03-12-2006, 11:12
Wahrscheinlich stellt sich nach der gleichen Beschreibung doch jeder einen anderen Hund vor.
„Wenn sie dort den Helfer sieht flippt sie total aus - reagiert auf nichts mehr.“
Mein Ansatz geht aus von „reagiert auf nichts mehr“.
Das Futter soll nicht mit dem Helfer konkurrieren, sondern als Beruhiger für einen Hund, der auf nichts mehr reagiert, und als Verstärker für Tendenzen erwünschten Verhaltens dienen.
Natürlich könnte man auch ohne Futter versuchen, den Hund in eine aufnahmefähige Verfassung zu bringen: einfach solange warten, bis er vor Erschöpfung ruhiger wird.
Dann hat er aber nicht bewußt ein Alternativverhalten gelernt.
Völlig falsch finde ich, in einem ausgeflippten Zustand den Hund mit Stachelrucken zu traktieren. Das gibt nur noch eine Extraportion Adrenalin. Kerstin schreibt ja auch, daß der Hund mit Geschirr ansprechbarer ist.
Wenn der Hund ansprechbar ist, kann er lernen. Hat er dann das gewünschte Verhalten gelernt, kann man es auch mit unangenehmer Einwirkung abfordern. Das ist dann fair und für den Hund umsetzbar.
Man muß immer zwischen lernen und zeigen eines gelernten Verhaltens unterscheiden. Wer schon beim Lernen mit Stachelrucken arbeitet, behindert den maximalen Lernfortschritt. Es ist die Methode von Gestern, die aber, weil sie ja auch irgendwie funktioniert, immer noch angewendet wird auf Kosten des Hundes.
@ Kerstin,
die Pfahlarbeit kann ich dir in diesem Rahmen nicht wirklich operationalisiert nachvollziehbar erklären. Es gehört ein wirklich guter Helfer dazu, der den Hund lesen kann, und ein HF, der mit Körpersprache, Berührungen und Stimme seinem Hund Ruhe und Kraft vermittelt.
Vielleicht kann das ja jemand anders praktisch erklären.
„Wenn sie dort den Helfer sieht flippt sie total aus - reagiert auf nichts mehr.“
Mein Ansatz geht aus von „reagiert auf nichts mehr“.
Das Futter soll nicht mit dem Helfer konkurrieren, sondern als Beruhiger für einen Hund, der auf nichts mehr reagiert, und als Verstärker für Tendenzen erwünschten Verhaltens dienen.
Natürlich könnte man auch ohne Futter versuchen, den Hund in eine aufnahmefähige Verfassung zu bringen: einfach solange warten, bis er vor Erschöpfung ruhiger wird.
Dann hat er aber nicht bewußt ein Alternativverhalten gelernt.
Völlig falsch finde ich, in einem ausgeflippten Zustand den Hund mit Stachelrucken zu traktieren. Das gibt nur noch eine Extraportion Adrenalin. Kerstin schreibt ja auch, daß der Hund mit Geschirr ansprechbarer ist.
Wenn der Hund ansprechbar ist, kann er lernen. Hat er dann das gewünschte Verhalten gelernt, kann man es auch mit unangenehmer Einwirkung abfordern. Das ist dann fair und für den Hund umsetzbar.
Man muß immer zwischen lernen und zeigen eines gelernten Verhaltens unterscheiden. Wer schon beim Lernen mit Stachelrucken arbeitet, behindert den maximalen Lernfortschritt. Es ist die Methode von Gestern, die aber, weil sie ja auch irgendwie funktioniert, immer noch angewendet wird auf Kosten des Hundes.
@ Kerstin,
die Pfahlarbeit kann ich dir in diesem Rahmen nicht wirklich operationalisiert nachvollziehbar erklären. Es gehört ein wirklich guter Helfer dazu, der den Hund lesen kann, und ein HF, der mit Körpersprache, Berührungen und Stimme seinem Hund Ruhe und Kraft vermittelt.
Vielleicht kann das ja jemand anders praktisch erklären.
