17-08-2016, 09:08
Hallo Frank,
ich versuche mich mal an einer Rückmeldung ....für mich klingen Deine Gedanken ein wenig "frustriert"...ob das aus Deinen Erfahrungen mit Deiner Hundeschule herrührt, weiss ich nicht.
Meiner Meinung nach ist das, was Du da ansprichst, eher ein gesellschaftliches Problem, auf der einen Seite behandeln wir Menschen Tiere extrem roh und missbrauchen sie zu verschiedensten Zwecken, auf der anderen Seite verhätscheln und vertätscheln wir den Sozialpartner Hund bis ins Absurde, das gesunde Mittelmass fehlt.
Ich glaube aber gerade im Sport, oder auf diversen Internetplattformen um den "Beisssport", wie hier im Leistungshundeforum oder auch im Maliforum sind gar nicht in Mengen die Leute und die Einstellung zu finden, die Du so anprangerst.
Es gab sicher vor Jahren einmal die Tendenz, die komplette Ausbildung des Hundes reinweg positiv zu gestalten, ohne die Anwendung irgendwelcher Zwänge, das Wort Wattebäuschenwerfer habe ich aus der Zeit noch im Kopf, aber die heutige "moderne Hundeausbildung" von den Topleuten verstehe ich überhaupt nicht als völlig zwangfreie Ausbildung ohne Grenzen und Regeln, sondern gerade die Hunde dieser Leute funktionieren auch im Alltag und wissen recht gut, wie sie sich zu verhalten haben und Situationen wie oben auf Deinen Bildern sind weder für diese Hunde noch für die Halter "fremde Welten".
Dass der "gemeine" Hund von Frau Müller, Meier, Schulze heute wegen jedem Augenzwinkern auf die Couch kommt, anstatt ihm einfach angesagt wird, wie das Leben bei Frau Müller, Meier, Schulze für ihn abzulaufen hat, ist doch kein Problem der modernen Ausbildung im Hundesport....
Dass es immer auch Hundesportler/innen geben wird, die mit ihren Hunden Probleme haben, ist nichts neues, gab es immer und wird es immer geben, es wird vielleicht nur offener kommunziert, abgegeben wurden schon immer Hunde, das ist ja nun auch keine neue Entwicklung.
Ich glaube, ein freudig arbeitender Hund und ein im Alltag durchaus eingeordneter Hund schliessen sich nicht aus und die wenigsten erfolgreichen Hundeführer werden vorschlagen, wenn der Hund ihnen ihr Steak vom Tisch klaut, analysieren sie erstmal, woran es liegt, erhöhen die Futtermenge und wenn er es danach immer noch tut, clickern sie das Fehlverhalten weg...da gibt es eine Ansage und gut.
Aber man kann sich durch die "moderne Hundeausbildung" und das Wissen um einige Dinge auch Konflikte sparen und daher ist es eben möglich, den wedelnden Hund in der Arbeit zu haben, ob man das nun mag oder nicht. Ich selbst verstehe auch das, was sie den "Kunden" verkaufen wollen, nicht als völlig zwangfrei, so dass man ihnen unterstellen könnte, Wasser zu predigen und Wein zu saufen, zumindest habe ich bei Nachfragen auf Seminaren etc immer recht offene Antworten zur Anwendung von Zwängen bekommen.
Natürlich ist eine Nachfrage nach Hundeschulen da, der Hund als Kind-oder Partnerersatz darf alles und wenn er keifend vor seinem Gegebüber steht, streichelt ihn Frauchen und sagt, Du brauchst doch keine Angst zu haben, Du Guter....
Bei der Kindererziehung gibt es ja nun auch die Tendenzen, ohne Regeln und Grenzen zu erziehen und wenn der Lehrer mal was sagt, stehen die Eltern direkt mit dem Anwaltsschreiben in der Tür...
Da ist sicher überall was dran, und wenn man in diversen Tiergruppen auf Facebook schon liest, dass ein Kettenhalsband Tierquälerei ist, kann man Gänsehaut bekommen, aber meiner Meinung nach keine Konsequenz aus modernerer Ausbildung im Sport, und daher ist hier vielleicht das falsche Publikum für diese Diskussion. Wie ich schon mal woanders gesagt habe, es gibt sicher Hunde, die aufgrund für sie nicht klarer Ausbildung einen mehr oder minder grossen Leidensweg mitmachen aber die gab es schon immer und ich bin überzeugt, die gab es früher mehr.
Ich bin selber der Meinung, dass ich so egoistisch sein sollte, zu erwartem, dass der Hund sich in mein Leben einfügt und dort auch "funktioniert" , aber mein Hund auch nur das eine Leben hat und ich die Vepflichtung ihm dies auch für sich angenehm und schön zu machen und das finde ich nicht verwerflich, ich mag freudig wedelnde Hunde ;-)....es gibt sicher den gesunden Mittelweg und es gibt sicher auch sehr viele Hundesportler und Hundehalter, die diesen für sich gehen.
Ich sehe zumindest auf Hundeplätzen und auch ausserhalb auch viele Hund-Hundehaltergespanne, an denen man seine Freude hat und ich finde schade, dass Du da so gänzlich" schwarz" siehst.
