13-11-2006, 17:11
Damit es nicht zu weiteren Mißverständnissen kommt, hier die Sätze auf die ich mich bezog.
Beim freien Shaping bietet man höchstens zwei Mal eine Lockhilfe für das richtige Ansatzverhalten an. Sie werden also sofort wieder abgebaut noch bevor der Hund die ganze Übung kann und ein HZ eingeführt wurde. Die nicht bestätigten Lösungsansätze löscht der Hund schnell von selbst.
Bei einer anderen Übung kann es natürlich sein, wie du schreibst, daß er schon gelerntes Verhalten anbietet, was dann eben nicht bestätigt wird. Das hatte ich wohl nicht richtig verstanden.
Das kommt bei mir schon mal vor, daß ich etwas falsch verstehe und dann an der Sache vorbei antworte. Angegriffen brauchst du dich aber nicht fühlen dadurch.
Beim Shaping wartet man weder 3 Tage, noch hilft man dem Hund mechanisch. Die Kunst ist, jeden Minilösungsansatz in der halben Sekunde zu erkennen und zu bestätigen, was eben nur mit dem clicker möglich ist, weil jedes Wort zu langsam und lange ist.
Wenn der Hund plötzlich kein Verhalten mehr anbietet, hat man ihn meistens überfordert. Jedes weitere Warten wäre dann falsch, weil es den Hund nur unnötig frustriert. Und wenn man dann doch noch durch mechanische Einwirkung nachhilft, dann wird der Hund unweigerlich zögerlicher beim nächsten Shaping.
So richtig deutlich wird es immer erst, wenn man mehrere Hunde in der Ausbildung sieht und bei einigen wird auch mal blockiert, geschoben und gezogen und bei anderen ganz konsequentes Shaping gemacht. Noch jeder Shapinghund (von denen es nicht so ganz viele gibt), den ich kenne, war jedem gemischt ausgebildeten Hund im Lernen im Tempo bis zur richtigen Ausführung weit überlegen.
Wenn du andere Erfahrungen hast, dann kann ich verstehen, daß du auf diese mechanischen Einwirkungen nicht verzichten willst. Ich wollte nur eine Alternative zu diesen Einwirkungen aufzeigen.
Zitat:Man muß letztendlich ja nicht nur die Führerhilfen abbauen, sondern auch die freien Lösungsansätze des Hundes, die nicht zur Übung passen.
Beim freien Shaping bietet man höchstens zwei Mal eine Lockhilfe für das richtige Ansatzverhalten an. Sie werden also sofort wieder abgebaut noch bevor der Hund die ganze Übung kann und ein HZ eingeführt wurde. Die nicht bestätigten Lösungsansätze löscht der Hund schnell von selbst.
Bei einer anderen Übung kann es natürlich sein, wie du schreibst, daß er schon gelerntes Verhalten anbietet, was dann eben nicht bestätigt wird. Das hatte ich wohl nicht richtig verstanden.
Das kommt bei mir schon mal vor, daß ich etwas falsch verstehe und dann an der Sache vorbei antworte. Angegriffen brauchst du dich aber nicht fühlen dadurch.
Zitat:Aus der GS einen Winkel einstellen....HF dreht sich leicht um vielleicht 20 Grad. Hund kommt nicht automatisch nach. Hier könnte man jetzt 3 Tage lang stehen und warten, bis das korrekte Verhalten von alleine angeboten wird, oder man hilft dem Hund mechanisch.
Beim Shaping wartet man weder 3 Tage, noch hilft man dem Hund mechanisch. Die Kunst ist, jeden Minilösungsansatz in der halben Sekunde zu erkennen und zu bestätigen, was eben nur mit dem clicker möglich ist, weil jedes Wort zu langsam und lange ist.
Wenn der Hund plötzlich kein Verhalten mehr anbietet, hat man ihn meistens überfordert. Jedes weitere Warten wäre dann falsch, weil es den Hund nur unnötig frustriert. Und wenn man dann doch noch durch mechanische Einwirkung nachhilft, dann wird der Hund unweigerlich zögerlicher beim nächsten Shaping.
So richtig deutlich wird es immer erst, wenn man mehrere Hunde in der Ausbildung sieht und bei einigen wird auch mal blockiert, geschoben und gezogen und bei anderen ganz konsequentes Shaping gemacht. Noch jeder Shapinghund (von denen es nicht so ganz viele gibt), den ich kenne, war jedem gemischt ausgebildeten Hund im Lernen im Tempo bis zur richtigen Ausführung weit überlegen.
Wenn du andere Erfahrungen hast, dann kann ich verstehen, daß du auf diese mechanischen Einwirkungen nicht verzichten willst. Ich wollte nur eine Alternative zu diesen Einwirkungen aufzeigen.
