24-03-2018, 23:03
CES ist ein sehr komplexes Thema. Natürlich gibt es dafür genetische Faktoren. Aber halt auch Umweltfaktoren. Z.B. können auch Tumore oder eine virale Infektion Ursache für ein CES sein.
In wie weit die Genetik eine Rolle spielt, daran forscht man sein vielen Jahren. U.a. hat sich der SV maßgeblich an diesen Studien beteiligt. Eine erste in die Praxis umsetzbare Erkenntnis daraus ist die Geschichte mit den Übergangswirbeln, und die Empfehlung Hunde mit Grad 2 und 3 nicht in die Zucht zu nehmen. Aber welche Gene genau für die Bildung dieser Übergangswirbel zuständig sind, und ob der relativ weit verbreitete Übergangswirbel Grad 1 genetisch irgend etwas mit dem Grad 2 und 3 zu tun hat, das weiß man derzeit noch nicht.
Wie gesagt, die Umweltfaktoren sind in Bezug auf CES halt auch nicht zu unterschätzen. Das fängt mit den Krallen des Hundes an, die in vielen Fällen viel zu lang sind, so dass die Ballen beim Laufen nicht richtig abrollen können. Dadurch läuft der Hund "unnormal", was sich längerfristig negativ auf den gesamten Skelettapparat auswirken kann. Muskelverspannungen, Muskelblockaden, "schiefes" Laufen, verschobene Wirbel... Das wird ein Kreislauf. Auch einzelne "versprungene" Knöchelchen der Pfote können derartige Auswirkungen haben. Und das geht weiter über die Haltungsbedingungen eines Hundes (z.B. spielt es eine Rolle wie ein Zwinger gebaut ist), die Transportbedingungen im Fahrzeug, die Helferarbeit im Verein usw. Von daher gibt es neben den Fällen genetisch bedingter CES auch Fälle von erworbenem CES. Bzw. Fälle, in denen zu einer genetischen Disposition noch Umweltbedingungen kommen, die die Entstehung eines CES begünstigen.
Unter'm Strich ist das aber für den betroffenen Hund egal. Für den zählr nur dass er richtig untersucht wird, und dass durch eine Differenzialdiagnose andere mögliche Ursachen für die Symptome ausgeschlossen werden können.
In wie weit die Genetik eine Rolle spielt, daran forscht man sein vielen Jahren. U.a. hat sich der SV maßgeblich an diesen Studien beteiligt. Eine erste in die Praxis umsetzbare Erkenntnis daraus ist die Geschichte mit den Übergangswirbeln, und die Empfehlung Hunde mit Grad 2 und 3 nicht in die Zucht zu nehmen. Aber welche Gene genau für die Bildung dieser Übergangswirbel zuständig sind, und ob der relativ weit verbreitete Übergangswirbel Grad 1 genetisch irgend etwas mit dem Grad 2 und 3 zu tun hat, das weiß man derzeit noch nicht.
Wie gesagt, die Umweltfaktoren sind in Bezug auf CES halt auch nicht zu unterschätzen. Das fängt mit den Krallen des Hundes an, die in vielen Fällen viel zu lang sind, so dass die Ballen beim Laufen nicht richtig abrollen können. Dadurch läuft der Hund "unnormal", was sich längerfristig negativ auf den gesamten Skelettapparat auswirken kann. Muskelverspannungen, Muskelblockaden, "schiefes" Laufen, verschobene Wirbel... Das wird ein Kreislauf. Auch einzelne "versprungene" Knöchelchen der Pfote können derartige Auswirkungen haben. Und das geht weiter über die Haltungsbedingungen eines Hundes (z.B. spielt es eine Rolle wie ein Zwinger gebaut ist), die Transportbedingungen im Fahrzeug, die Helferarbeit im Verein usw. Von daher gibt es neben den Fällen genetisch bedingter CES auch Fälle von erworbenem CES. Bzw. Fälle, in denen zu einer genetischen Disposition noch Umweltbedingungen kommen, die die Entstehung eines CES begünstigen.
Unter'm Strich ist das aber für den betroffenen Hund egal. Für den zählr nur dass er richtig untersucht wird, und dass durch eine Differenzialdiagnose andere mögliche Ursachen für die Symptome ausgeschlossen werden können.
"Ich kann mir die Welt ohne Idioten und Gauner nicht vorstellen."
Mark Twain
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