12-04-2018, 19:04
Bine DSH,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/26417-Moderne-Ausbildung-zum-Apport/?postID=184487#post184487 schrieb:Es ist eine unangenehme Einwirkung für etwas, dass der Hund noch gar nicht wissen/können kann und ich halte das für unfair, vor allem in der Lernphase.
Richtig, denn es kommt nicht darauf an, was der HF damit bezwecken
will (Ermunterung, Aufmerksamkeit, Aktivierung), sondern wie es der
Hund empfindet. Und ein Stachelruck ist immer unangenehm.
Dito beim Apport von Heuwinkl. Da mag das Vertrauen zwischen Hund
und HF noch so groß sein, das ins Maulstecken des Holzes noch so
sanft sein, es ist immer eine Zumutung (das geben sie sogar zu), die
unangenehm ist (was sie dann nicht mehr so deutlich zugeben),
aber glauben vernachlässigen zu können, weil das Vertrauensverhältnis ja so gut sei.
Hört sich etwas so an wie die Beschwichtigung beim Tierarzt.
In der modernen Ausbildung versuchen wir prinzipiell unangenehme
Gefühlszustände des Hundes (und das entscheidet der Hund und nicht der HF)
so weit wie irgend möglich zu
vermeiden, weil wir der Meinung sind, dass es sich mit angenehmen
Gefühlen viel besser lernt.
