18-03-2021, 20:03
Gute Frage Uwe,
gute Frage!
wenn Du die positive Bestrafung als das Hinzufügen eines Schmerzreizes definierst, dann ist sie aus meiner Sicht für den Sport nicht zu rechtfertigen, denn sie bedient nur das Bedürfnis des HF.
Wenn Du als positive Bestrafung auch in Betracht ziehst, dass der Hund über die wechselseitige Empathie die Stimmung des HF aufnimmt und darüber sein Verhalten ändert, er eine Alternative dann hat, dann ja, denn das passiert ja ständig.
Überziehst Du das mit Dauerstress, worauf der Hund mit Dauerbeschwichtigung reagiert, dann nein.
Ich denke, der Hund ist jetzt solange schon domestiziert, dass er schon in der Lage ist Stimmungen aufzufangen. Da ist er uns Menschen weit überlegen. Er beobachtet uns ständig. Auch unsere Inkonsequenz.
Ein Problem natürlich, trotzdem bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, dass er mich auch im Privatleben kennen lernt. Funktioniert es da, dann funktioniert es auch auf dem Platz.
Für mich bedeutet der Hund Freundschaft, das verzeiht auch Fehler. Fehlerfreies Lehren gibt es nicht, das sollte ein Hund in Bezug auf Unklarheiten verkraften. Und das Ergebnis spiegelt ja nur das wider, was wir erzeugt haben.
Natürlich kann ich den Hund auch wegsperren, damit er meine Inkonsequens nicht sieht und womöglich die Perfektion des Erlernten mal hinterfragt.
Drauf geschissen.
Ich bin wie ich bin und lasse ihn nicht dafür den Preis zahlen.
Die Grenze für mich ist überschritten, wenn ein -Nein- in Bezug auf -Hör auf damit- in dem Hund Angst erzeugt.
Es gibt da Ausnahmen, die aber nichts mit dem Sport zu tun haben.
Gruß Reinhard
gute Frage!
wenn Du die positive Bestrafung als das Hinzufügen eines Schmerzreizes definierst, dann ist sie aus meiner Sicht für den Sport nicht zu rechtfertigen, denn sie bedient nur das Bedürfnis des HF.
Wenn Du als positive Bestrafung auch in Betracht ziehst, dass der Hund über die wechselseitige Empathie die Stimmung des HF aufnimmt und darüber sein Verhalten ändert, er eine Alternative dann hat, dann ja, denn das passiert ja ständig.
Überziehst Du das mit Dauerstress, worauf der Hund mit Dauerbeschwichtigung reagiert, dann nein.
Ich denke, der Hund ist jetzt solange schon domestiziert, dass er schon in der Lage ist Stimmungen aufzufangen. Da ist er uns Menschen weit überlegen. Er beobachtet uns ständig. Auch unsere Inkonsequenz.
Ein Problem natürlich, trotzdem bin ich der Meinung, dass es wichtig ist, dass er mich auch im Privatleben kennen lernt. Funktioniert es da, dann funktioniert es auch auf dem Platz.
Für mich bedeutet der Hund Freundschaft, das verzeiht auch Fehler. Fehlerfreies Lehren gibt es nicht, das sollte ein Hund in Bezug auf Unklarheiten verkraften. Und das Ergebnis spiegelt ja nur das wider, was wir erzeugt haben.
Natürlich kann ich den Hund auch wegsperren, damit er meine Inkonsequens nicht sieht und womöglich die Perfektion des Erlernten mal hinterfragt.
Drauf geschissen.
Ich bin wie ich bin und lasse ihn nicht dafür den Preis zahlen.
Die Grenze für mich ist überschritten, wenn ein -Nein- in Bezug auf -Hör auf damit- in dem Hund Angst erzeugt.
Es gibt da Ausnahmen, die aber nichts mit dem Sport zu tun haben.
Gruß Reinhard
Schön mal vor der eigenen Tür kehren...

