30-11-2006, 20:11
Zitat:Dann setz mal einen pappsatten jagdpassionierten Hund ins Wildgehege. Er wird trotzdem jagen, weil nicht nur Hunger ihn motiviert, sondern auch hetzen, greifen und töten.
Weshalb ein nicht nur bezüglich des Bauchgefühls satter, sondern auch bezüglich seiner Jagdpassion satter Jagdhund in so einem Gehege nicht ungefragt jagen geht, er hat nämlich längst verstanden, wann er erfolgreich Beute machen kann und wann nicht....andernfalls müßte sich mein jagdlich ausgelasteter Hund bei Waldarbeiten in unbeobachteten Momenten eigenmächtig zur Jagd abseilen, tut er aber nicht (mehr), obwohl sowas nie sanktioniert wurde...es hatte nur nie positive Konsequenzen in Form von Beute, die gibt es ausschließlich wenn wir gemeinsam jagen.
Mal eine Frage an die Cracks: Kann man wirklich einen ungeeigneten Hund so gekonnt ausbilden, dass der ganz oben mitläuft? Muss dafür nicht auch der Helfer irgendwie "für den Hund" arbeiten? Die Frage stellt sich mir, da ich an einen Helfer aus meinem früheren Bekanntenkreis denken muss, der sich einen Spass draus machte auf irgendwelchen Feiern die dortigen Haushunde (egal ob VPG oder nicht) so mit den Augen zu fixieren, dass sie entweder irgendwann den Rückwärtsgang oder eben den Vorwärtsgang eingelegt haben (bei letzteren hat er regulär zur rechten Zeit aufgehört). Ich dachte bis dato, dass auf höheren Prüfungen nicht mehr für den Hund gearbeitet wird, sondern nur mental entsprechend starke Tiere bestehen...
salü
Anke

