19-09-2009, 09:09
Trine,index.php?page=Thread&postID=76648#post76648' schrieb:Hallo,der hund hat nicht das klettern gelernt, sondern einfach das überwinden von einem hinderniss. das klettern in technik ist nicht konditioniert und abgesichert, das holz sogar noch eine bestätigung für den freisprung. klettert der hund denn, wenn das bringsel sichtbar 5 meter hinter der kletterwand liegt, bzw. wenn du es wie beim bringen vorher dann rüber wirfst? wenn nicht, wie soll das dann mit dem holz funktionieren?!
wer hat praktische Tipps, wie man dem Hund am besten das Klettern über die Schrägwand beibringt ?
Speziell in dem Fall, bei dem der Hund OHNE Bringholz klettert, MIT Bringholz jedoch zu 90% springt.........
wahrscheinlich handelt es sich jetzt schon um eine umkonditionierung.
ich persönlich würde hier rein nochmal dem hund bewußt machen, daß das erreichen der untersten "sprosse" lohnenswert ist. und dies dann mit einer bestätigung, die zu anfang auf, später dann hinter der hürde erfolgt. diese erfolgt aber nur, wenn der hund auch die unterste sprosse erreicht. sollte er dies umgehen oder übergehen wollen, so gibs einen abbruch und neuaufbau. der hund muß erkennen, daß nur das erreichen der untersten sprosse zur bestätigung, später dann auch zum holz führt.
m.m. nach wird ein zurückhalten oder einbremsen über eine leine nicht viel bewirken, wie auch nicht das enge legen des holzes an die a-wand. in beiden fällen wird der hund entweder verunsichert oder aber arbeitet gegen an, und beim engen legen des holzes an die wand umgeht man das eigendliche problem und löst es nicht. hier geht es alleine um eine bestimmte technik des kletterns abwärts. eine leine sollte hier nur zur absicherung dienen, damit der hund die bestätigung nicht im unerwünschten verhalten, hier das freispringen, erreichen kann.
gruß reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

