09-09-2010, 11:09
Hallo Heinz,
Helmut Raiser hat als einer der ersten über die wahre Gesundheitsproblematik des DSH gesprochen. Als er viele Jahre später seinen eigenen Verein gründete, erfasste mich eine gewisse Euphorie. Sollte es einen Verein geben, der eine angemessene Gesundheits- und Leistungsselektion unter der riesigen DSH-Population betreibt? Weit gefehlt, von dem kranken Rücken ist in der ZO des RSV keine Rede mehr, kranke Hüften und Ellbogen sind weiterhin "noch zugelassen". Abgesehen von der Talentsichtung sehe ich keine Verbesserung. Wäre das anders gewesen, hätte ich jetzt wohl auch ein Kündigungsschreiben des SV im Briefkasten
Deshalb muss man das Übel an seiner Wurzel packen. Eine freiwillige Selbstkontrolle wie in der Filmwirtschaft wird es bei Züchtern und Deckrüdenbesitzern nur in Ausnahmefällen geben, also muss eine Änderung der Zuchtzulassungsvoraussetzungen her. Die erreichen wir nicht mit freiwilligen Datenbanken, sondern mit Anträgen aus allen Windrichtungen, bis denen der Schreibtisch überquillt. Eine Spondyloseuntersuchung wäre schon mal der Schritt in die richtige Richtung, denn ein Hund mit angeborener Verengung des Kreuzbeins oder Zwischenwirbel zeigt schnell dieses Symptom. Diese Untersuchung ist nicht teuer und die Auswertung relativ einfach, sodass diese Kosten deutlich geringer sind als die der HD oder ED.
Du findest dafür eher Mitstreiter als Leute, die ihre Zuchttiere freiwillig outen!
Zitat: Man diskutiert,ob man "noch zugelassen" abschaffen soll und über die Rückenprobleme sprich kein Mensch,das steh doch in keinem rationalen Verhältnis.
Helmut Raiser hat als einer der ersten über die wahre Gesundheitsproblematik des DSH gesprochen. Als er viele Jahre später seinen eigenen Verein gründete, erfasste mich eine gewisse Euphorie. Sollte es einen Verein geben, der eine angemessene Gesundheits- und Leistungsselektion unter der riesigen DSH-Population betreibt? Weit gefehlt, von dem kranken Rücken ist in der ZO des RSV keine Rede mehr, kranke Hüften und Ellbogen sind weiterhin "noch zugelassen". Abgesehen von der Talentsichtung sehe ich keine Verbesserung. Wäre das anders gewesen, hätte ich jetzt wohl auch ein Kündigungsschreiben des SV im Briefkasten
Deshalb muss man das Übel an seiner Wurzel packen. Eine freiwillige Selbstkontrolle wie in der Filmwirtschaft wird es bei Züchtern und Deckrüdenbesitzern nur in Ausnahmefällen geben, also muss eine Änderung der Zuchtzulassungsvoraussetzungen her. Die erreichen wir nicht mit freiwilligen Datenbanken, sondern mit Anträgen aus allen Windrichtungen, bis denen der Schreibtisch überquillt. Eine Spondyloseuntersuchung wäre schon mal der Schritt in die richtige Richtung, denn ein Hund mit angeborener Verengung des Kreuzbeins oder Zwischenwirbel zeigt schnell dieses Symptom. Diese Untersuchung ist nicht teuer und die Auswertung relativ einfach, sodass diese Kosten deutlich geringer sind als die der HD oder ED.
Du findest dafür eher Mitstreiter als Leute, die ihre Zuchttiere freiwillig outen!
Gruß, Taarna

