11-12-2009, 09:12
so und hier nochmal und zum letzen mal meinen Senf :
Auslandstierschutz ist durchaus sinnvoll, wenn es verantwortungsvoll geschieht. Es sollten natürlich nicht wahllos irgendwelche Tiere nach Deutschland geschafft werden.
es sollte sichergestellt werden, dass die Tiere keine ansteckenden Krankheiten haben
nur Tiere, die bereits ein Zuhause haben, oder sehr gute Vermittlungschancen, sollten importiert werden
vor Ort im Ausland sollte die Tierschutzorganisation Kastrationsaktionen durchführen und die Lokalbevölkerung im Bezug auf Kastration usw. aufklären
Ja, es gibt hier genügend Tiere. Das bedeutet aber nicht, dass ich vor dem Tierelend im Ausland die Augen verschließen darf. Die Tiere in den hiesigen Tierheimen sind immerhin nicht vom Tode bedroht. Auch ist hierzulande die Einstellung zu Tieren bei den meisten etwas "aufgeklärter", während man in Ländern Ost- und Südeuropas vielfach Sprüche wie "Tiere können doch keine Schmerzen empfinden" usw. hört. Der Spruch "wir haben doch in D genug Tierelend" ist ungefähr genau so sinvoll wie "spendet nicht für die hungernden Kinder in Afrika, hier in D gibt es auch Armut".
und noch was :
die Vermittlungsgebühren decken im bestem Fall gerade mal die Impfkosten plus verbrauchten Unterhalt. Wer glaubt das dieses Geld anderen Tieren für Futter und Unterkunft zugute kommt irrt gewaltig. Nicht umsonst kämpfen all diese Organisationen ums überleben und sammeln Spenden. Sterilisation/Kastration, Impfungen , Futter und Unterbringung bis zur Vernmittlung kosten mehr als das was als Schutzgebühr genommen werden kann. (230 Euro)
Wüde man diese Schützgebühr den realen Kosten anpassen würden die Tiere gar nicht vermittelt werden können da man dann eine Summe ausgeben müsste die sich mit den Kosten für ein Zuchttier decken würden.
Gerade bei Hunden gibt es in deutschen Tierheimen zum Großteil große Hunde oder sogenannte Kampfhunde. Diese kann und/oder will nicht jeder halten, der sich für einen Hund aus dem Tierheim interessiert. Warum also nicht einen netten kleinen Spanier oder Ungarn? Der nimmt garantiert keinem Stafford aus D den Platz weg, sondern schmälert höchstens das Einkommen eines Kofferaumzüchters, zu dem die Leute sonst gehen würden, wenn sie nicht bereit sind, für einen verantwortungsvoll gezogenen Welpen zu zahlen.
Weiterhin ist es so, dass nicht wenige Tierschutzorganisationen sich durch die Vermittlungsgebühren der leicht zu vermittelnden Ausländer ein "Einkommen" schaffen, welches das durchfüttern der nahezu unvermittelbaren alten, schwarzen oder vom Landeshundegesetz betroffenen Tiere überhaupt erst ermöglicht.
Wenn ich übrigens einen unbegrenzten Geldkoffer für diesen Zweck hätte, würde ich die Regierung des Landes "bestechen" (bzw. Lobbyarbeit betreiben), damit ein Tierschutzgesetz erlassen und straff durchgesetzt wird, welches meine Ziele verwirklicht (Populationskontrolle, Zwang zur artgerechten Haltung, Verbot der Tötung, usw.). Dann könnte man auch im Land wieder vermitteln, was derzeit kaum möglich ist. Selbst in Deutschland kann man nicht überallhin vermitteln, in vielen ländlichen Gebieten ist Kettenhaltung an der Tagesordnung.
Auslandstierschutz ist durchaus sinnvoll, wenn es verantwortungsvoll geschieht. Es sollten natürlich nicht wahllos irgendwelche Tiere nach Deutschland geschafft werden.
es sollte sichergestellt werden, dass die Tiere keine ansteckenden Krankheiten haben
nur Tiere, die bereits ein Zuhause haben, oder sehr gute Vermittlungschancen, sollten importiert werden
vor Ort im Ausland sollte die Tierschutzorganisation Kastrationsaktionen durchführen und die Lokalbevölkerung im Bezug auf Kastration usw. aufklären
Ja, es gibt hier genügend Tiere. Das bedeutet aber nicht, dass ich vor dem Tierelend im Ausland die Augen verschließen darf. Die Tiere in den hiesigen Tierheimen sind immerhin nicht vom Tode bedroht. Auch ist hierzulande die Einstellung zu Tieren bei den meisten etwas "aufgeklärter", während man in Ländern Ost- und Südeuropas vielfach Sprüche wie "Tiere können doch keine Schmerzen empfinden" usw. hört. Der Spruch "wir haben doch in D genug Tierelend" ist ungefähr genau so sinvoll wie "spendet nicht für die hungernden Kinder in Afrika, hier in D gibt es auch Armut".
und noch was :
die Vermittlungsgebühren decken im bestem Fall gerade mal die Impfkosten plus verbrauchten Unterhalt. Wer glaubt das dieses Geld anderen Tieren für Futter und Unterkunft zugute kommt irrt gewaltig. Nicht umsonst kämpfen all diese Organisationen ums überleben und sammeln Spenden. Sterilisation/Kastration, Impfungen , Futter und Unterbringung bis zur Vernmittlung kosten mehr als das was als Schutzgebühr genommen werden kann. (230 Euro)
Wüde man diese Schützgebühr den realen Kosten anpassen würden die Tiere gar nicht vermittelt werden können da man dann eine Summe ausgeben müsste die sich mit den Kosten für ein Zuchttier decken würden.
Gerade bei Hunden gibt es in deutschen Tierheimen zum Großteil große Hunde oder sogenannte Kampfhunde. Diese kann und/oder will nicht jeder halten, der sich für einen Hund aus dem Tierheim interessiert. Warum also nicht einen netten kleinen Spanier oder Ungarn? Der nimmt garantiert keinem Stafford aus D den Platz weg, sondern schmälert höchstens das Einkommen eines Kofferaumzüchters, zu dem die Leute sonst gehen würden, wenn sie nicht bereit sind, für einen verantwortungsvoll gezogenen Welpen zu zahlen.
Weiterhin ist es so, dass nicht wenige Tierschutzorganisationen sich durch die Vermittlungsgebühren der leicht zu vermittelnden Ausländer ein "Einkommen" schaffen, welches das durchfüttern der nahezu unvermittelbaren alten, schwarzen oder vom Landeshundegesetz betroffenen Tiere überhaupt erst ermöglicht.
Wenn ich übrigens einen unbegrenzten Geldkoffer für diesen Zweck hätte, würde ich die Regierung des Landes "bestechen" (bzw. Lobbyarbeit betreiben), damit ein Tierschutzgesetz erlassen und straff durchgesetzt wird, welches meine Ziele verwirklicht (Populationskontrolle, Zwang zur artgerechten Haltung, Verbot der Tötung, usw.). Dann könnte man auch im Land wieder vermitteln, was derzeit kaum möglich ist. Selbst in Deutschland kann man nicht überallhin vermitteln, in vielen ländlichen Gebieten ist Kettenhaltung an der Tagesordnung.