LG-Nadin
ich versuche mich mal an einer Rückmeldung ....für mich klingen Deine Gedanken ein wenig "frustriert"...ob das aus Deinen Erfahrungen mit Deiner Hundeschule herrührt, weiss ich nicht.
Meiner Meinung nach ist das, was Du da ansprichst, eher ein gesellschaftliches Problem, auf der einen Seite behandeln wir Menschen Tiere extrem roh und missbrauchen sie zu verschiedensten Zwecken, auf der anderen Seite verhätscheln und vertätscheln wir den Sozialpartner Hund bis ins Absurde, das gesunde Mittelmass fehlt.
Ich glaube aber gerade im Sport, oder auf diversen Internetplattformen um den "Beisssport", wie hier im Leistungshundeforum oder auch im Maliforum sind gar nicht in Mengen die Leute und die Einstellung zu finden, die Du so anprangerst.
Es gab sicher vor Jahren einmal die Tendenz, die komplette Ausbildung des Hundes reinweg positiv zu gestalten, ohne die Anwendung irgendwelcher Zwänge, das Wort Wattebäuschenwerfer habe ich aus der Zeit noch im Kopf, aber die heutige "moderne Hundeausbildung" von den Topleuten verstehe ich überhaupt nicht als völlig zwangfreie Ausbildung ohne Grenzen und Regeln, sondern gerade die Hunde dieser Leute funktionieren auch im Alltag und wissen recht gut, wie sie sich zu verhalten haben und Situationen wie oben auf Deinen Bildern sind weder für diese Hunde noch für die Halter "fremde Welten".
Dass der "gemeine" Hund von Frau Müller, Meier, Schulze heute wegen jedem Augenzwinkern auf die Couch kommt, anstatt ihm einfach angesagt wird, wie das Leben bei Frau Müller, Meier, Schulze für ihn abzulaufen hat, ist doch kein Problem der modernen Ausbildung im Hundesport....
Dass es immer auch Hundesportler/innen geben wird, die mit ihren Hunden Probleme haben, ist nichts neues, gab es immer und wird es immer geben, es wird vielleicht nur offener kommunziert, abgegeben wurden schon immer Hunde, das ist ja nun auch keine neue Entwicklung.
Ich glaube, ein freudig arbeitender Hund und ein im Alltag durchaus eingeordneter Hund schliessen sich nicht aus und die wenigsten erfolgreichen Hundeführer werden vorschlagen, wenn der Hund ihnen ihr Steak vom Tisch klaut, analysieren sie erstmal, woran es liegt, erhöhen die Futtermenge und wenn er es danach immer noch tut, clickern sie das Fehlverhalten weg...da gibt es eine Ansage und gut.
Aber man kann sich durch die "moderne Hundeausbildung" und das Wissen um einige Dinge auch Konflikte sparen und daher ist es eben möglich, den wedelnden Hund in der Arbeit zu haben, ob man das nun mag oder nicht. Ich selbst verstehe auch das, was sie den "Kunden" verkaufen wollen, nicht als völlig zwangfrei, so dass man ihnen unterstellen könnte, Wasser zu predigen und Wein zu saufen, zumindest habe ich bei Nachfragen auf Seminaren etc immer recht offene Antworten zur Anwendung von Zwängen bekommen.
Natürlich ist eine Nachfrage nach Hundeschulen da, der Hund als Kind-oder Partnerersatz darf alles und wenn er keifend vor seinem Gegebüber steht, streichelt ihn Frauchen und sagt, Du brauchst doch keine Angst zu haben, Du Guter....
Bei der Kindererziehung gibt es ja nun auch die Tendenzen, ohne Regeln und Grenzen zu erziehen und wenn der Lehrer mal was sagt, stehen die Eltern direkt mit dem Anwaltsschreiben in der Tür...
Da ist sicher überall was dran, und wenn man in diversen Tiergruppen auf Facebook schon liest, dass ein Kettenhalsband Tierquälerei ist, kann man Gänsehaut bekommen, aber meiner Meinung nach keine Konsequenz aus modernerer Ausbildung im Sport, und daher ist hier vielleicht das falsche Publikum für diese Diskussion. Wie ich schon mal woanders gesagt habe, es gibt sicher Hunde, die aufgrund für sie nicht klarer Ausbildung einen mehr oder minder grossen Leidensweg mitmachen aber die gab es schon immer und ich bin überzeugt, die gab es früher mehr.
Ich bin selber der Meinung, dass ich so egoistisch sein sollte, zu erwartem, dass der Hund sich in mein Leben einfügt und dort auch "funktioniert" , aber mein Hund auch nur das eine Leben hat und ich die Vepflichtung ihm dies auch für sich angenehm und schön zu machen und das finde ich nicht verwerflich, ich mag freudig wedelnde Hunde ;-)....es gibt sicher den gesunden Mittelweg und es gibt sicher auch sehr viele Hundesportler und Hundehalter, die diesen für sich gehen.
Ich sehe zumindest auf Hundeplätzen und auch ausserhalb auch viele Hund-Hundehaltergespanne, an denen man seine Freude hat und ich finde schade, dass Du da so gänzlich" schwarz" siehst.
LG-Nadin


