08-01-2014, 11:01
Mh...ich stimme dir da nicht wirklich zu.
Denn zunächst habe ich das Knurren ja positiv belegt: Knurren mit gleichzeitigem Anfassen = Aufmerksamkeit zu mir = SOFORTIGE positive Verstärkung in Form von Lob, Spiel usw.
Du weißt: Anfassen empfinden Hunde ja nun nicht negativ; sollten sie zumindest nicht, denke ich. Also meine tun es nicht - außer vielleicht beim TA...
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum du interpretierst, das einfache Anfassen könnte mein Hund negativ bewertet haben?
Erkläre das mal bitte!
Ähnlich wie das Schnalzen beim Reiten, was auch kein Strafreiz ist oder negativ belegt wird, sondern lediglich Aufmerksamkeit fordert.
Ob und wann dann zusätzlich ein Reiz kommt, entscheidet ja der Reiter.
Negativ mit "Du kommst nicht zum Erfolg mit deinem jetzigen Verhalten" kam ja erst immer dann, wenn der Hund die gewünschte Übung wirklich gelernt und verinnerlicht hatte. Wie mehrfach betont,geht es sicher nicht ohne negative Reize. Negativ ist hier dann eben kein Ball, Lob etc.
Sicher kein Vergleich zum Zerren an Stacheln, Schlingen, Vibrationen mit TIG. Denn die Beobachtungen zeigen bei Einwirkungen hiermit doch deutlich andere Reaktionen wie Jaulen, Quieken, Zucken, hektischen Hecheln, gespannt Körperhaltung in allen möglichen Abstufungen. Wer das mal genau beobachtet wird meistens erkennen, wann die Einwirkung kommt. Die Hunde lachen ja nicht alle, weil sie so gerne arbeiten...du weißt sicher, was ich meine.
Trotzdem bin ich der absoluten Überzeugung, dass man mit viel mehr positivem Ausbilden zum einen ganz viel auf andere Hilfsmittel verzichten kann oder zumindest deren Einsatz und Stärke deutlich minimieren.
Zum anderen habe ich bisher das Gefühl, mit dem Hund auf einer ganz anderen Basis zu arbeiten und zu leben.
Es ist auch für mich als HF extrem angenehm, ohne große Kräfte, Hilfsmittel oder Hilfe von Dritten meinen Hund ausbilden, lenken und führen zu können!!
Ob diese Art der Ausbildung bei jedem Hund funktioniert, wage ich natürlich zu bezweifeln. Der nächste Hund wird´s bei mir zeigen...
Aber oftmals machen die Hf auch aus ihren Hunden "Stur, blöd, zu hart" usw. statt sie mal die Mühe zu machen bei sich den Fehler zu suchen und sich auf ein Verständniss des Hundes einzulassen.
Denn zunächst habe ich das Knurren ja positiv belegt: Knurren mit gleichzeitigem Anfassen = Aufmerksamkeit zu mir = SOFORTIGE positive Verstärkung in Form von Lob, Spiel usw.
Du weißt: Anfassen empfinden Hunde ja nun nicht negativ; sollten sie zumindest nicht, denke ich. Also meine tun es nicht - außer vielleicht beim TA...
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum du interpretierst, das einfache Anfassen könnte mein Hund negativ bewertet haben?
Erkläre das mal bitte!
Ähnlich wie das Schnalzen beim Reiten, was auch kein Strafreiz ist oder negativ belegt wird, sondern lediglich Aufmerksamkeit fordert.
Ob und wann dann zusätzlich ein Reiz kommt, entscheidet ja der Reiter.
Negativ mit "Du kommst nicht zum Erfolg mit deinem jetzigen Verhalten" kam ja erst immer dann, wenn der Hund die gewünschte Übung wirklich gelernt und verinnerlicht hatte. Wie mehrfach betont,geht es sicher nicht ohne negative Reize. Negativ ist hier dann eben kein Ball, Lob etc.
Sicher kein Vergleich zum Zerren an Stacheln, Schlingen, Vibrationen mit TIG. Denn die Beobachtungen zeigen bei Einwirkungen hiermit doch deutlich andere Reaktionen wie Jaulen, Quieken, Zucken, hektischen Hecheln, gespannt Körperhaltung in allen möglichen Abstufungen. Wer das mal genau beobachtet wird meistens erkennen, wann die Einwirkung kommt. Die Hunde lachen ja nicht alle, weil sie so gerne arbeiten...du weißt sicher, was ich meine.
Trotzdem bin ich der absoluten Überzeugung, dass man mit viel mehr positivem Ausbilden zum einen ganz viel auf andere Hilfsmittel verzichten kann oder zumindest deren Einsatz und Stärke deutlich minimieren.
Zum anderen habe ich bisher das Gefühl, mit dem Hund auf einer ganz anderen Basis zu arbeiten und zu leben.
Es ist auch für mich als HF extrem angenehm, ohne große Kräfte, Hilfsmittel oder Hilfe von Dritten meinen Hund ausbilden, lenken und führen zu können!!
Ob diese Art der Ausbildung bei jedem Hund funktioniert, wage ich natürlich zu bezweifeln. Der nächste Hund wird´s bei mir zeigen...
Aber oftmals machen die Hf auch aus ihren Hunden "Stur, blöd, zu hart" usw. statt sie mal die Mühe zu machen bei sich den Fehler zu suchen und sich auf ein Verständniss des Hundes einzulassen.
