28-11-2006, 19:11
Zitat:Original von Walter Schmidt
Gibt es unter den Hundeführern, egal ob erfahren oder Neuling, jemanden, der sich vorstellen kann, dass ein Hund auch einen eigenen Kopf hat?
Oh doch Walter, die gibt es! Habe sowas beim Rückentransport erlebt. Mein Ausbilder meinte, ich solle doch mal richtig einwirken! Als das seiner meinung nach nicht richtig fuktionierte (mir tat schon die Schulter weh vom einwirken) nahm er selbst die Leine. Nach dem 2. Leinenruck hat mein Hund ihn "strammstehen" lassen, danach haben wir mit 2 Leinen gearbeitet, für meinen Hund der pure Stress (dabei ohne jeden Schmerz) aber ich hatte nie wieder das Problem mit der Auflehnung beim Transport. Ohne diesen erfahrenen Ausbilder, der meinen Hund auch gut kannte, wäre die Ausbildung an dieser Stelle wohl in die Hose gegangen.
Gruß
Wieland
So, da ich innerhalb 60 min nicht 2x antworten darf, hier der Rest:
Von meinem Ausbilder habe ich gelernt, das ein Hund auch in allerhöchster Trieblage führbar bleiben muß, das diese Ausbildung ein wenig länger dauert und auch ein entsprechendes Umfeld voraussetzt (guten Helfer und guten 2. Mann(Frau) an der langen Leine). Ich favorisiere diese Ausbildung auch wenn ich nicht dieses perfekte Umfeld habe bzw. weit dafür fahren muß. Aber ich mache lieber 8 Wochen keinen SD als faule Kompromisse.
Je klarer das schwarz/weiß, je besser der Hund - meine Erfahrung!
Gruß
Wieland
Die Welt ist ein Scheißspiel - aber die Grafik ist geil!

