24-10-2006, 10:10
Hm!
Ich finde es auch geil, wenn Hunde an ihrem eigenen Erfolg lernen. Nur gibt es das halt nicht ausschließlich. Nicht nur in der Ausbildung, sondern auch in der Natur!
Jedes Lebewesen lernt auch am Misserfolg. Dieser Misserfolg kann sehr, sehr aversiv sein, und wenn er so aversiv ist, dann ist das dabei Erlernte auch sehr effektiv. Das Tier wird gar nicht mehr versuchen, nach einem solchen Misserfolg durch aversive Einwirkungen mit dem Verhalten, das zu diesem Misserfolg geführt hat, zum Erfolg zu kommen.
Das aber schließt nicht aus, dass es versuchen wird, über ein anderes Verhalten zum Erfolg zu kommen. Und dieses Verhalten kann man doch dann trotz des vorher erlebten Misserfolges absolut positiv verstärken. Nur dann wird sich auch das einstellen, was wir als Arbeitsfreude bezeichnen, das Tier zeigt das Verhalten gerne, weil es zum Erfolg führt.
Das gilt übrigens m.E. nicht nur für Tiere, sondern auch wir Menschen lernen am Erfolg, aber auch am Misserfolg. Und ich kann daran nichts Verwerfliches entdecken. Weder unser menschliches noch das tierische Leben besteht ausschließlich aus einer heilen Welt. Und manchmal kann man den Erfolg sogar viel genüsslicher auskosten, wenn man ihn gegen bestimmte Widerstände, die zum Misserfolg geführt haben, über andere Wege erreicht hat.
Dabei ist mir völlig klar, dass wir uns um so leichter tun, Erfolg zu erlangen, wenn wir bestimmte Fehler erst gar nicht machen. Aber nur fehlerfreies Lernen gibt es eben nicht, schon deshalb nicht, weil sowohl wir als auch unsere Tiere die unangnehme Eigenschaft besitzen, den Erfolg über den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen. Nur das ist halt nicht immer der richtige Weg.
Wie gesagt, ich gehe gerne den Weg des Lernens am Erfolg, aber ich scheue mich nicht, auch einmal den Weg des Lernens am Misserfolg zu gehen, wenn er mir notwendig erscheint.
Ich werde mich allerdings hüten, das als die einzig wahre Methode anzupreisen. Für mich ist das ein guter Weg zum Erfolg, für andere nicht.
Servus Walter
Ich finde es auch geil, wenn Hunde an ihrem eigenen Erfolg lernen. Nur gibt es das halt nicht ausschließlich. Nicht nur in der Ausbildung, sondern auch in der Natur!
Jedes Lebewesen lernt auch am Misserfolg. Dieser Misserfolg kann sehr, sehr aversiv sein, und wenn er so aversiv ist, dann ist das dabei Erlernte auch sehr effektiv. Das Tier wird gar nicht mehr versuchen, nach einem solchen Misserfolg durch aversive Einwirkungen mit dem Verhalten, das zu diesem Misserfolg geführt hat, zum Erfolg zu kommen.
Das aber schließt nicht aus, dass es versuchen wird, über ein anderes Verhalten zum Erfolg zu kommen. Und dieses Verhalten kann man doch dann trotz des vorher erlebten Misserfolges absolut positiv verstärken. Nur dann wird sich auch das einstellen, was wir als Arbeitsfreude bezeichnen, das Tier zeigt das Verhalten gerne, weil es zum Erfolg führt.
Das gilt übrigens m.E. nicht nur für Tiere, sondern auch wir Menschen lernen am Erfolg, aber auch am Misserfolg. Und ich kann daran nichts Verwerfliches entdecken. Weder unser menschliches noch das tierische Leben besteht ausschließlich aus einer heilen Welt. Und manchmal kann man den Erfolg sogar viel genüsslicher auskosten, wenn man ihn gegen bestimmte Widerstände, die zum Misserfolg geführt haben, über andere Wege erreicht hat.
Dabei ist mir völlig klar, dass wir uns um so leichter tun, Erfolg zu erlangen, wenn wir bestimmte Fehler erst gar nicht machen. Aber nur fehlerfreies Lernen gibt es eben nicht, schon deshalb nicht, weil sowohl wir als auch unsere Tiere die unangnehme Eigenschaft besitzen, den Erfolg über den Weg des geringsten Widerstandes zu suchen. Nur das ist halt nicht immer der richtige Weg.
Wie gesagt, ich gehe gerne den Weg des Lernens am Erfolg, aber ich scheue mich nicht, auch einmal den Weg des Lernens am Misserfolg zu gehen, wenn er mir notwendig erscheint.
Ich werde mich allerdings hüten, das als die einzig wahre Methode anzupreisen. Für mich ist das ein guter Weg zum Erfolg, für andere nicht.
Servus Walter
Meine Hunde blieben mir im Sturme treu

