09-11-2007, 19:11
Hi Maik,
weshalb denn gleich wieder so "endgültig"?
Weshalb arbeitet den ein Hund?
Meine Interpretation:
-Er möchte seine Situation verbessern oder
-Schaden vermeiden.
So einfach ist das für mich.
Nehme ich nun den Fokus vom Arm weg, so ist sehr schnell eine Alternative interessant. Ideal wäre es natürlich, wenn man von Beginn an eine Möglichkeit hätte, etwas zu besitzen, dass über dem Arm steht.
Wir machen uns aber meist erst über solche Dinge Gedanken, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Hier nun Zwänge einzusetzen ist bestimmt eine Möglichkeit. Ob es aber die Richtige ist? Begebe ich mich nicht auf eine Abhängigkeit in der Gewaltspirale aus der ich gar nicht mehr ausscheren kann und ich mich sehr schnell in einem nicht mehr tierschutzrelevant Bereich bewege?
Wir hatten in unserem Trainingsteam kürzlich genau diesen Fall.
An Zwängen war eigentlich schon alles gesetzt. Der Hund hat auch darüber gelernt, das gewünschte Verhalten einzunehmen und zu zeigen. Wir HF sind doch aber dafür bekannt, dass wir solche Dinge nicht zum Selbstzweck tun sondern damit ein Ziel verfolgen. Wir wollen also zu einer Prüfung gehen. Und da sehen wir sehr häufig, dass Lernen aus Einsicht der für mich einzige Weg ist, wenn ein Verhalten dauerhaft verändert werden soll.
Dieser Weg erscheint zunächst etwas länger, aber er lohnt sich. Diese Erfahrung haben wir zumindest gemacht. Und der Hund, von dem ich schreibe, ist so mit das Beste und Härteste, was derzeit
auf den großen Veranstaltungen vorgeführt wird. Wenn ich Einwirkungen bzw. Zwänge setze und muß dies für die gleiche Sache öfter als 3 Mal tun, kann ich es eigentlich auch lassen. Diese Weisheit stammt nicht von mir (eigentlich Schade), sie spiegelt den derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Lehrmeinung wieder!!!!!
Also für mich: Arm aus dem Rampenlicht und Bällchen oder Frisbee nach vorn. Der Köder muß dem Fisch und nicht dem Angler schmecken!!!!! :deal:
Gruß Alfred und ich
weshalb denn gleich wieder so "endgültig"?
Weshalb arbeitet den ein Hund?
Meine Interpretation:
-Er möchte seine Situation verbessern oder
-Schaden vermeiden.
So einfach ist das für mich.
Nehme ich nun den Fokus vom Arm weg, so ist sehr schnell eine Alternative interessant. Ideal wäre es natürlich, wenn man von Beginn an eine Möglichkeit hätte, etwas zu besitzen, dass über dem Arm steht.
Wir machen uns aber meist erst über solche Dinge Gedanken, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.
Hier nun Zwänge einzusetzen ist bestimmt eine Möglichkeit. Ob es aber die Richtige ist? Begebe ich mich nicht auf eine Abhängigkeit in der Gewaltspirale aus der ich gar nicht mehr ausscheren kann und ich mich sehr schnell in einem nicht mehr tierschutzrelevant Bereich bewege?
Wir hatten in unserem Trainingsteam kürzlich genau diesen Fall.
An Zwängen war eigentlich schon alles gesetzt. Der Hund hat auch darüber gelernt, das gewünschte Verhalten einzunehmen und zu zeigen. Wir HF sind doch aber dafür bekannt, dass wir solche Dinge nicht zum Selbstzweck tun sondern damit ein Ziel verfolgen. Wir wollen also zu einer Prüfung gehen. Und da sehen wir sehr häufig, dass Lernen aus Einsicht der für mich einzige Weg ist, wenn ein Verhalten dauerhaft verändert werden soll.
Dieser Weg erscheint zunächst etwas länger, aber er lohnt sich. Diese Erfahrung haben wir zumindest gemacht. Und der Hund, von dem ich schreibe, ist so mit das Beste und Härteste, was derzeit
auf den großen Veranstaltungen vorgeführt wird. Wenn ich Einwirkungen bzw. Zwänge setze und muß dies für die gleiche Sache öfter als 3 Mal tun, kann ich es eigentlich auch lassen. Diese Weisheit stammt nicht von mir (eigentlich Schade), sie spiegelt den derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Lehrmeinung wieder!!!!!
Also für mich: Arm aus dem Rampenlicht und Bällchen oder Frisbee nach vorn. Der Köder muß dem Fisch und nicht dem Angler schmecken!!!!! :deal:
Gruß Alfred und ich

