26-11-2009, 20:11
lusna,index.php?page=Thread&postID=80264#post80264' schrieb:Ich selber habe es als Clicker-Anfänger erlebt, wie mein mit einer Kombination aus Motivation und Korrektur ausgebildeter Hund begeistert shapen konnte mit einer Könnerin am Clicker - und wenn ich den Clicker in der Hand hatte, sofort in Stress kam und schließlich einfror. Und das lag eindeutig NUR an mir - und in keinsterweise an der Methode.
Du bist da vielleicht auf der richtigen Spur.
Stell dir vor ein Hund mit Korrekturerfahrung in der Lernphase. Das wirkt immer ungünstig auf das Lernverhalten und auf das Vertrauensverhältnis.
Und dann soll der Hund plötzlich aktiv und frei Verhalten im shaping anbieten.
Das ist wie mit einem strengen Korrekturvater, der einen Kurs in moderner Erziehung besucht hat, und seinem Kind dann sagt: mach mal, sei locker, frei und kreativ mutig. Tu einfach mal was. Das Kind wird sich hüten, weil es könnte ja ein unerwünschtes Verhalten zeigen.
Wenn ein Korrekturhund gelernt hat, und das geht sehr schnell, dass im Zweifel nichts tun die beste Lösung ist (du nennst es einfrieren), um sich vor Korrekturen zu schützen, dann kann er kein neues Verhalten anbieten.
Kommt jetzt ein anderer nicht so negativ besetzter Ausbilder und clickert geschickt auch kleinste Ansätze von Verhalten (deine Könnerin), dann kann auch ein Korrekturhund wieder Vertrauen und Selbstbewusstsein aufbauen.
