21-03-2016, 18:03
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171400#post171400 schrieb:Wir sollten uns erstmal auf die konzentrieren,die erkennen,was da wie gezeigt wird.Wir auf die??? Herrscht den da Einigkeit unter den IPO Sportlern? Ich denke eher nicht.
Heinz.S,'http://www.leistungshundeforum.de/index.php/Thread/25220-Superlernen-Fixe-Idee-oder-Allheilmittel/?postID=171400#post171400 schrieb:Joh,ich soll meinen Hund mit ins Bett nehmen,damit ich da mehr Potential aufbaue,das der Bursche dann hingebungsvoll als Kamerad mit mir arbeitet........was kommt als nächstes..?Die andere Seite ist dann, die auch heute noch sehr verbreitet ist, ich soll meinen Hund für den Sport isoliert aufwachsen lassen, im möglichst Sozialkontakte verweigern, damit er zu seinem HF und dem Sport keine Alternative hat. Und das ist jetzt nicht als Angriff gemeint, nur ist diese Meinung tatsächlich auch noch öfter in Sportlerkreise verbreitet. Auch bei HF, die einen Hund haben der die Beinchen wirft, die Ohren oben hat und mit dem Pinsel wedelt, um mich jetzt mal um das Wort "Ausstrahlung" zu drücken...
Man kann es immer drehen und wenden wie man will, meiner Meinung nach, wen man den Sport losgelöster von von Zuchtselektion und Überprüfung der Hundequalität sehen würde, hätte man es bei vielem leichter, vor allem würde man sich dann rasseübergreifend leichter tun und man müsste nicht über den engagierten Sportler diskutieren, der einfach das beste aus seinem etwas schwächeren Hund macht. In der Realität ist es doch momentan so, ich laufe mit meinem Hund bei einem Richter ein V in C, weil der Hund präzise alles macht und beim anderen bin ich im g, weil da dann der Druck gegen den Helfer fehlt und dafür jeder Hund der einigermaßen um die Verstecke kommt, beim Revieren im V ist. Wenn ich für den Sport ausbilde, dann möchte ich doch in erster Linie Klarheit haben, auf was ich trainiere und die haben wir nicht. Zum einen weil es der eine als reinen Sport und der andere als Qualitätsüberprüfung des Hundes sieht. Bei einem verliere ich Punkte, wenn mein Hund wie auf Schienen reviert, beim anderen ist alles im V was irgendwie alle Verstecke findet. Und ich sehe da so wie es jetzt ist keine Möglichkeit zu mehr Klarheit. Der eine Richter kommt aus einem Verband, deren Mitglieder rasseübergreifend führen, auch Mischlinge und sich weniger Gedanken machen, was da jetzt Qualität des Hundes ist, sondern da soll es einfach chic aussehen und eben gut ausgearbeitet sein. Die anderen Richter kommen aus einem Rasseverband, bei dem der Sport sehr wohl noch zur Qualitätsüberprüfung genutzt wird. Somit werden wir nie Einigkeit bei der Richtweise und somit auch keine Klarheit für die "Ausbildung" haben. Was bleibt ist, dass viele dann da führen, wo sie sich besser aufgehoben fühlen und man sich vereinsüberfreifend untereinander schlecht macht, weil teils völlig unterschiedliche Arbeiten mal besser/schlechter bewertet werden und das schlägt dann, wie zuletzt spätestens auf der VDH DM auf. Aus diesem Grund, sehe ich nur eine Möglichkeit, wenn wirklich jeder Verein den Sport eben Sport sein lässt und akzeptiert, das der auf dem ersten Platz einfach den besten Sport abgeliefert hat und gut. Das würde vermutlich auch der Gebrauchshundezucht gut tun, wenn man die Selektion der eigenen Zucht losgelöst vom Sport betreibt. Ausbildung im Sport, hat doch primär das Ziel, auf eine Prüfung hin zu arbeiten, wenn wir Einigkeit in der Bewertung und in der Richtweise hätten, müssten wir uns gar nicht so einen Kopf machen, was den jetzt die richtige "Ausbildung" ist, dann mache ich das nach den Möglichkeiten des Hundes und des HF und am Tag X weiß ich dann wo ich stehe. Aber dafür müssten sich dann mal die Vereine/Verbände zusammen setzen, Kompromisse machen und sich einig werden und nicht dem anderen sein Ding aufdrängen wollen und wenn das nicht geht halt drauf hauen. Wir müssen uns doch nicht darum streiten, ob der eine seinen Hund im Bett hat und der andere nur im Zwinger. Auch nicht was jetzt das richtige Mittelmaß bei der Hundehaltung und Ausbildung ist.
