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Teilarthodese (Versteifung) des Tarsalgelenks (hinteres Sprunggelenk)
#3
Gislinde Deters,index.php?page=Thread&postID=73117#post73117' schrieb:Fällt jemandem was dazu ein? Heilungsverlauf und Wiedereinstieg in den Hundesport würde mich sehr interessieren; im Internet ist nicht wirklich was darüber zu finden.

In der Tierklinik sprach man von sehr guten Prognosen; hoffentlich stimmt das , meine Hündin ist erst 3 Jahre alt!

Grüsse aus Georgsdorf
Hallo,

Mein damals 2,5 Jahre alter Rottweiler hat sich vom Grundstück selbstständig gemacht und ist vor meinem Haus von einem Auto angefahren worden. Der herbeigerufene Tierarzt hat die Hinterhand mit einem Stützverband und medikamentös versorgt.
Die Röntgenuntersuchung in einer Spezialklinik nähe Koblenz (Hör-Grenzhausen) hat ergeben, dass das Gelenk im inneren total zerstört war. Es gab 3 Alternativen und zwar Amputation, Versteifung oder Einschläfern.
Ich habe mich nach der Beratung für das Versteifen des hinteren Sprunggelenkes entschieden. Die nicht ganz billige OP inkl. Nachsorge war recht aufwändig. Das Gelenk wurde mit aus dem Oberschenkel entnommenen Knochenmark "verspritzt" (sorry für die nichtfachliche Schilderung) und mit einer Schiene verschraubt, also steif gelegt und bandagiert. Dieser Stützverband musste regelmäßig erneuert werden. Auch wurde nach einer Zeit eine Verlaufsuntersuchung (Röntgen) durchgeführt. Nach der problemlosen Abheilung begann für mich der schwierigste Teil, nämlich die im Kopf programmierte Schonhaltung der Hinterhand zu überwinden. Nachdem die Tierärztin mir versichert hatte, dass der Hund schmerzfrei sein muss, habe ich zu einer List gegriffen und die gesunde Hinterhand bandagiert, um ihn zu bewegen, die operierte Hinterhand vorsichtig zu zu belasten. Dies erfordert viel Geduld. Nach weiteren 3 Monate täglichem Training konnte der Hund fast "humpelfrei" laufen. Mit der Zeit hat er gelernt, diese Behinderung durch das versteifte Sprunggelenk auf eine andere Motorik umzulegen, so dass nach einiger Zeit keine Beeinträchtigung mehr zu sehen war. Der Hund ist beim Spiel genau so gelaufen wie ein gesunder Hund. Man konnte nichts mehr erkennen. Die Schiene ist nicht mehr entfernt worden und de Rotti ist mit 10 Jahren wegen Krebs erlöst worden. Natürlich ist er nach dem Unfall aus dem Leistungssport genommen worden.
Ich würde die Behandlung jederzeit wieder machen lassen.
Bei Bedarf kann ich die Klinik und die Ärztin genau benennen.

freundliche Grüße
Iwan1
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... mindestens 1 IQ mehr zu haben als sein Hund, erleichtert die Hundeausbildung ungemein... [Bild: smilie_happy_288.gif] (Zitat: weiß nicht, aber wahr...)
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Nachrichten in diesem Thema
[Kein Betreff] - von Herbie - 24-07-2009, 22:07
RE: Teilarthodese (Versteifung) des Tarsalgelenks (hinteres Sprunggelenk) - von Iwan1 - 25-07-2009, 17:07
[Kein Betreff] - von Gislinde Deters - 26-07-2009, 13:07
[Kein Betreff] - von Iwan1 - 26-07-2009, 18:07
[Kein Betreff] - von Gislinde Deters - 26-07-2009, 20:07
[Kein Betreff] - von Gerlinde - 26-07-2009, 23:07
[Kein Betreff] - von tinka - 27-07-2009, 07:07
[Kein Betreff] - von Gislinde Deters - 27-07-2009, 08:07
[Kein Betreff] - von tinka - 27-07-2009, 09:07
[Kein Betreff] - von tuppes - 27-07-2009, 09:07
[Kein Betreff] - von Gislinde Deters - 27-07-2009, 12:07
[Kein Betreff] - von Gerlinde - 27-07-2009, 14:07
[Kein Betreff] - von tinka - 14-01-2010, 12:01
[Kein Betreff] - von DasGaby - 15-01-2010, 12:01
Licht am Ende des Tunnels - von Gislinde Deters - 23-02-2010, 21:02
[Kein Betreff] - von sabess - 23-02-2010, 23:02
RE: Licht am Ende des Tunnels - von tinka - 24-02-2010, 01:02
[Kein Betreff] - von sammy - 24-02-2010, 09:02
[Kein Betreff] - von Gislinde Deters - 24-02-2010, 15:02
[Kein Betreff] - von Gislinde Deters - 24-02-2010, 16:02

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