01-06-2018, 12:06
tinka,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26459-Anstoßen-im-Schudi-nach-Aus-bei-der-Prüfung/?postID=185207#post185207 schrieb:Stellst Du Dich als Lehrer hin und sagst ständig, aus Dir ( Schüler) wird nichts, bei Dir ist Hopfen und Malz verloren, nur weil er seine Umwelt anders wahrnimmt, als er es müßte, um Dich zu verstehen, dann ist er wirklich verloren in seiner Welt.Genau das ist doch aus Sicht des Hundes passiert.
Der Hundeführer ist der Lehrer, der Hund ist der Schüler.
Dem Hund wurde immer und immer wieder gezeigt das Hopfen und Mais verloren ist, nur weil er seine Umwelt anders wahrnimmt als der Hundeführer.
Der Hund möchte sein Triebziel erreichen, der Hundeführer möchte das er sich der PO entsprechend verhällt. Dies beinhaltet das große Konflikt Potential das durch übertriebene triebliche Reizlage potenziert wird. Wenn man sich das nicht vor Augen führt und die Ergebnisse als Anlass nimmt sich davon abzuwenden, wird es immer so weiter gehen.
Also: nicht über Trieb (Reizlage) zum Verhalten kommen
Sondern: über Technik (Verhalten) zum Trieb kommen
Verhaltensmodifikationen sind in den meisten Fällen zum scheitern verurteilt, nicht weil der Hund nicht auch umlernen könnte, sondern weil der Lehrer erst Umdenken muss.
Den Hunden gegenüber ist man oftmals nicht so zimperlich, die müssen eine Menge aushalten und haben noch nicht mal die Wahl. Das sollte ein Hundeführer (Lehrer) auch ertragen können. Ist ja ein Teamsport. Geteiltes Leid ist halbes Leid.
mfg Detlef Berensmann
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit
Die Ausbildung des Hundes ist ein Spiegelbild der eigenen Persönlichkeit

