28-11-2006, 18:11
Hallo Walter,
jetzt versteh selbst ich den Zusammenhang!!
Dass die Hunde ständig „mit sich selbst“ in Konflikt sind ist ja vollkommen logisch, weil sie unbedingt an ihr Triebziel wollen und ständig auf die „Freigabe“ warten. Was ich weiter oben meinte, ist, ob man den Hunden durch ganz klare Schwarz/Weiß-Bilder (Du darfst Beißen, weil = P+ ODER gehört zum Ablauf, Du darfst JETZT nicht beißen, weil = P- ODER gehört zum Ablauf) weitere Konflikte und etliche Einwirkungen und Korrekturen ersparen kann.
Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund in allen Situationen mit langer Leine abgesichert ist und sich nicht selbst bestätigen kann. Die Leine bedeutet Zwang, bedeutet aber nicht Korrektur, da ich den Hund damit ja ausschließlich von seinem Triebziel fernhalte, korrigieren soll er sich gefälligst selbst.
Für mich stellt sich jetzt einfach die Frage (die Du z.B. mit Nein beantwortest): ist ein Hund bei entsprechendem Aufbau und der entsprechenden Konditionierung AUCH im SD in der Lage „zu denken“, d.h. sein Verhalten selbstständig zu verändern und zu korrigieren, wie es z.B. beim Clickersystem für die reine UO ohne Zweifel funktioniert. Bzw. noch anders gefragt: was sind die unabdingbaren Voraussetzungen, damit ein Hund im SD überhaupt „mitdenken“ kann: wenig Trieb? Entsprechende Lernerfahrungen z.B. in der UO?
Und nochmal anders gefragt: was veranlasst Leute wie Balabanov (der ja auch noch recht erfolgreich ist) und andere Bücher zu schreiben und Seminare zu geben, wenn P+/P- nicht funktioniert? Und damit die Diskussion etwas einfacher und nicht ganz so kontrovers bleibt: in der Lernphase, d.h. bis der Hund es x-Mal fehlerfrei gemacht hat.
Gruß
Anke
jetzt versteh selbst ich den Zusammenhang!!
Dass die Hunde ständig „mit sich selbst“ in Konflikt sind ist ja vollkommen logisch, weil sie unbedingt an ihr Triebziel wollen und ständig auf die „Freigabe“ warten. Was ich weiter oben meinte, ist, ob man den Hunden durch ganz klare Schwarz/Weiß-Bilder (Du darfst Beißen, weil = P+ ODER gehört zum Ablauf, Du darfst JETZT nicht beißen, weil = P- ODER gehört zum Ablauf) weitere Konflikte und etliche Einwirkungen und Korrekturen ersparen kann.
Voraussetzung ist natürlich, dass der Hund in allen Situationen mit langer Leine abgesichert ist und sich nicht selbst bestätigen kann. Die Leine bedeutet Zwang, bedeutet aber nicht Korrektur, da ich den Hund damit ja ausschließlich von seinem Triebziel fernhalte, korrigieren soll er sich gefälligst selbst.
Für mich stellt sich jetzt einfach die Frage (die Du z.B. mit Nein beantwortest): ist ein Hund bei entsprechendem Aufbau und der entsprechenden Konditionierung AUCH im SD in der Lage „zu denken“, d.h. sein Verhalten selbstständig zu verändern und zu korrigieren, wie es z.B. beim Clickersystem für die reine UO ohne Zweifel funktioniert. Bzw. noch anders gefragt: was sind die unabdingbaren Voraussetzungen, damit ein Hund im SD überhaupt „mitdenken“ kann: wenig Trieb? Entsprechende Lernerfahrungen z.B. in der UO?
Und nochmal anders gefragt: was veranlasst Leute wie Balabanov (der ja auch noch recht erfolgreich ist) und andere Bücher zu schreiben und Seminare zu geben, wenn P+/P- nicht funktioniert? Und damit die Diskussion etwas einfacher und nicht ganz so kontrovers bleibt: in der Lernphase, d.h. bis der Hund es x-Mal fehlerfrei gemacht hat.
Gruß
Anke

