02-04-2016, 13:04
@ Pesch,
ich habe den Eindruck, daß Du Dein eigenes Fachgebiet nicht so richtig verstanden hast: Begründung kurz: Du kannst nicht auf einer Din A 4 Seite Dein Konzept schlüssig darlegen.
Lang: Es gibt erwünschtes Verhalten, nicht erwünschtes und verbotenes. Um das zu konditionieren wurde das Kontingenzschema erfunden. Mein Welpe beißt unserem Bock in den Hinterlauf und bekommt eine auf die Hörner, von selbigen. Weil er im Moment nur diese Sprache versteht (Analog zu "heiß")Thema erledigt. Lernen durch Folgen. Es gibt keine Beschwichtigung, keine Konflikte mehr, da die Regeln nun klar sind.
Das Ziel meiner Ausbildung ist, daß mein Hund macht, was ich will, O H N E das er Konflikte hat und deshalb Beschwichtigungsverhalten zeigt. Selbst im SD. Mein Hund kommt zu mir und sagt intrinsisch motiviert, "Bitte, sage mir, daß ich Fuß laufen soll! Bitte, bitte..." Weil er gelernt hat, daß u.a. dieses Verhalten der Schlüssel zur Wunderbox ist, daß er so, je nachdem, was er will, bespaßt wird, die Ballwurfmaschine aktiviert, Zuwendung bekommt, krabbeln oder Futter. Mein Hund denkt, er manipuliert mich und ich lasse ihn in dem Glauben.
Deine Ausbildung verkackt offenbar schon beim Fußlaufen. Wenn Du "Fuß" sagst und Dein Hund will etwas anderes tun, da es ihm wichtiger, interessanter ist, dann hast Du doch da schon was falsch gemacht. Sanktioniert man nun das Desinteresse und die Motivation zum "Fußlaufen" ist brauchbar, dann sollte der Hund die Regeln verstehen und I M M E R D A N N, wenn Regeln verstanden und befolgbar sind, hören Konflikte auf.
Wie muß ein Hund behandelt werden, daß er sich gezwungen sieht, 10 Minuten Fuß zu laufen, um Dich zu beschwichtigen, also Dir nachzuweisen, daß er hören will und versucht zu erreichen, daß Du wieder runterfährst. Am ehesten erinnert mich Deine Ausführung an "aktives Meideverhalten". Nur da leckt der Hund sich 2 x über die Lefzen - Beschwichtigungsverhalten- und dann ist's gut.
Moderne Hundeausbildung ist 1., daß der Hund funktioniert und nicht eingeschläfert werden muß. 2., daß Zwänge marginal sind. Wer das Erfordernis, zu beschwichtigen hervorruft, arbeitet mit Zwängen. Auch kein Futter zu geben ist Zwang. Meine Ausbildung heute ist konfliktarm in dem Sinn, daß der Hund das Regelwerk übersieht und klar weiß, was anliegt. Er kann deshalb in die Zukunft sehen. Früher mußte mein Hund kommen. Heute dagegen ist es für ihn eine Belohnung und ein Privileg, bei mir sein zu können. "Hier!" ist eine Belohnung. Modern ist, daß ich verstanden habe, daß wir in einer bipolaren Welt leben und Hundeausbildung genau so funktioniert.
Wenn ich Dich frage, welche Macht die Mikrowelle oder Dein Herd oder Dein Auto über Dich haben - via Pieperei - was sagst Du dazu? Was ist der mächtigste Verstärker - zugleich existenziell?
Deine Vorschläge (war eigentlich nur einer) erinnern mich nur an schlechte Manipulation. Bei der klassischen Konditionierung lehrt man Gefühle, die ein Hund bei seinem tun hat. Soll mein Hund bei "Hier!" denken, "Verfluchte Scheiße, mein Arsch..." oder "Ist das geil! Bin sofort da, Chef!"?
ich habe den Eindruck, daß Du Dein eigenes Fachgebiet nicht so richtig verstanden hast: Begründung kurz: Du kannst nicht auf einer Din A 4 Seite Dein Konzept schlüssig darlegen.
Lang: Es gibt erwünschtes Verhalten, nicht erwünschtes und verbotenes. Um das zu konditionieren wurde das Kontingenzschema erfunden. Mein Welpe beißt unserem Bock in den Hinterlauf und bekommt eine auf die Hörner, von selbigen. Weil er im Moment nur diese Sprache versteht (Analog zu "heiß")Thema erledigt. Lernen durch Folgen. Es gibt keine Beschwichtigung, keine Konflikte mehr, da die Regeln nun klar sind.
Das Ziel meiner Ausbildung ist, daß mein Hund macht, was ich will, O H N E das er Konflikte hat und deshalb Beschwichtigungsverhalten zeigt. Selbst im SD. Mein Hund kommt zu mir und sagt intrinsisch motiviert, "Bitte, sage mir, daß ich Fuß laufen soll! Bitte, bitte..." Weil er gelernt hat, daß u.a. dieses Verhalten der Schlüssel zur Wunderbox ist, daß er so, je nachdem, was er will, bespaßt wird, die Ballwurfmaschine aktiviert, Zuwendung bekommt, krabbeln oder Futter. Mein Hund denkt, er manipuliert mich und ich lasse ihn in dem Glauben.
Deine Ausbildung verkackt offenbar schon beim Fußlaufen. Wenn Du "Fuß" sagst und Dein Hund will etwas anderes tun, da es ihm wichtiger, interessanter ist, dann hast Du doch da schon was falsch gemacht. Sanktioniert man nun das Desinteresse und die Motivation zum "Fußlaufen" ist brauchbar, dann sollte der Hund die Regeln verstehen und I M M E R D A N N, wenn Regeln verstanden und befolgbar sind, hören Konflikte auf.
Wie muß ein Hund behandelt werden, daß er sich gezwungen sieht, 10 Minuten Fuß zu laufen, um Dich zu beschwichtigen, also Dir nachzuweisen, daß er hören will und versucht zu erreichen, daß Du wieder runterfährst. Am ehesten erinnert mich Deine Ausführung an "aktives Meideverhalten". Nur da leckt der Hund sich 2 x über die Lefzen - Beschwichtigungsverhalten- und dann ist's gut.
Moderne Hundeausbildung ist 1., daß der Hund funktioniert und nicht eingeschläfert werden muß. 2., daß Zwänge marginal sind. Wer das Erfordernis, zu beschwichtigen hervorruft, arbeitet mit Zwängen. Auch kein Futter zu geben ist Zwang. Meine Ausbildung heute ist konfliktarm in dem Sinn, daß der Hund das Regelwerk übersieht und klar weiß, was anliegt. Er kann deshalb in die Zukunft sehen. Früher mußte mein Hund kommen. Heute dagegen ist es für ihn eine Belohnung und ein Privileg, bei mir sein zu können. "Hier!" ist eine Belohnung. Modern ist, daß ich verstanden habe, daß wir in einer bipolaren Welt leben und Hundeausbildung genau so funktioniert.
Wenn ich Dich frage, welche Macht die Mikrowelle oder Dein Herd oder Dein Auto über Dich haben - via Pieperei - was sagst Du dazu? Was ist der mächtigste Verstärker - zugleich existenziell?
Deine Vorschläge (war eigentlich nur einer) erinnern mich nur an schlechte Manipulation. Bei der klassischen Konditionierung lehrt man Gefühle, die ein Hund bei seinem tun hat. Soll mein Hund bei "Hier!" denken, "Verfluchte Scheiße, mein Arsch..." oder "Ist das geil! Bin sofort da, Chef!"?

