was nicht ok ist (und ich bin nu wirklich kein Fachmann, mir ist eben nur die merkwürdige Rutenhaltung aufgefallen), dann müßte doch ein Körmeister sowas erst recht sehen können, oder?Warum soll er denn,es wird doch nicht abgefragt.
Eine Stufenbildung ist ZB auf einem vernünftigen Röntgenbild von einem Facharzt sehr gut zu erkennen,und die kann schon mit 1 Jahr auftreten.
Mein Hund ist mit gut 3,5 Jahren gesprungen wie ein Weltmeister, hochweitsprung nach RSV standart in Contwig mindestens 10x,ohne ein erkennbares Zeichen.
Mit 4Jahren auf 3 Beinen und nach einnahmen vol Rymadyl ging wieder ne ganze Zeit,ohne das es besonders Auffällig war.
Die Druckempfindlichkeit ist allerdings geblieben.
Es geht mir ja auch gar nicht darum,auf Biegen und Brechen Konsequenzen zu ziehen,die sich vielleicht als unnütz erweisen,sondern einfach darum,das überhaupt was greifbares passiert.
Nach der jetzigen Situation haben operierte Hunde Zuchtverbot,Hunde ohne mit der gleichen Krankheit dürfen sich weiter vermehren.
Und keiner kann dem Besitzer vorwerfen,das er etwas falsches tut.
Die Käufer der Welpen haben halt Pech,obwohl es in Insiderkreisen bekannt ist,welche Linien oft von dieser Krakheit betroffen sind.
Zuchttiere mit offensichtlich rasiertem Fell können nicht gezwungen werden,eine Offenlegen der Behandlung zuzugeben,das alles sind Punkte,die erstmal tatsächlich helfen,etwas Licht und Transparenz in diese Problematik zu bringen.
Entscheidungen kann man dann treffen,wenn man ein Bild zu haben glaubt,aber irgendwann muß man doch mal ernsthaft anfangen damit und nicht immer darauf rumreiten,das alles so kompliziert ist.
Betroffene unde müssen registriert werden,notfalls mit Zwangsmaßnahmen,wenn sie in dre Zucht bleiben wollen.
Letztlich geht es doch um die Zuchttiere aus "Kör und Leistungszucht" und nicht aus Krankheitszucht,die bringen doch auch Geld rein,also,nicht der Struppi von Lieschen Müller,sondern der Hund,durch den die Rasse weiterleben soll.
Und das ist für mich kein Kavaliersdelikt.
LG Heinz
Das Hirn ist keine Seife - es wird nicht weniger, wenn man es benutzt!
(Hinweis: Die Signatur ist wie eine Visitenkarte: Sie dient der selbstdarstellenden Information über den Autor - nicht der Beurteilung des Lesers)
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