31-01-2014, 13:01
lusna,'index.php?page=Thread&postID=154994#post154994' schrieb:redtool,'index.php?page=Thread&postID=154973#post154973' schrieb:und von daher halte ich zumindestens nix von durch die beine kreisen und co., weil es in meinen augen keine leistungssteigerung für die typisch relevanten ipo-übungen bringt (da ist beine kreisen nunmal nicht dabei).
dabei berücksichtigst du allerdings nicht, was dieses beinekreisen mit sich bringt bzw. mit sich bringen kann: eine verbesserte flexibilität in der wirbelsäule, die möglichkeit engere wendungen schnell zu gehen, ein grösseres körperbewusstsein und verbesserte körperbeherrschung des hundes.
ein hund der im bereich der wirbelsäule gymnastiziert ist - was dieses beinekreisen mit sich bringt - kann im zweifel z. b. in der gruppe seinen körper anders in der zulaufenden 8 biegen und damit konstanter und harmonischer am bein des hundeführers in exakter position laufen.
auch in den winkeln, die im prüfungsschema zu laufen sind, kann sich das positiv auswirken.
rückwärtslaufen kann dazu dienen dem hund die korrekte position am bein bewusster zu machen durch abwechselndes vor- und rückwärtslaufen. auch das etwas, was sich dann in der prüfung positiv auswirken kann.
nickel,'index.php?page=Thread&postID=154990#post154990' schrieb:Was mich nachdenklich stimmt bezüglich der Entwicklung ist, dass es doch so manchen HF gibt, der lediglich in der Lage ist zu führen - nicht jedoch auszubilden!
Es wird ausschließlich Schritte, Bestätigung, Einwirkung, Winkel usw. usw. auf Anweisung eines "Könners" ausgeführt, jedoch in keiner Weise mal selbstständig oder aus eigenem Gefühl heraus gearbeitet.
Ist dann der Fachmann nicht da...kann man dann nicht trainieren...
ist das eine aktuelle entwicklung?
ich habe 1993 genau so im hundesport angefangen und meinen ersten hund im grunde "dumm" bis zur bh gebracht.
wirklich selbst ausgebildet - zunehmend eigenständiger ausgebildet - hab ich erst den nächsten hund.
es gibt hundeführer, die nie den schritt zum selbstständigen arbeiten machen. teils aus willen, teils aus mangelndem können - talent.
ich habe nicht den eindruck, daß das eine neue entwicklung ist.
lg l.
Ich habe 1986 mit dem Hundesport begonnen und da hat noch jeder selbst seinen Hund trainiert.
Zwar gab es mal Anweisungen, aber das selbstständige Denken des HF wurde weder unterbunden noch wurde dem HF jegliche Entscheidungsfreiheit bzgl. Bestätigung genommen.
Natürlich ist das legitim und Erfolg ist Erfolg - aber bei manchem HF finde ich es erschreckend, dass sie noch nicht einmal eine Fußarbeit dem Hund beibringen können.
