03-04-2011, 17:04
Aip,'index.php?page=Thread&postID=112041#post112041' schrieb:Einheitlicher Tenor an diesen Diskussionen war auch, dass Röntgenbilder nicht aussagekräftig genug sind, wenigstens nicht bei leichten Veränderungen. MRI kosten hier um die Euro 600.--.
Leichte Veränderungen sind doch aber auch nicht das PRoblem, oder?
Denn diese leichten Veränderungen können, zumindest bei älteren Hunden, durchaus auch erworben sein - meiner Meinung nach.
Es geht doch aber auch darum, dass operierte Hunde Zuchtverbot bekommen, nicht operierte, aber dennoch kranke dagegen nicht - das ist schon mal etwas, das unbedingt geändert werden muss.
Meiner Meinung nach sollte auch bei Körungen verstärkt auf Hunde mit evtl. symptomen geachtet werden - bei der Wiederankörung sind die Hunde mindestens 3 Jahre alt, das ist das Alter, in dem sportlich beanspruchte Hunde die ersten Symptome zeigen, sofern sie bereits entsprechend vorbelastet sind und es sich nicht um erworbene CES handelt. CES ist ja nicht nur unbedingt schmerzhaft, es kommt ja auch zu Lähmungserscheinungen, da kann man mit Schmerzmitteln nicht allzuviel vertuschen.
In dieser Diskussion gab es auch den Hinweis auf diesen Übergangswirbel - und den finde ich genauso wichtig. Man könnte beispielsweise Hunde mit Übergangswirbel, die anscheinend überproportional häufig an CES erkranken, soweit scheint ja der jetzige Wissenstand zu sein, schon mal komplett von der Zucht ausschließen. Dann wird die Weitervererbung einer solchen Anlage unterbunden und einen Übergangswirbel sieht man auf dem Röntgenbild wohl einwandfrei.
Ich weiß auch nicht so recht, wie man das Problem angehen soll, weil es immer wieder Züchter und Deckrüdenbesitzer gibt, die da mauern werden. Ganz wichtig fände ich auch Transparenz in der Zucht.
Meiner Meinung nach wird auch bei HD noch nicht genug getan, schlechte Befunde werden gar nicht erst eingereicht und bleiben somit ohne Folgen für den Zuchtwert - da würde ich mir auch Veränderung wünschen.
Grüße, Gaby

